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Gerlach, E., Herrmann, C., Jekauc, D. & Wagner, M. (2017). Diagnostik motorischer Leistungsdispositionen. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 145-158). Göttingen: Hogrefe.

13. März. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Gerlach, E., Herrmann, C., Jekauc, D. & Wagner, M. (2017). Diagnostik motorischer Leistungsdispositionen. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 145-158). Göttingen: Hogrefe.

In einem Überblick zu den Möglichkeiten der Diagnostik motorischer Leistungsdispositionen wird zunächst deutlich gemacht, dass eine fundierte und gezielte Diagnostik ein wichtiger Ausgangspunkt für Förder- und Interventionsmaßnahmen in der Schule und in anderen Feldern der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur bildet. In den letzten Jahren hat sich der Bereich der Diagnostik im Feld der motorischen Leistungsdispositionen weiter dahingehend ausdifferenziert, dass den etablierten Verfahren inzwischen weitere Instrumente an die Seite gestellt wurden. Gängige Verfahren zur Erfassung von motorischen Fähigkeiten, motorischen Fertigkeiten und motorischen Kompetenzen werden vorgestellt. Für jeden Bereich werden Instrumente in ihrer theoretischen Herkunft beschrieben, und zentrale empirische Befunde werden präsentiert. Die Verfahren werden abschließend mit Fokus auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutiert. Mit Blick auf den Einsatz in einem sich derzeit weiterentwickelnden Schulsystem und im Kontext der Ganztagsschule werden konkrete Empfehlungen für den jeweiligen Einsatzzweck gegeben.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328231

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Müllensiefen, D. (2017). Messung musikalischer Begabung. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 125-144). Göttingen: Hogrefe.

13. März. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Müllensiefen, D. (2017). Messung musikalischer Begabung. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 125-144). Göttingen: Hogrefe.

Der Erkenntnisstand zur Messung musikalischer Begabung wird im Überblick dargestellt. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit musikalischer Begabung und musikalischen Fähigkeiten hat eine über 100 Jahre lange Forschungsgeschichte. Während vor allem die älteren Forschungsansätze Begriffe wie musikalische (Hoch-)Begabung, Talent oder Eignung eng mit messbaren musikalischen Fertigkeiten assoziieren, treffen die neueren Ansätze eine Unterscheidung zwischen messbaren Fähigkeiten und Begabung oder genetischer Anlage als potenziellem und latentem, also nicht direkt messbaren Faktor, der als eine von mehreren Ursachen von (hohen) musikalischen Leistungen angenommen wird. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, die Bedeutung von Begabung als genetischer Anlage relativ zu anderen Erklärungen für musikalische Fähigkeiten und Leistungen zu quantifizieren. Als ein Hindernis dabei werden die konzeptionellen Unklarheiten bei der psychometrischen Modellierung musikalischer Fähigkeiten und die Beschränktheit vieler Testbatterien ausgemacht. Allerdings zeigen Testneuentwicklungen in den letzten Jahren sowie die vermehrte Verwendung großer Stichproben und schließlich die Veröffentlichung zahlreicher Studien zur Genetik, dass individuelle Unterschiede musikalischer Fähigkeiten wieder in den Fokus der musikpsychologischen Forschung getreten sind. Diese Entwicklung wird als Anlass zur Hoffnung genommen, dass alte Fragen zur Natur musikalischer Begabung, zur Entwicklung musikalischer Fähigkeiten und zu den Zusammenhängen mit anderen kognitiven, affektiven und sozialen Fähigkeiten bald neue Antworten erhalten.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328230

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Krampen, G. & Eberwein, M. (2017). Diagnostik von Kreativität bei Vorschul- und Schulkindern. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 103-124). Göttingen: Hogrefe.

13. März. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Krampen, G. & Eberwein, M. (2017). Diagnostik von Kreativität bei Vorschul- und Schulkindern. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 103-124). Göttingen: Hogrefe.

In einem Überblick über die Kreativitätsdiagnostik bei Vorschul- und Schulkindern werden die unterschiedlichen Datenarten und Datenquellen (Erhebungsmethoden) erläutert und die Notwendigkeit eines (bislang in der Kreativitätsforschung nur selten realisierten) multimethodalen psychodiagnostischen Zugangs betont. Theoretische Grundlagen, Vorteile und Probleme folgender Datenarten und Datenquellen der Kreativitätsdiagnostik bei Kindern werden beschrieben und diskutiert: Selbstauskünfte von Kindern, Fremdbeurteilungsmethoden, Tests zum divergenten Denken und Handeln, semi-projektive Methoden. Wegen des nach wie vor bestehenden Mangels an deutschsprachigen Verfahren stehen dabei notwendigerweise angloamerikanische Methoden bzw. Zugänge im Vordergrund. Näher vorgestellt werden das „Strukturierte Interview zu kreativen Verhaltensweisen von Vor- und Primarschulkindern“ (SIK-II) als Selbstauskunftsmethode, der „Test zum divergenten Denken (Kreativität)“ (TDK 4-6), der „Test zum Schöpferischen Denken – Zeichnerisch“ (TSD-Z) sowie der „Kreativitätstest für Vor- und Schulkinder-Version für die psychologische Anwendungspraxis“ (KVS-P) als Tests zum divergenten Denken und Handeln und der „Scenotest“ als semi-projektiver Test. Abschließend werden offene Fragen, Trends und Perspektiven der Kreativitätsdiagnostik bei Kindern besprochen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328229

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Laux, G. & Waltereit, R. (2017). Anamnese und Befund bei psychischen Erkrankungen. Stuttgart: Thieme.

2. März. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Laux, G. & Waltereit, R. (2017). Anamnese und Befund bei psychischen Erkrankungen. Stuttgart: Thieme.

[224 S., EUR 39,99 (Print), EUR 39,99 (eBook); Online-Materialien, ISBN: 978-3-13-203881-3]

In kompakter Form wird Wissen zu Anamnese und Befund bei psychischen Erkrankungen vermittelt. Für die klinisch-psychiatrische Untersuchung gibt es kein feststehendes Schema – man kann nur am Patienten lernen. Insbesondere für den Anfänger ist es daher wichtig, Orientierungshilfen, Richtlinien und mögliche Vorgehensweisen aus der Praxis zu kennen. Vor diesem Hintergrund werden anhand konkreter Schritte die Grundlagen der Psychopathologie, die konkrete Durchführung der psychiatrischen Untersuchung mit Techniken und anwendungsorientierte Handlungsanweisungen vorgestellt. Unter anderem werden folgende Fragen beantwortet: Welche Rolle spielen Persönlichkeit, Lebenssituation oder Alter der Patienten? Wie geht man mit Sprachbarrieren oder „schwierigen“ Patienten um? Neben praktischen Tipps zum psychiatrisch-therapeutischen Gespräch wird darüber informiert, wie man durch Klassifikationssysteme, Ratingskalen und apparative Verfahren Schritt für Schritt zu richtigen Diagnosen gelangt. Der Inhalt des Buches wird über einen Zugangscode zur Wissensplattform eRef auch digital zur Verfügung gestellt. Mit der kostenlosen eRef App kann man auf zahlreiche Inhalte auch offline zugreifen. – Inhalt: (1) Grundriss und Theorie der klinischen Untersuchung. (2) Techniken der klinischen Untersuchung. (3) Anamnese – Exploration. (4) Spezielle, störungsorientierte Facharztanamnese. (5) Lebensphasenbezogene Anamnese. (6) Psychopathologischer Befund. (7) Zusatzuntersuchungen. (8) Spezielle Fragestellungen. (9) Krankheitsbegriff, Diagnosebegriff, Synopsis.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0334353

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Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien. Grundlagen und Praxis. Ein Handbuch.

1. März. 2018 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien. Grundlagen und Praxis. Ein Handbuch.

Wienand, F. (2016). Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien. Grundlagen und Praxis. Ein Handbuch. Stuttgart: Kohlhammer.

416 Seiten, € 69,00
ISBN 978-3-17-021007-3

Aus der Verlagsbeschreibung:
Projektive Verfahren verwenden Spiel, Zeichnungen, Geschichten und Assoziationen als Medium, durch das ein junger Mensch seine zumeist unbewussten Motive, Konflikte und Ängste symbolisch ausdrücken und mitteilen kann. Sie ermöglichen es, Kinder, Jugendliche und Familien in ihrer Subjektivität, Individualität und Psychodynamik zu verstehen. Damit bilden sie eine praktisch wichtige Ergänzung zu den psychometrischen diagnostischen Methoden. Neben Zeichen-, Spiel-, verbalthematischen und imaginativen Methoden werden auch Verfahren der Bindungs- und Familiendiagnostik sowie projektive Tests in der Begutachtung vorgestellt. Jedes Verfahren wird in Bezug auf seine theoretischen Grundlagen, die Durchführung, Auswertung, Interpretation und die Gütekriterien ausführlich beschrieben. Dieses Werk bietet die erste vollständige Übersicht zur Theorie und Praxis der projektiven Testverfahren. Im Kaufpreis dieses Buches ist eine Spende für die Stiftung „Achtung Kinderseele“ enthalten.

o https://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Medizin/Kinder-Jugendpsychiatrie-und-psychotherapie/Projektive-Diagnostik-bei-Kindern-Jugendlichen-und-Familien-978-3-17-021007-3/

o Berg, M. (2017). Rezension zu: Franz Wienand: Projektive Diagnostik bei Kindern, Jugendlichen und Familien. Grundlagen und Praxis – ein Handbuch. Kohlhammer Verlag (Stuttgart) 2016. ISBN 978-3-17-021007-3. In socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245

 

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Legasthenie – LRS. Modelle, Diagnose, Therapie und Förderung (5., überarbeitete und erweiterte Auflage)

1. März. 2018 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Legasthenie – LRS. Modelle, Diagnose, Therapie und Förderung (5., überarbeitete und erweiterte Auflage)


Klicpera, C., Schabmann, A., Gasteiger-Klicpera, B. & Schmidt, B. (2017). Legasthenie – LRS. Modelle, Diagnose, Therapie und Förderung (5., überarbeitete und erweiterte Auflage). Mit 20 Abbildungen und 100 Übungsfragen. München: Ernst Reinhardt.

[345 S., EUR 27,99; Glossar, ISBN: 978-3-8252-4816-1]

Ausgehend von Erkenntnissen zur normalen Entwicklung des Lesens und Rechtschreibens werden Erscheinungsformen und Hintergründe der Legasthenie herausgearbeitet. Die Autoren beschreiben Methoden der Diagnostik und stellen gängige Tests im kritischen Vergleich vor. Präventions- und Interventionsstrategien werden ausführlich beschrieben. Theoretisch fundiert und mit Blick auf die künftige Praxis wird gezeigt, wie man Kinder mit Legasthenie in und außerhalb der Schule fördern kann. – Inhalt: (A) Der geübte Leser und der geübte Schreiber. (1) Die Entwicklung des Lesens und Rechtschreibens. (2) Modellannahmen zum Lesen und Rechtschreiben. (3) Leseverständnis und schriftliches Ausdrucksvermögen. (4) Lese- und Schreibunterricht. (5) Förderung durch die Eltern beim Erlernen des Lesens und Schreibens. – (B) Lesen und Schreiben bei schwachen Schülern. (6) Definition, Häufigkeit und Prognose von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. (7) Entwicklung des Lesens und Schreibens bei schwachen Schülern. (8) Unterscheidung von Kindern mit verschiedenen Formen von Lese- und Schreibschwierigkeiten. – (C) Ursachen, Diagnostik, Intervention. (9) Ursachen der Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. (10) Zusammenhang mit Verhaltensauffälligkeiten. (11) Diagnostik. (12) Intervention und Therapie bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. – Das Lehrbuch wurde für die vorliegende fünfte Auflage überarbeitet und erweitert.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
11 Diagnostik
11.1 Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten im Vorschulalter
11.2 Diagnostik der schulischen Leistungen im Lesen und Schreiben
11.2.1 Instrumente zur frühzeitigen Diagnose von Problemen beim Schriftspracherwerb
11.2.2 Diagnostik des Leistungsstands im Lesen und Rechtschreiben
11.3 Diagnose von weiteren für das Lesen- und Schreibenlernen bedeutsamen Fähigkeiten
11.3.1 Bestimmung der phonologischen Bewusstheit während bzw. nach Abschluss des Erstleseunterrichts
11.3.2 Bestimmung der Benennungsgeschwindigkeit
11.3.3 Diagnostik der Intelligenz und weiterer sprachlicher Fähigkeiten
11.3.4 Diagnose des mündlichen Sprachverständnisses (des Hörverständnisses)
11.3.5 Diagnostik von Gedächtnisleistungen
11.4 Diagnose des Verhaltens sowie der emotionalen und psychosozialen Anpassung
11.4.1 Diagnose des Selbstkonzepts, der Prüfungsangst
11.4.2 Einschätzung des Verhaltens der Kinder durch Eltern und Lehrer
11.5 Zusammenfassung
11.6 Übungsfragen

Tabelle 11.1.: Übersicht über aktuelle Lese-, Leseverständnis- und Rechtschreibtests

Kriterien für die Beurteilung von schriftlichen Geschichtenerzählungen bzw. Erlebnisaufsätzen (nach Winograd/Arrington 1999)

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0329842

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Dyskalkulie. Modelle, Diagnostik, Intervention (3., überarbeitete und erweiterte Auflage)

1. März. 2018 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Dyskalkulie. Modelle, Diagnostik, Intervention (3., überarbeitete und erweiterte Auflage)

Landerl, K., Vogel, S. & Kaufmann, L. (2017). Dyskalkulie. Modelle, Diagnostik, Intervention (3., überarbeitete und erweiterte Auflage). Mit 25 Abbildungen, 7 Tabellen und 33 Übungsfragen. München: Ernst Reinhardt.

[256 S., EUR 24,99; Glossar, ISBN: 978-3-8252-4809-3]

In Form eines Lehrbuchs mit Marginalien, Übungsfragen und einem Glossar wird über die Dyskalkulie informiert. Unter Dyskalkulie wird ein mangelhaftes oder falsches Verständnis von Mengen, Zahlen und mathematischen Operationen verstanden. Ausgehend von Grundlagen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens bei Erwachsenen sowie deren Entwicklung werden die Dyskalkulie und die ihr zugrunde liegenden kognitiven Defizite beschrieben. Zu ihrer Diagnostik verwendete Schulleistungstests sowie andere, auf neuropsychologischen Theorien der Zahlenverarbeitung und des Rechnens basierende Verfahren werden vorgestellt. Darüber hinaus werden Instruktionsmethoden sowie Verfahren der Förderung und Intervention bei Dyskalkulie vorgestellt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kritisch hinterfragt. – Inhalt: (1) Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Erwachsenen. (2) Allgemeine Entwicklung der Zahlenverarbeitung und Rechenleistungen. (3) Dyskalkulie. (4) Diagnostik. (5) Instruktion, Förderung und Intervention. (6) Glossar. – Das Lehrbuch wurde für die vorliegende dritte Auflage überarbeitet und erweitert.

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0329841

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
4 Diagnostik 154
4.1 Schulleistungstests 157
4.2 Tests, die auf neurokognitiven Theorien der Zahlenverarbeitung und des Rechnens basieren 169
4.3 Synopsis der vorgestellten Verfahren 177

Tabellen:
Tab. 4.1: Deutsche Mathematiktests (DEMAT 1+ bis DEMAT 9). N = Normstichprobe, EH = Einheit
Tab. 4.2: Eggenberger Rechentests (ERT) (Anzahl der Items)
Tab. 4.3: Diagnostisches Inventar zu Rechenfertigkeiten im Grundschulalter (DIRG)
Tab. 4.4: Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern (ZAREKI-R) (Anzahl der Items)
Tab. 4.5: Bamberger Dyskalkuliediagnostik (BADYS)

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Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage)

1. März. 2018 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage)

Proyer, R. T. & Ortner, T. M. (2017). Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage). Bern: Hogrefe.

[184 S., 24 S. Anhang, EUR 29,95 (Print), EUR 26,99 (eBook); Linksammlung, ISBN: 978-3-456-85755-8]

Die Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung wird dargelegt. Davon ausgehend, dass sich ein fachgerechtes psychologisches Gutachten vor allem durch seine Nachvollziehbarkeit auszeichnet, werden klare Richtlinien vorgegeben, wie diese erreicht werden kann. Neben allgemeinen Grundlagen der Gutachtenerstellung werden für jeden einzelnen Schritt im psychologisch-diagnostischen Prozess Leit- und Richtlinien vorgelegt, die helfen, dieses und andere Gütekriterien zu erfüllen. Ausgehend von der Fragestellung und dem Deckblatt werden Anforderungen und Hypothesen, die Auswahl diagnostischer Verfahren, das diagnostische Gespräch, die Ergebnisdarstellung in Bezug auf verschiedene Verfahrensklassen, Stellungnahme, Entscheidung und zuletzt Empfehlung (Intervention) thematisiert. Für verschiedene Arten psychologisch-diagnostischer Verfahren (wie Leistungstest, Persönlichkeitsfragebogen, objektiver Persönlichkeitstest) werden standardisierte Ergebnisdarstellungen vorgeschlagen. Für jeden einzelnen Schritt wird der theoretische Hintergrund gemeinsam mit grundsätzlich zu berücksichtigenden Aspekten und Überlegungen diskutiert und in praktische Handlungsanweisungen umgesetzt. Anhand zahlreicher Beispiele werden typische Fehler und Probleme erörtert, die dabei auftreten können. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Bedeutung unterschiedlicher Informationsquellen im Gutachten gelegt (etwa Anamnese, Dokumente, Gelegenheitsbeobachtung, Testergebnisse), wie sie gemeinsam dargestellt und integriert werden. – Inhalt: (1) Grundlagen. (2) Formaler Aufbau eines Gutachtens. (3) Das Deckblatt. (4) Der bisherige Sachverhalt. (5) Hypothesen und Anforderungen. (6) Auswahl und Beschreibung der eingesetzten psychologisch-diagnostischen Verfahren. (7) Das diagnostische Gespräch und seine Darstellung. (8) Darstellung von Testergebnissen. (9) Gelegenheitsbeobachtung und ihre Darstellung. (10) Zusammenfassung der Ergebnisse. (11) Stellungnahme und Entscheidung. (12) Empfehlung (Interventions-/Maßnahmenvorschlag). (13) Zusatz und Anhang. (14) Zusammenfassung. – Das Buch wurde für die vorliegende zweite Auflage überarbeitet.

o Anne-Kathrin Mayer. Rezension vom 29.04.2010 zu: Rene T. Proyer, Tuulia M. Ortner: Praxis der psychologischen Gutachtenerstellung. Verlag Hans Huber (Bern, Göttingen, Toronto, Seattle) 2010. 168 Seiten. ISBN 978-3-456-84782-5.

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0315753

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Wegbegleiter für den Berufsweg. Tipps der Psychologie für Erwerbstätige und solche, die es werden wollen.

1. März. 2018 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Wegbegleiter für den Berufsweg. Tipps der Psychologie für Erwerbstätige und solche, die es werden wollen.

Beurer, D. (2017). Wegbegleiter für den Berufsweg. Tipps der Psychologie für Erwerbstätige und solche, die es werden wollen. Göttingen: Hogrefe.

187 S., 10 S. Anhang, EUR 19,95 (Print), EUR 16,99 (eBook); Arbeitsmaterial, ISBN: 978-3-456-85649-0
DOI: 10.1024/85649-000

Psychologische Tipps für die Berufswahl und den beruflichen Werdegang werden gegeben. Dabei werden Antworten auf folgende Fragen gegeben: Gibt es den idealen Beruf für mich? Wie finde ich den Beruf, der zu mir passt? Was kann ich tun, damit es mir in meinem beruflichen Alltag gut geht? Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen aus der Motivations- und Persönlichkeitspsychologie wird über die wichtigen Etappen des beruflichen Lebenslaufs informiert: Berufswahl, Ausbildung, Stellenbewerbung, Berufseinstieg, Berufsalltag, beruflicher Ruhestand. Praktische Tipps und detaillierte Hinweise sollen dazu verhelfen, sich selbst besser kennenzulernen, Einblicke in wichtige Facetten der Berufswahl zu gewinnen und die Passung zwischen Person und Arbeitsplatz zu fördern. – Inhalt: (A) Ein Grundrezept für den Berufsweg. (1) Person – Beruf – Passung: Warum es darauf ankommt. (2) Berufsziele: Was steht unterm Strich? (3) Die drei Grundzutaten unter der Lupe. (4) Zubereitungsempfehlungen: Wichtig ist, was man daraus macht. – (B) Berufsetappen im Fokus. (5) Berufs(neu)wahl. (6) Berufsausbildung und Studium. (7) Berufseinstieg. (8) Berufsalltag. (9) Berufliche Veränderung wagen.

Anhang
A.1 Finden Sie die Motive zwischen den Zeilen!
A.2 Lebensziele-Fragebogen von Karin Pöhlmann und Joachim C. Brunstein (1997)
A.3 Flow-Potenziale von Tätigkeiten einschätzen
A.4 Selbsttest Arbeitsstil-Anforderungen
A.5 „Notfallkoffer“: Meine persönlichen Ressourcen für Stress- und Krisensituationen

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0329604

o Blick ins Buch

o Arbeitsblätter zu Dörthe Beurer „Wegbegleiter für den Berufsalltag“

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Ruberg, C. & Porsch, R. (2017). Einstellungen von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften zur schulischen Inklusion. Zeitschrift für Pädagogik, 63 (4), 393-415.

23. Februar. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Ruberg, C. & Porsch, R. (2017). Einstellungen von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften zur schulischen Inklusion. Zeitschrift für Pädagogik, 63 (4), 393-415.

Ein Überblick wird gegeben über Ergebnisse und Instrumente aus 33 deutschsprachigen Studien, die seit 2008 zur Erfassung von Einstellungen zur schulischen Inklusion von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften veröffentlicht wurden. Gezeigt wird, dass die Autorinnen und Autoren kein einheitliches Konzept der Konstrukte Einstellung und Überzeugung verwenden sowie eine Vielzahl an Erfassungsinstrumenten nutzen, die vor allem explizite Einstellungen erheben. Als relevante Einflussgrößen auf die Einstellungsentwicklung lassen sich Erfahrung, (angestrebte) Schulform, Art der Behinderung bzw. Heterogenitätsmerkmal, Selbstwirksamkeit sowie Schulkontext und Erhebungsort identifizieren.

Tab. 1: Überblick über Skalen zur Erfassung von Einstellungen zur schulischen Inklusion bei Lehramtsstudierenden und Lehrkräften
Tab. 2: Überblick über deutschsprachige Studien zur Erfassung von Einstellungen zur schulischen Inklusion bei Lehramtsstudierenden und Lehrkräften

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328935

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