Startseite | Impressum | Kontakt

BADYS 1-4+ (R) – Bamberger Dyskalkuliediagnostik – Revision

9. Oktober. 2018 Cecilia Steinmacher - Geposted in Publizierter Test Kommentare deaktiviert für BADYS 1-4+ (R) – Bamberger Dyskalkuliediagnostik – Revision

Merdian, G., Merdian, F. & Schardt, K. (2015). BADYS 1-4+ (R) (Langform/Kurzform). Bamberger Dyskalkuliediagnostik. Ein förderdiagnostisches Verfahren zur Erfassung von Rechenproblemen [Langform: Blaue Testbox mit Handbuch, Instruktionsheft Langform, 10 Testheften Langform, 10 Bewertungsbögen Langform, Auswertungs-CD-ROM, Bildvorlagen in Spiralbindung, Normenheft mit Tabellen, Klarsichtmäppchen mit 5 Farbsymbolen zur Aufgabenkennzeichnung; Kurzform: Rote Testbox mit Handbuch, Instruktionsheft Kurzform, 10 Testheften Kurzform, 10 Bewertungsbögen Kurzform, Auswertungs-CD-ROM, 3 Bildvorlagen in Klarsichtmappe, Normenheft mit Tabellen, Klarsichtmäppchen mit 5 Farbsymbolen zur Aufgabenkennzeichnung]. Bamberg: Paepsy-Verlag.

184,00 Euro (Langform komplett; Stand: 23.04.2018); 144,00 Euro (Kurzform; Stand: 23.04.2018)

o BADYS 1–4+ (R) Bamberger Dyskalkuliediagnostik – Ein förderdiagnostisches Verfahren zur Erfassung von Rechenproblemen – Langform (Informationen vom PaePsy-Verlag mit Bestellmöglichkeit) (23.04.2018)

o BADYS 1–4+ (R) Bamberger Dyskalkuliediagnostik – Ein förderdiagnostisches Verfahren zur Erfassung von Rechenproblemen – Kurzform (Informationen vom PaePsy-Verlag mit Bestellmöglichkeit) (23.04.2018)

o Diagnostik von Rechenschwäche (Dyskalkulie, Rechenstörung) (Informationen vom PaePsy Verlag) (23.04.2018)

AddThis Social Bookmark Button

TSC-KJ – Trauma-Symptom-Checkliste für Kinder und Jugendliche

9. Oktober. 2018 Cecilia Steinmacher - Geposted in Publizierter Test Kommentare deaktiviert für TSC-KJ – Trauma-Symptom-Checkliste für Kinder und Jugendliche

Spranz, S., Loos, L. & Steil, R. (2018). TSC-KJ. Trauma-Symptom-Checkliste für Kinder und Jugendliche [Testbox mit Manual, 10 Fragebögen, 10 Profilbögen Normstichprobe weiblich, 10 Profilbögen Normstichprobe männlich, 10 Profilbögen Klinische Stichprobe und Schablonensatz]. Göttingen: Hogrefe.

88,00 Euro (Testbox komplett; Stand 04.06.2018)

o Trauma-Symptom-Checkliste für Kinder und Jugendliche (TSC-KJ) (Informationen von der Testzentrale mit Bestellmöglichkeit) (04.06.2018)

AddThis Social Bookmark Button

Haag, N., Heppt, B. & Schipolowski, S. (2018). Leistungsstanddiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 150-194). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Haag, N., Heppt, B. & Schipolowski, S. (2018). Leistungsstanddiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 150-194). Göttingen: Hogrefe.

Die Diagnostik kognitiver Kompetenzen von Heranwachsenden mit Zuwanderungsgeschichte wird im Überblick behandelt. Ausgehend vom Konzept der Testfairness werden Aspekte in den Blick genommen, die für eine faire und diskriminierungsfreie Leistungsstanddiagnostik beim genannten Personenkreis entscheidend sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle der Sprache bei der Erfassung schulischer Leistungen. Neben Befunden zur Bedeutung sprachlicher Anforderungen von Testaufgaben für die erfassten Leistungen von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund werden Studien vorgestellt, in denen die Wirksamkeit sprachlicher Vereinfachungen als Testakkomodationen für Personen mit Zuwanderungshintergrund untersucht wurde. Ferner wird der Frage nachgegangen, inwiefern sprachfreie Testungen kognitiver Leistungen möglich bzw. wünschenswert sind. Folgende weitere Faktoren im Kontext von Testfairness werden thematisiert: Lerngelegenheiten, kulturspezifische Wissensinhalte in Testaufgaben, Bereitstellung und Nutzung separater Normen. Im Anschluss werden ausgewählte Testverfahren präsentiert, die für die Leistungsstanddiagnostik bei Heranwachsenden mit Zuwanderungshintergrund als geeignet erachtet werden. Dabei wird zwischen Intelligenztests und Schulleistungstests differenziert. Im abschließenden Fazit werden Forschungsdesiderata benannt.

Tabelle 7.1: Übersicht über die vorgestellten Testverfahren
Intelligenztests
1 Adaptives Intelligenzdiagnostikum 3 (AID 3; Kubinger & Holocher-Ertl, 2014)
2 Wechsler Nonverbal Scale of Ability (WNV; Petermann, 2014)
3 Berliner Test zur Erfassung fluider und kristalliner Intelligenz für die 8. bis 10. Jahrgangsstufe (BEFKI 8-10; Wilhelm, Schroeders & Schipolowski, 2014)
Schulleistungstests
4 Heidelberger Rechentest (HRT 1-4; Haffner, Baro, Parzer & Resch, 2005)
5 Diagnostischer Rechtschreibtest (DRT 4; Grund, Leonhart & Naumann, 2017)
6 Weingartener Grundwortschatz Rechtschreib-Test (WRT; Birkel, 2007)

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341578

AddThis Social Bookmark Button

Reitenbach, V., Schastak, M. & Rauch, D. (2018). Sprachstandsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 95-149). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Reitenbach, V., Schastak, M. & Rauch, D. (2018). Sprachstandsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 95-149). Göttingen: Hogrefe.

Im Kontext der Anwendung diagnostischer Verfahren bei Migrantenkindern wird über die Sprachstandsdiagnostik informiert. Zunächst wird in das Konstrukt Sprache eingeführt, bevor die modulare Struktur von Sprache und die einzelnen sprachlichen Wissenssysteme expliziert werden. Im Anschluss wird dezidierter auf bestimmte Merkmale sprachlichen Wissens eingegangen, die für die Sprachdiagnostik und die Konstruktion entsprechender Erfassungsinstrumente zentral sind. Der Spracherwerb wird anhand verschiedener Spracherwerbstypen, deren Erwerbsvoraussetzungen bzw. -bedingungen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert. Im Folgenden wird die Sprachdiagnostik zunächst allgemein beleuchtet, bevor Zwecke und methodische Aspekte des konkreten Messvorgehens thematisiert werden. Verschiedene Möglichkeiten zur Interpretation der sprachlichen Leistung einer Person werden skizziert. Anschließend werden Ansprüche aus linguistischer Perpektive sowie psychometrische Anforderungen und Kriterien der Mehrsprachigkeitsforschung an Sprachdiagnostik dargestellt. Anhand einer Auswahl von Sprachdiagnostikinstrumenten wird der heterogene Umgang mit Mehrsprachigkeit bei der Sprachdiagnostik veranschaulicht. Hierfür werden relevante Kategorien der Mehrsprachigkeit für die Sprachdiagnostik eingeführt und die Erfassung sprachbiographischer informationen und deutschsprachlicher Kenntnisse in den Blick genommen. Abschließend werden Leitfragen zur Handlungsorientierung im Umgang mit Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit aufgelistet.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341577

AddThis Social Bookmark Button

Macha, T. & Petermann, F. (2018). Entwicklungsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 57-94). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Macha, T. & Petermann, F. (2018). Entwicklungsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 57-94). Göttingen: Hogrefe.

Es wird ein Überblick über Verfahren der Entwicklungsdiagnostik bei Migrantenkindern gegeben. Nach Ausführungen zu den Bereichen, Zielsetzungen und Merkmalen der Entwicklungsdiagnostik wird darauf eingegangen, was speziell bei der Erhebung und Interpretation eines entwicklungsdiagnostischen Befundes bei Migrantenkindern zu beachten ist. Im Anschluss werden Strategien für eine Breitband-Entwicklungsdiagnostik mit Migrantenkindern anhand der allgemeinen Entwicklungstests „Bayley Scales of Infant and Toddler Development“ (Bayley-III) und des „Entwicklungstests für Kinder von sechs Monaten bis sechs Jhren“ (ET 6-6-R) verdeutlicht. Als Ergänzung und in spezifischen Fällen auch als Alternative zur Erfassung der kognitiven Entwicklung im Vorschulalter werden die beiden sprachfreien Intelligenztests „Snijders-Oomen Non-verbaler Intelligenztest 2 1/2-7“ (SON-R 2 1/2-7) und „Wechsler Nonverbal Scale of Ability“ (WNV) präsentiert. Als Alternative für den Fall, dass keine standardisierte Testung möglich ist, wird ein teilstandardisiertes Entwicklungs-Screening mittels der Verfahren „Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation“ (EBD-3-48) und „Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation“ (EBD-48-72) vorgeschlagen. Die sprach- bzw. kulturspezifischen Merkmale dieser Verfahren werden aufgezeigt und ihre Handhabung bei Migrantenkindern wird erläutert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341576

AddThis Social Bookmark Button

Zabal, A. & Behr, D. (2018). Anwendungsorientierte Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 32-46). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Zabal, A. & Behr, D. (2018). Anwendungsorientierte Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 32-46). Göttingen: Hogrefe.

Im Rahmen einer anwendungsorientierten Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten wird zu Illustrationszwecken eine im Kontext internationaler komparativer Studien (wie etwa „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ (PIAAC) und „Programme for International Student Assessment“ (PISA)) als „Best Practice“ etablierte Übersetzungsprozedur – die doppelte Übersetzung mit anschließender Konsolidierung – vorgestellt. Sie soll als Anregung und Vorbild für Übersetzungen im Kontext von Migrantenstudien bzw. diagnostische Verfahren für Migrantinnen und Migranten dienen. Zunächst wird auf einige Voraussetzungen für die Entwicklung äquivalenter Messinstrumente sowie die Erstellung adäquater Übersetzungsrichtlinien eingegangen. Danach wird eine allgemein einsetzbare Übersetzungsprozedur erläutert, und es werden konkrete Hinweise zur Durchführung eines Team-Ansatzes zur Übersetzung gegeben. Einige Möglichkeiten zur Qualitätskontrolle der Übersetzungen und zur Prüfung der Äquivalenz der übersetzten Instrumente werden skizziert. Besonderheiten der Übersetzungspraxis für Fragestellungen rund um Migrantinnen und Migranten werden abschließend reflektiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341574

AddThis Social Bookmark Button

Stammel, N. & Böttche, M. (2017). Psychodiagnostik. In A. Liedl, M. Böttche, Abdallah-Steinkopff, B. & Knaevelsrud, C. (Hrsg.), Psychotherapie mit Flüchtlingen – neue Herausforderungen, spezifische Bedürfnisse (S. 58-70). Stuttgart: Schattauer.

5. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Stammel, N. & Böttche, M. (2017). Psychodiagnostik. In A. Liedl, M. Böttche, Abdallah-Steinkopff, B. & Knaevelsrud, C. (Hrsg.), Psychotherapie mit Flüchtlingen – neue Herausforderungen, spezifische Bedürfnisse (S. 58-70). Stuttgart: Schattauer.

Die praktische Durchführung einer standardisierten Testdiagnostik im Rahmen der Behandlung von Flüchtlingen mit Traumafolgestörungen wird beschrieben und Schwierigkeiten, die dabei auftreten können, werden dargestellt. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass zusätzlich zur klinischen Anamnese durch psychosoziales oder psychotherapeutisches Personal auch im interkulturellen Kontext eine standardisierte Testdiagnostik durchgeführt werden kann und dass dies nicht nur im Rahmen von Therapieanträgen und Verlaufskontrollen, Stellungnahmen oder Gutachten sinnvoll ist, sondern dass so auch möglichst allgemein und breit Symptome erfragt werden können, die eventuell bei freien klinischen Interviews aufgrund der Fokussierung auf andere Problembereiche übersehen werden. Dann wird darauf eingegangen, welche Besonderheiten bei der Diagnostik im interkulturellen Setting zu beachtet sind. Behandelt werden hier Diagnoseinstrumente (Interviews, Fragebögen), die praktische Durchführung der Diagnostik und deren Abhängigkeit vom Alphabetisierungsgrad des Patienten, Besonderheiten der Exploration, der Umgang mit sprachlichen Barrieren, der Einsatz von visuellen Ratingskalen sowie der Umgang mit häufig auftretenden Problemen. Abschließend werden folgende Fragen beantwortet: Benötige ich für die Diagnostik eine zusätzliche Einverständniserklärung des Patienten? Darf ich, wenn der Patient die Frage nicht verstanden hat, zum besseren Verständnis Erklärungen abgeben? Wie kann ich die Ergebnisse der Diagnostik in eine Stellungnahme oder ein Gutachten einbauen?

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323273

AddThis Social Bookmark Button

Kiel, N., Bruckdorfer, R., Petermann, F. & Reinelt, T. (2018). Temperament in der frühen Kindheit und die Entwicklung externalisierender Störungen: Implikationen für die klinische Diagnostik. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 177-186.

5. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Kiel, N., Bruckdorfer, R., Petermann, F. & Reinelt, T. (2018). Temperament in der frühen Kindheit und die Entwicklung externalisierender Störungen: Implikationen für die klinische Diagnostik. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 177-186.

Es werden Zusammenhänge zwischen Temperament in der frühen Kindheit und der Entstehung externalisierender Störungen im weiteren Entwicklungsverlauf dargelegt. Dafür erfolgte eine eingehende Recherche über Temperament und dessen Erfassung im Alter von 0 bis 6 Jahren sowie über die prognostische Validität entsprechender Erhebungsinstrumente. Es wurde untersucht, inwiefern Temperamentsfragebögen in der klinischen Praxis diagnostisch genutzt werden können. Es zeigte sich, dass bestimmte Temperamentsmerkmale, die von verschiedenen theoretischen Modellen eingeschlossen werden, einen Beitrag zur Vorhersage der Entwicklung externalisierender Störungen leisten. Bereits in den ersten Lebensmonaten können Temperamentsmerkmale erhoben und prognostisch genutzt werden. Temperamentsbezogene Elternfragebögen können die Diagnostik zum aktuellen Zeitpunkt zwar sinnvoll ergänzen, liegen zum Teil allerdings nicht für den deutschsprachigen Raum vor und weisen mitunter psychometrische und praktische Unzulänglichkeiten auf.
Tabelle 1. Ausgewählte Instrumente zur Erfassung des Temperaments von Säuglingen und Kleinkindern

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0340826

https://doi.org/10.1024/1661-4747/a000354

AddThis Social Bookmark Button

Stieglitz, R.-D., Freyberger, H. J. & Hiller, W. (2018). Evidence-Based Assessment (EBA) in Psychiatrie, Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 145-155.

4. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Stieglitz, R.-D., Freyberger, H. J. & Hiller, W. (2018). Evidence-Based Assessment (EBA) in Psychiatrie, Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 145-155.

Der Ansatz des „Evidence-Based Assessment“ (EBA) wird vorgestellt und anhand ausgewählter Störungsgruppen illustriert. In der klinischen Praxis gewinnen evidenzbasierte Behandlungsleitlinien zunehmend an Bedeutung. Innerhalb dieser finden sich jedoch nur unbefriedigende Informationen zur Diagnostik, speziell im Hinblick auf eine therapiebegleitende Diagnostik. Der Erfolg einer Therapie, ob Psycho- und/oder Pharmakotherapie, hängt jedoch von der Verzahnung von Therapie und Diagnostik ab, um etwa den Therapieverlauf und -erfolg zu bewerten und bei Bedarf die therapeutische Strategie zu ändern. Der Ansatz des EBA bietet hier ein hilfreiches Rahmenmodell und konkrete Vorschläge sowie Kriterien zur Realisierung dieser Verzahnung.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0340823

https://doi.org/10.1024/1661-4747/a000351

AddThis Social Bookmark Button

Schuller, K., Schulz-Dadaczynski, A. & Beck, D. (2018). Methodische Vorgehensweisen bei der Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 62 (3), 126-141.

4. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Schuller, K., Schulz-Dadaczynski, A. & Beck, D. (2018). Methodische Vorgehensweisen bei der Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 62 (3), 126-141.

In Deutschland verpflichtet der Gesetzgeber Arbeitgeber, Gefährdungen durch psychische Belastung zu ermitteln und entsprechend zu vermeiden, spezifiziert jedoch nicht, wie eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen ist. In dieser Studie wird in 37 qualitativen betrieblichen Fallstudien anhand teilstrukturierter Interviews mit betrieblichen Akteuren und Dokumenten inhaltsanalytisch untersucht, ob und wie Arbeitgeber methodische Spielräume auch jenseits von normativen Empfehlungen nutzen, um Gefährdungen ihrer Beschäftigten durch psychische Belastungen zu identifizieren. Die vielfältigen methodischen Herangehensweisen folgen drei Orientierungen, die mehr oder weniger gemeinsam verfolgt werden: (1) Messen und Bewerten definierter Konstrukte psychischer Belastung, (2) Erklären und Verstehen von Entstehungszusammenhängen problematischer, mit psychischer Belastung assoziierter Arbeitssituationen, und (3) Erstellen eines (vermeintlich) rechtssicheren Dokumentes zum Nachweis einer Gefährdungsbeurteilung. Grenzen dieser Orientierungen werden in Fällen deutlich, in denen einseitig auf eine dieser Orientierungen fokussiert wird. Methodischer Entwicklungsbedarf wird insbesondere für qualitative Ansätze des „Erklärens und Verstehens“ aufgezeigt.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341286

https://doi.org/10.1026/0932-4089/a000269

AddThis Social Bookmark Button