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Petermann, F., Melzer, J. & Rißling, J.-K. (2016). Sprachdiagnostik im Kindesalter. Göttingen: Hogrefe.

15. August. 2017 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Petermann, F., Melzer, J. & Rißling, J.-K. (2016). Sprachdiagnostik im Kindesalter. Göttingen: Hogrefe.

133 S., EUR 22,95 [Kompendien Psychologische Diagnostik, Band 15], ISBN: 978-3-8017-2756-7

Der Band gibt zunächst einen Überblick über den Verlauf der Sprachentwicklung im Kindesalter. Die folgenden Abschnitte widmen sich den Grundlagen der Sprachdiagnostik in den ersten drei Lebensjahren sowie im Vor- und Grundschulalter, den Besonderheiten der Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit, methodischen Anforderungen an die Sprachdiagnostik, dem Leistungsspektrum sprachdiagnostischer Verfahren und der Klassifikation von Sprachentwicklungsstörungen. Nach einem Überblick über das diagnostische Vorgehen werden verschiedene aktuelle Verfahren zur Sprachstandserhebung vorgestellt und unter praktischen und methodischen Gesichtspunkten kritisch überprüft. Ein ausführliches Fallbeispiel aus der Praxis rundet den Band ab. – Inhalt: (1) Sprachentwicklung. (2) Grundlagen der Sprachdiagnostik. (3) Methodische Anforderungen an die Sprachdiagnostik. (4) Leistungsspektrum sprachdiagnostischer Verfahren. (5) Sprachentwicklungsstörungen. (6) Elternfragebögen zur Erfassung sprachlicher Kompetenzen bei Kindern [ELAN-R; ELFRA; FRAKIS; SBE-2-KT; SBE-3-KT]. (7) Screeningverfahren zur Sprachstandserfassung für monolinguale und mehrsprachige Kinder [Cito-Sprachtest; ESGRAG-MK; LiSe-DaZ; SCREEMIC 2; SSV]. (8) Allgemeine Sprachtests [ETS 4-8; PDSS; P-ITPA; SET 3-5; SET 5-10; SETK-2; SETK 3-5]. (9) Spezifische Sprachtests [AWST-R; PLAKSS-II; TPB; TROG-D; TSVK; WWT 6-10]. (10) Fallbeispiel.

Németh, A. (2017). Sprachdiagnostik im Kindesalter. Franz Petermann, Jessica Melzer & Julia-Katharina Rißling; 133 S., 22,95 € (Buch), 19,99 € (E-Book). Göttingen: Hogrefe 2016, www.hogrefe.de (Rezension). Forum Logopädie, 31 (3), 58-59.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0317952

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Knappe, S. & Härtling, S. (2017). Diagnostik und Verhaltensanalyse. Techniken der Verhaltenstherapie. Mit E-Book-inside und Arbeitsmaterial. Weinheim. Psychologie Verlags Union.

15. August. 2017 Lara Schmidt - Geposted in Buch Kommentare deaktiviert für Knappe, S. & Härtling, S. (2017). Diagnostik und Verhaltensanalyse. Techniken der Verhaltenstherapie. Mit E-Book-inside und Arbeitsmaterial. Weinheim. Psychologie Verlags Union.

In Lehrbuchform wird über Diagnostik und Verhaltensanalyse bei psychischen Störungen informiert. Die Diagnostik psychischer Beschwerden verlangt ein sorgfältiges und strukturiertes Vorgehen und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Beratung und Behandlung. Zugleich sind klinische Entscheidungen zur Diagnosefindung, die Erfassung relevanter Daten zur Lebensgeschichte, die Klärung von Motivation und Therapiezielen eine große Herausforderung in den ersten Therapiesitzungen, wo es zugleich gilt, eine vertrauensvolle und konstruktive therapeutische Arbeitsbeziehung aufzubauen. Vor diesem Hintergrund wird anwendungsbezogen und praxisnah aufgezeigt, wie der diagnostische Prozess strukturiert gelingen kann. Das Erstgespräch als wichtiger diagnostischer Ansatz, die Auswahl und Anwendung verschiedener diagnostischer Mittel wie diagnostische Interviews oder symptomspezifischer Skalen, die Erstellung der Fallkonzeption sowie unverzichtbares Basiswissen zur Diagnostik (vor, während und im Anschluss an eine psychotherapeutische Behandlung) werden vorgestellt. Darüber hinaus wird über einen Download-Code Zugang zu Arbeitsblättern, Prüfungsfragen und kurzen Lehrvideos gewährt. – Inhalt: (1) Klinische Diagnostik psychischer Störungen (Ziele und Aufgaben klinischer Diagnostik; Statusdiagnostik; therapiebegleitende Diagnostik; klinische Entscheidungen und diagnostische Fehler; rechtliche Aspekte; ethische Aspekte). (2) Methoden der Datenerhebung (Kontaktaufnahme, erste Exploration und Gesprächsverhalten; standardisierte oder strukturierte diagnostische Interviews; symptomübergreifende Rating- und Beurteilungsskalen; das AMDP-System; Exkurs: der psychopathologische Befund; Verhaltensbeobachtungen; symptomspezifische Skalen; Selbstbeobachtungen, Verhaltensproben und Verhaltenstests; somatische Differenzialdiagnose; Mehrebenendiagnostik; Befundbesprechung). (3) Diagnostik in verschiedenen Settings (Diagnostik mit und bei Paaren; Diagnostik mit und in Familien; Diagnostik in Gruppen; Diagnostik zur Indikationsstellung für Gruppentherapie; Diagnostik des Gruppenprozesses). (4) Fallkonzeption Teil 1: Überblick (Problembeschreibung und Erstgespräch; Erstellen einer Diagnose; Auftrags- und Zielklärung; Indikation und Kontraindikation für eine psychotherapeutische Behandlung; Abschätzung der Prognose; Therapieziele und Therapieplanung; Informed Consent: Therapievereinbarung). (5) Fallkonzeption Teil 2: Problemanalyse auf der Makroebene. (6) Fallkonzeption Teil 3: Problemanalyse auf der Mikroebene (SORKC-Modell; Problemanalyse nach Bartling). (7) Diagnostische Parameter und die Güte diagnostischer Entscheidungen (Reliabilität; Validität; Sensitivität und Spezifität; Bestimmung klinisch relevanter Differenzen und Veränderungen; das Testbeurteilungssystem TBS-TK).

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325645

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Rating-Skalen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: 26 Skalen für Therapie und Beratung

15. August. 2017 Lara Schmidt - Geposted in Publizierter Test Kommentare deaktiviert für Rating-Skalen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: 26 Skalen für Therapie und Beratung

Gräßer, M., Hovermann, E. & Botved, A. (2017). Rating-Skalen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie: 26 Skalen für Therapie und Beratung. Weinheim: Beltz.

44 Seiten. ISBN 978-3-621-28424-0. D: 29,95 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,10 sFr.

In der Therapie und Beratung mit Kindern und Jugendlichen können diese oft mit Worten schlecht einschätzen, wie es ihnen geht und was sie empfinden. Die hier vorgelegten visuellen Rating-Skalen geben ihnen alternative Möglichkeiten sich auszudrücken und dem Therapeuten Informationen über ihr Inneres zu vermitteln. Die kindgerecht illustrierten Skalen umfassen die Bereiche Schmerz, Angst, Wut, Traurigkeit, Freude, Scham, Ekel und Entspannung. Ebenfalls enthalten sind Belastungsskalen (SUD) und Stimmigkeitsskalen (VoC) für die EMDR-Therapie sowie mehrere Universalskalen zur allgemeinen Einschätzung als positiv oder negativ. Die Skalen sind attraktiv illustriert und robust gefertigt, so dass sie für den häufigen Einsatz im therapeutischen Alltag geeignet sind.

Tewes, A. (2017). Rezension zu: Melanie Gräßer, Eike Hovermann jun., Annika Botved: Rating-Skalen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. 26 Skalen für Therapie und Beratung. Beltz Verlag (Weinheim, Basel) 2017. ISBN 978-3-621-28424-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245

Verlagsinformationen mit Bestellmöglichkeit

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0322979

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Rettenberger, M., Eher, R., Desmarais, S. L., Hurducas, C., Arbach-Lucioni, K., Condermarin, C., Dean, K., Doyle, M., Folino, J. O., Godoy-Cervera, V., Grann, M., Ho, R. M. Y., Large, M. M., Pham, T. H., Nielsen, L. H., Rebocho, M. F., Reeves, K. A., de Ruiter, C., Seewald, K. & Singh, J. P. (2017). Kriminalprognosen in der Praxis. Die Ergebnisse des International Risk Surveys (IRiS) aus Deutschland. Diagnostica, 63 (1), 2-14.

14. August. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Rettenberger, M., Eher, R., Desmarais, S. L., Hurducas, C., Arbach-Lucioni, K., Condermarin, C., Dean, K., Doyle, M., Folino, J. O., Godoy-Cervera, V., Grann, M., Ho, R. M. Y., Large, M. M., Pham, T. H., Nielsen, L. H., Rebocho, M. F., Reeves, K. A., de Ruiter, C., Seewald, K. & Singh, J. P. (2017). Kriminalprognosen in der Praxis. Die Ergebnisse des International Risk Surveys (IRiS) aus Deutschland. Diagnostica, 63 (1), 2-14.

Einschätzungen über das Risiko zukünftiger Gewalttätigkeit sind ein fester Bestandteil der Arbeit von Psychologinnen und Psychologen, wobei bis heute wenig darüber bekannt ist, in welcher Form kriminalprognostische Einschätzungen in der alltäglichen Berufspraxis vorgenommen werden. Durch die vorliegende Forschungsarbeit wird erstmals ein Einblick in die kriminalprognostische Praxis in Deutschland gegeben. Ausgewertet wurden die Ergebnisse des International Risk Survey (IRiS), an der weltweit 2135 Personen aus 44 Ländern teilgenommen haben. Aus Deutschland wurden 97 Psychologinnen und Psychologen sowie Angehörige anderer Berufsgruppen über ihre kriminalprognostischen Tätigkeiten befragt. Die Daten zeigen, dass mittlerweile in der Praxis mehrheitlich auf standardisierte Prognoseinstrumente zurückgegriffen wird. Die Instrumente werden nicht nur als nützlich für die prognostische Einschätzung des zukünftigen Gewaltrisikos eingestuft, sondern auch im Hinblick auf die Therapieindikation sowie die verlaufsdiagnostische Untersuchung von Behandlungs- und Betreuungsfällen als hilfreich beurteilt. In einer Tabelle werden die jeweiligen Häufigkeiten der Anwendung verschiedener Prognoseinstrumente im Jahr vor der Befragung mitgeteilt (COVR, FOTRES, GSIR, HCR-20, LS/CMI, LSI-R, OGRS, PCL-R, PCL:SV, RAMAS, RM2000, SAPROF, START, V-RISK-10, VRAG, VRS). Am häufigsten verwendet wurden demanch die „Historical, Clinical, Risk Management-20“ (HCR-20) und die „Psychopathy Checklist-Revised“ (PCL-R).

Forensic psychologists routinely assess the violence risk of their clients and patients. Nevertheless, there is only little knowledge about which risk assessment methods are regularly used in the field. The present study provides the first insight into the clinical practice of risk assessment in Germany. Data were collected from 2,135 respondents from 44 countries as part of the International Risk Survey (IRiS). In Germany, 97 psychologists and members of other professional disciplines were surveyed about their clinical risk assessment practices. The data indicated that a majority of the respondents regularly use standardized risk assessment instruments in clinical practice. The instruments were not only perceived as useful tools for risk assessment purposes of future violence risk alone but also for developing and evaluating risk management plans.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323022

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Lück, H. E. & Rothe, M. (2017). Hugo Münsterberg. Psychologie im Dienst der Gesellschaft. Report Psychologie, 42 (2), 58-65.

2. August. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Lück, H. E. & Rothe, M. (2017). Hugo Münsterberg. Psychologie im Dienst der Gesellschaft. Report Psychologie, 42 (2), 58-65.

Anlässlich des 100. Todesjahres wird des deutschen Psychologen, Philosophen und Mediziners Hugo Münsterberg (1863-1916) gedacht. Münsterberg gilt als der eigentliche Begründer der angewandten Psychologie. Er war zwar nicht der erste, der angewandt-psychologische Untersuchungen durchführte, er führte jedoch solche Untersuchungen in großem Umfang durch, propagierte sie und erschloss neue Gebiete. Zudem bemühte er sich um die Systematisierung der Psychotechnik innerhalb der Psychologie („Wissenschaft von der praktischen Anwendung der Psychologie im Dienste der Kulturaufgaben“). Zunächst wird Münsterbergs Lebensweg nachgezeichnet: Kindheit und Jugend in einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie in Danzig (heute Gdansk, Polen), Medizin- und Philosophiestudium, Lehr- und Forschungstätigkeit als Experimentalpsychologe in Freiburg und seine Rolle als führender Psychologe an der Harvard University. Ausführlicher eingegangen wird zudem auf Münsterbergs Veröffentlichungen zur Arbeitspsychologie, andere seiner vielseitigen Studien zur angewandten Psychologie und die Wirkungsgeschichte der von ihm entwickelten Psychotechnik.

The German philosopher and psychologist Hugo Münsterberg (1863-1916) passed away a century ago. Nowadays he is seen as the true founder of applied psychology. He was not the first to carry out studies in applied psychology, but the first to conduct large-scale field studies, to propagate them and to extend them to new fields. He furthermore attempted to systematize the field of Psychotechnic (Psychotechnik) within psychology. The article describes Münsterberg’s life, from his childhood in a wealthy German-Jewish family of merchants in Danzig (today Gdansk, Poland), his studies of medicine and philosophy and his later role as a lecturer and experimental psychologist in Freiburg as well as his position as the leading psychologist at Harvard University. The focus is also on Münsterberg’s publications on industrial psychology and further of his many-sided studies in applied psychology as well as on the reception of the Psychotechnic he developed.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323045

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Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen – differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung interdisziplinär, 36 (2), 82-92.

27. Juli. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen – differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung interdisziplinär, 36 (2), 82-92.

Berichtet wird über aktuelle Verfahren zur Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen und es wird ein differenzialdiagnostisches Vorgehen im Rahmen der Früherkennung vorgeschlagen. Nach einem Abriss zu frühen sprachlichen Auffälligkeiten, bei dem auf die umschriebene Sprachentwicklungsstörung und sogenannte „Late Talker“ eingegangen wird, wird anhand eines Flussdiagramms das diagnostische Vorgehen im Alter von 24 Monaten beschrieben. Anschließend wird ein prototypischer Ablauf einer differenzialdiagnostischen Abklärung einer verzögerten Sprachentwicklung dargestellt. Weiterhin werden tabellarische Übersichten über Sprachscreenings/Elternfragebögen, über Verfahren zur Diagnostik des Sprachentwicklungsstandes sowie über ausgewählte standardisierte und normierte Verfahren im Bereich der kognitiven Entwicklungsdiagnostik für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren gegeben. Auch Mehrsprachigkeit als besondere Herausforderung in der Diagnostik sprachlicher Fähigkeiten wird thematisiert. Abschließend wird zusammenfassend erörtert, warum eine frühe Identifikation von Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung im Alter von circa zwei Jahren sinnvoll und wichtig ist, auch in Hinblick auf eine Frühintervention.

Abb. 1: Flussdiagramm zur differenzialdiagnostischen Abklärung einer verzögerten Sprachentwicklung
Abb. 2: Diagnostisches Vorgehen bei verzögerter Sprachentwicklung
Tab. 1: Übersicht über Sprachscreenings/Elternfragebögen für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren
Tab. 2: Übersicht über Verfahren zur Diagnostik des Sprachentwicklungsstandes für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren
Tab. 3: Übersicht über Verfahren zur Erfassung des allgemeinen Entwicklungsstandes sowie von Autismus-relevanten Verhaltensaspekten bzw. eines Risikos für Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sowie andere Verhaltens- und emotionale Probleme für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325154

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Lesky, J. (2017). Neuropsychologische Diagnostik des posttraumatischen organischen Psychosyndroms. Psychologische Medizin, 28 (1), 12-21.

26. Juli. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Lesky, J. (2017). Neuropsychologische Diagnostik des posttraumatischen organischen Psychosyndroms. Psychologische Medizin, 28 (1), 12-21.

Notwendige Komponenten einer neuropsychologischen Diagnostik des posttraumatischen organischen Psychosyndroms (OPS) werden erläutert. Zunächst wird ein Einblick in Domänen des OPS gegeben, die Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen und exekutive Funktionen umfassen. Im Rahmen einer modellhaften inhaltlichen Darstellung der neuropsychologischen Begutachtung eines posttraumatischen organischen Psychosyndroms im Unfallrentenverfahren werden dann konkrete Funktionsbereiche und Tests skizziert. Außerdem wird auf ergänzende Abklärungen wie die Validierung von Beschwerden sowie auf Störvariablen und diagnostische Fallstricke verwiesen.

Tab. 4: Überprüfte Funktionsbereiche und verwendete Testverfahren in der Beurteilung des posttraumatischen organischen Psychosyndroms im Konzept der Rehabilitationsklinik Tobelbad

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325342

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Buchholz, A., Spies, M. & Brütt, A. L. (2015). ICF-basierte Messinstrumente zur Bedarfserfassung und Evaluation in der Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen – ein systematisches Review. Die Rehabilitation, 54 (3), 153-159.

26. Juli. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Buchholz, A., Spies, M. & Brütt, A. L. (2015). ICF-basierte Messinstrumente zur Bedarfserfassung und Evaluation in der Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen – ein systematisches Review. Die Rehabilitation, 54 (3), 153-159.

Ein systematischer Überblick über Messinstrumente zur Operationalisierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) im Kontext psychischer Störungen wird gegeben. Neben einer Literatursuche in wissenschaftlichen Datenbanken (EMBASE, Medline, PsycInfo, PSYNDEX) wurden seit Herausgabe der ICF veröffentlichte Kongressberichte durchsucht, und passende Artikel wurden im Volltext ausgewertet. Aus 440 identifizierten Abstracts wurden acht Instrumente ausgewählt. Diese beinhalteten zwei generische und sechs störungsspezifische Instrumente zur Fremd- und Selbstbeurteilung. Wesentliche Unterschiede zwischen den Instrumenten betrafen den Umfang sowie Abdeckung und Operationalisierung der ICF. Auch der Vergleich psychometrischer Eigenschaften und der Umsetzung der ICF zeigte Differenzen. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird eine Übersicht für Anwender erstellt, die als Hilfe für die Auswahl ICF-bezogener Erhebungsverfahren dienen soll.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0299326

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Macha, T. & Petermann, F. (2017). Entwicklungsdiagnostische Verfahren: Ressourcen- und Risikoerkennung. In F. Petermann & S. Wiedebusch (Hrsg.), Praxishandbuch Kindergarten. Entwicklung von Kindern verstehen und fördern (S. 133-152). Göttingen: Hogrefe.

12. Juli. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Macha, T. & Petermann, F. (2017). Entwicklungsdiagnostische Verfahren: Ressourcen- und Risikoerkennung. In F. Petermann & S. Wiedebusch (Hrsg.), Praxishandbuch Kindergarten. Entwicklung von Kindern verstehen und fördern (S. 133-152). Göttingen: Hogrefe.

Ausgehend von der Feststellung, dass ein Kindergarten vielfältige Möglichkeiten zur Einschätzung der Entwicklung eines Kindes bietet, wird ein Überblick über entwicklungsdiagnostische Verfahren zur Ressourcen- und Risikoerkennung gegeben. Nach einleitenden allgemeinen Anmerkungen zu den Zielen und Möglichkeiten von Entwicklungsdiagnostik und Entwicklungsprognosen werden zunächst die wichtigsten Fragestellungen der Entwicklungsdiagnostik benannt: Liegt eine definierte Entwicklungsstörung vor, die eine spezifische Therapie erfordert? Liegt eine Entwicklungsstörung im Sinne einer Teilleistungsstörung vor, die ebenfalls gezielt zu behandeln ist? Liegt eine Entwicklungsverzögerung vor, die eine Entwicklungsförderung begründet? Liegt eine Entwicklungsauffälligkeit vor, die eine erhöhte Aufmerksamkeit oder sogar eine engmaschige Entwicklungsverlaufskontrolle erfordert? Die Bedeutung der zentralen Begriffe dieser Fragestellungen werden erläutert. Es wird betont, dass eine systematische Entwicklungsdiagnostik auch die Erfassung und Bewertung vorliegender Entwicklungsrisiken und Schutzfaktoren umfasst. Voraussetzungen und Regeln der Durchführung eines Entwicklungstests werden benannt. Dann werden Anwendungsbezüge in der frühpädagogischen Praxis behandelt (Verhaltensbeobachtungen im Kindergarten mit standardisierten und teilstandardisierten Beobachtungsverfahren; Entwicklungstests). Abschließend wird die Entwicklungsdiagnostik als Grundlage für die individuelle Förderung eines Kindes thematisiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0322630

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Renner, G. & Irblich, D. (2016). Testrezensionen in der Kinderpsychologie: Testanwender wünschen sich praxisnahe und zielgruppenspezifische Informationen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 65 (9), 655-667.

12. Juli. 2017 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Renner, G. & Irblich, D. (2016). Testrezensionen in der Kinderpsychologie: Testanwender wünschen sich praxisnahe und zielgruppenspezifische Informationen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 65 (9), 655-667.

Untersucht wurde, inwieweit Diagnostiker Rezensionen von kinderpsychologischen Testverfahren nutzen, wie sie deren Qualität bewerten und welche Erwartungen sie an die Inhalte der Rezensionen haben. In einer Befragung von 323 Testanwendern aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern (vor allem Sozialpädiatrie, Frühförderung, Sonderpädagogik, logopädische Praxen) wurden Testrezensionen als eine der wichtigsten Informationsquellen über testdiagnostische Verfahren für Kinder- und Jugendliche beschrieben. Bei insgesamt heterogenen Aussagen zur Nutzung und Qualität von Testrezensionen wünschten sich deren Leser vor allem praxisnahe Darstellungen und Bewertungen von Testverfahren, die für die diagnostischen Fragestellungen ihres Arbeitsfeldes relevant sind. Erwartet wurden unabhängige Testrezensionen, die eine nachvollziehbare kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Grenzen der besprochenen Verfahren leisten. Außerdem wurden an die Verfasser von Testrezensionen hohe Anforderungen gestellt: Sie sollen nicht nur über testtheoretische Expertise verfügen, sondern auch mit der Durchführung der Verfahren und deren unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten vertraut sein.

This study investigated to what extent diagnosticians use reviews of psychometric tests for children and adolescents, how they evaluate their quality, and what they expect concerning content. Test users (n = 323) from different areas of work (notably social pediatrics, early intervention, special education, speech and language therapy) rated test reviews as one of the most important sources of information. Readers of test reviews value practically oriented descriptions and evaluations of tests that are relevant to their respective field of work. They expect independent reviews that critically discuss opportunities and limits of the tests under scrutiny. The results show that authors of test reviews should not only have a background in test theory but should also be familiar with the practical application of tests in various settings.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0320056

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