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Reitenbach, V., Schastak, M. & Rauch, D. (2018). Sprachstandsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 95-149). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Reitenbach, V., Schastak, M. & Rauch, D. (2018). Sprachstandsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 95-149). Göttingen: Hogrefe.

Im Kontext der Anwendung diagnostischer Verfahren bei Migrantenkindern wird über die Sprachstandsdiagnostik informiert. Zunächst wird in das Konstrukt Sprache eingeführt, bevor die modulare Struktur von Sprache und die einzelnen sprachlichen Wissenssysteme expliziert werden. Im Anschluss wird dezidierter auf bestimmte Merkmale sprachlichen Wissens eingegangen, die für die Sprachdiagnostik und die Konstruktion entsprechender Erfassungsinstrumente zentral sind. Der Spracherwerb wird anhand verschiedener Spracherwerbstypen, deren Erwerbsvoraussetzungen bzw. -bedingungen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert. Im Folgenden wird die Sprachdiagnostik zunächst allgemein beleuchtet, bevor Zwecke und methodische Aspekte des konkreten Messvorgehens thematisiert werden. Verschiedene Möglichkeiten zur Interpretation der sprachlichen Leistung einer Person werden skizziert. Anschließend werden Ansprüche aus linguistischer Perpektive sowie psychometrische Anforderungen und Kriterien der Mehrsprachigkeitsforschung an Sprachdiagnostik dargestellt. Anhand einer Auswahl von Sprachdiagnostikinstrumenten wird der heterogene Umgang mit Mehrsprachigkeit bei der Sprachdiagnostik veranschaulicht. Hierfür werden relevante Kategorien der Mehrsprachigkeit für die Sprachdiagnostik eingeführt und die Erfassung sprachbiographischer informationen und deutschsprachlicher Kenntnisse in den Blick genommen. Abschließend werden Leitfragen zur Handlungsorientierung im Umgang mit Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit aufgelistet.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341577

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Macha, T. & Petermann, F. (2018). Entwicklungsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 57-94). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Macha, T. & Petermann, F. (2018). Entwicklungsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 57-94). Göttingen: Hogrefe.

Es wird ein Überblick über Verfahren der Entwicklungsdiagnostik bei Migrantenkindern gegeben. Nach Ausführungen zu den Bereichen, Zielsetzungen und Merkmalen der Entwicklungsdiagnostik wird darauf eingegangen, was speziell bei der Erhebung und Interpretation eines entwicklungsdiagnostischen Befundes bei Migrantenkindern zu beachten ist. Im Anschluss werden Strategien für eine Breitband-Entwicklungsdiagnostik mit Migrantenkindern anhand der allgemeinen Entwicklungstests „Bayley Scales of Infant and Toddler Development“ (Bayley-III) und des „Entwicklungstests für Kinder von sechs Monaten bis sechs Jhren“ (ET 6-6-R) verdeutlicht. Als Ergänzung und in spezifischen Fällen auch als Alternative zur Erfassung der kognitiven Entwicklung im Vorschulalter werden die beiden sprachfreien Intelligenztests „Snijders-Oomen Non-verbaler Intelligenztest 2 1/2-7“ (SON-R 2 1/2-7) und „Wechsler Nonverbal Scale of Ability“ (WNV) präsentiert. Als Alternative für den Fall, dass keine standardisierte Testung möglich ist, wird ein teilstandardisiertes Entwicklungs-Screening mittels der Verfahren „Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation“ (EBD-3-48) und „Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation“ (EBD-48-72) vorgeschlagen. Die sprach- bzw. kulturspezifischen Merkmale dieser Verfahren werden aufgezeigt und ihre Handhabung bei Migrantenkindern wird erläutert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341576

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Zabal, A. & Behr, D. (2018). Anwendungsorientierte Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 32-46). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Zabal, A. & Behr, D. (2018). Anwendungsorientierte Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 32-46). Göttingen: Hogrefe.

Im Rahmen einer anwendungsorientierten Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten wird zu Illustrationszwecken eine im Kontext internationaler komparativer Studien (wie etwa „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ (PIAAC) und „Programme for International Student Assessment“ (PISA)) als „Best Practice“ etablierte Übersetzungsprozedur – die doppelte Übersetzung mit anschließender Konsolidierung – vorgestellt. Sie soll als Anregung und Vorbild für Übersetzungen im Kontext von Migrantenstudien bzw. diagnostische Verfahren für Migrantinnen und Migranten dienen. Zunächst wird auf einige Voraussetzungen für die Entwicklung äquivalenter Messinstrumente sowie die Erstellung adäquater Übersetzungsrichtlinien eingegangen. Danach wird eine allgemein einsetzbare Übersetzungsprozedur erläutert, und es werden konkrete Hinweise zur Durchführung eines Team-Ansatzes zur Übersetzung gegeben. Einige Möglichkeiten zur Qualitätskontrolle der Übersetzungen und zur Prüfung der Äquivalenz der übersetzten Instrumente werden skizziert. Besonderheiten der Übersetzungspraxis für Fragestellungen rund um Migrantinnen und Migranten werden abschließend reflektiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341574

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Stammel, N. & Böttche, M. (2017). Psychodiagnostik. In A. Liedl, M. Böttche, Abdallah-Steinkopff, B. & Knaevelsrud, C. (Hrsg.), Psychotherapie mit Flüchtlingen – neue Herausforderungen, spezifische Bedürfnisse (S. 58-70). Stuttgart: Schattauer.

5. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Stammel, N. & Böttche, M. (2017). Psychodiagnostik. In A. Liedl, M. Böttche, Abdallah-Steinkopff, B. & Knaevelsrud, C. (Hrsg.), Psychotherapie mit Flüchtlingen – neue Herausforderungen, spezifische Bedürfnisse (S. 58-70). Stuttgart: Schattauer.

Die praktische Durchführung einer standardisierten Testdiagnostik im Rahmen der Behandlung von Flüchtlingen mit Traumafolgestörungen wird beschrieben und Schwierigkeiten, die dabei auftreten können, werden dargestellt. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass zusätzlich zur klinischen Anamnese durch psychosoziales oder psychotherapeutisches Personal auch im interkulturellen Kontext eine standardisierte Testdiagnostik durchgeführt werden kann und dass dies nicht nur im Rahmen von Therapieanträgen und Verlaufskontrollen, Stellungnahmen oder Gutachten sinnvoll ist, sondern dass so auch möglichst allgemein und breit Symptome erfragt werden können, die eventuell bei freien klinischen Interviews aufgrund der Fokussierung auf andere Problembereiche übersehen werden. Dann wird darauf eingegangen, welche Besonderheiten bei der Diagnostik im interkulturellen Setting zu beachtet sind. Behandelt werden hier Diagnoseinstrumente (Interviews, Fragebögen), die praktische Durchführung der Diagnostik und deren Abhängigkeit vom Alphabetisierungsgrad des Patienten, Besonderheiten der Exploration, der Umgang mit sprachlichen Barrieren, der Einsatz von visuellen Ratingskalen sowie der Umgang mit häufig auftretenden Problemen. Abschließend werden folgende Fragen beantwortet: Benötige ich für die Diagnostik eine zusätzliche Einverständniserklärung des Patienten? Darf ich, wenn der Patient die Frage nicht verstanden hat, zum besseren Verständnis Erklärungen abgeben? Wie kann ich die Ergebnisse der Diagnostik in eine Stellungnahme oder ein Gutachten einbauen?

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323273

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Kiel, N., Bruckdorfer, R., Petermann, F. & Reinelt, T. (2018). Temperament in der frühen Kindheit und die Entwicklung externalisierender Störungen: Implikationen für die klinische Diagnostik. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 177-186.

5. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Kiel, N., Bruckdorfer, R., Petermann, F. & Reinelt, T. (2018). Temperament in der frühen Kindheit und die Entwicklung externalisierender Störungen: Implikationen für die klinische Diagnostik. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 177-186.

Es werden Zusammenhänge zwischen Temperament in der frühen Kindheit und der Entstehung externalisierender Störungen im weiteren Entwicklungsverlauf dargelegt. Dafür erfolgte eine eingehende Recherche über Temperament und dessen Erfassung im Alter von 0 bis 6 Jahren sowie über die prognostische Validität entsprechender Erhebungsinstrumente. Es wurde untersucht, inwiefern Temperamentsfragebögen in der klinischen Praxis diagnostisch genutzt werden können. Es zeigte sich, dass bestimmte Temperamentsmerkmale, die von verschiedenen theoretischen Modellen eingeschlossen werden, einen Beitrag zur Vorhersage der Entwicklung externalisierender Störungen leisten. Bereits in den ersten Lebensmonaten können Temperamentsmerkmale erhoben und prognostisch genutzt werden. Temperamentsbezogene Elternfragebögen können die Diagnostik zum aktuellen Zeitpunkt zwar sinnvoll ergänzen, liegen zum Teil allerdings nicht für den deutschsprachigen Raum vor und weisen mitunter psychometrische und praktische Unzulänglichkeiten auf.
Tabelle 1. Ausgewählte Instrumente zur Erfassung des Temperaments von Säuglingen und Kleinkindern

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0340826

https://doi.org/10.1024/1661-4747/a000354

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Stieglitz, R.-D., Freyberger, H. J. & Hiller, W. (2018). Evidence-Based Assessment (EBA) in Psychiatrie, Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 145-155.

4. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Stieglitz, R.-D., Freyberger, H. J. & Hiller, W. (2018). Evidence-Based Assessment (EBA) in Psychiatrie, Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 66 (3), 145-155.

Der Ansatz des „Evidence-Based Assessment“ (EBA) wird vorgestellt und anhand ausgewählter Störungsgruppen illustriert. In der klinischen Praxis gewinnen evidenzbasierte Behandlungsleitlinien zunehmend an Bedeutung. Innerhalb dieser finden sich jedoch nur unbefriedigende Informationen zur Diagnostik, speziell im Hinblick auf eine therapiebegleitende Diagnostik. Der Erfolg einer Therapie, ob Psycho- und/oder Pharmakotherapie, hängt jedoch von der Verzahnung von Therapie und Diagnostik ab, um etwa den Therapieverlauf und -erfolg zu bewerten und bei Bedarf die therapeutische Strategie zu ändern. Der Ansatz des EBA bietet hier ein hilfreiches Rahmenmodell und konkrete Vorschläge sowie Kriterien zur Realisierung dieser Verzahnung.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0340823

https://doi.org/10.1024/1661-4747/a000351

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Schuller, K., Schulz-Dadaczynski, A. & Beck, D. (2018). Methodische Vorgehensweisen bei der Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 62 (3), 126-141.

4. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Schuller, K., Schulz-Dadaczynski, A. & Beck, D. (2018). Methodische Vorgehensweisen bei der Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 62 (3), 126-141.

In Deutschland verpflichtet der Gesetzgeber Arbeitgeber, Gefährdungen durch psychische Belastung zu ermitteln und entsprechend zu vermeiden, spezifiziert jedoch nicht, wie eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen ist. In dieser Studie wird in 37 qualitativen betrieblichen Fallstudien anhand teilstrukturierter Interviews mit betrieblichen Akteuren und Dokumenten inhaltsanalytisch untersucht, ob und wie Arbeitgeber methodische Spielräume auch jenseits von normativen Empfehlungen nutzen, um Gefährdungen ihrer Beschäftigten durch psychische Belastungen zu identifizieren. Die vielfältigen methodischen Herangehensweisen folgen drei Orientierungen, die mehr oder weniger gemeinsam verfolgt werden: (1) Messen und Bewerten definierter Konstrukte psychischer Belastung, (2) Erklären und Verstehen von Entstehungszusammenhängen problematischer, mit psychischer Belastung assoziierter Arbeitssituationen, und (3) Erstellen eines (vermeintlich) rechtssicheren Dokumentes zum Nachweis einer Gefährdungsbeurteilung. Grenzen dieser Orientierungen werden in Fällen deutlich, in denen einseitig auf eine dieser Orientierungen fokussiert wird. Methodischer Entwicklungsbedarf wird insbesondere für qualitative Ansätze des „Erklärens und Verstehens“ aufgezeigt.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341286

https://doi.org/10.1026/0932-4089/a000269

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Varelmann, L. & Kanning, U. P. (2018). Personalauswahl: Praktiker überschätzen Validität von Auswahlverfahren. Wirtschaftspsychologie aktuell, 25 (1), 43-46.

3. September. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Varelmann, L. & Kanning, U. P. (2018). Personalauswahl: Praktiker überschätzen Validität von Auswahlverfahren. Wirtschaftspsychologie aktuell, 25 (1), 43-46.

Eine empirische Studie zur prognostischen Validität verschiedener Auswahlmethoden durch Berufspraktiker wird vorgestellt. Zunächst werden Beispiele aus wissenschaftlichen Untersuchungen zur Personalauswahl in deutschen Unternehmen gegeben, die Missstände aufzeigen. Anschließend wird eine Online-Studie mit 604 Personen in der Personalauswahl beschrieben, in der die falsche Einschätzung der Validität von Auswahlmethoden durch die Entscheidungsträger als Ursache von Fehleinschätzungen beleuchtet wird. Im Rahmen der Studie wurde die eingeschätzte Validität mit der tatsächlich in Metaanalysen ermittelten Validität verglichen. Bei allen Auswahlverfahren lagen die Schätzungen der Berufspraktiker deutlich über den wissenschaftlich ermittelten Werten, bei manchen sogar um ein Vielfaches. Argumente werden genannt, warum die Überschätzung ein wichtiger Grund für die Diskrepanz zwischen Forschungsbefunden und Personalauswahlpraxis sein kann. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden Ansatzpunkte zur Korrektur der Überschätzungen von Auswahlmethoden skizziert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0339985

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Jungjohann, J., Gegenfurtner, A. & Gebhardt, M. (2018). Systematisches Review von Lernverlaufsmessung im Bereich der frühen Leseflüssigkeit. Empirische Sonderpädagogik, 10 (1), 100-118.

10. August. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Jungjohann, J., Gegenfurtner, A. & Gebhardt, M. (2018). Systematisches Review von Lernverlaufsmessung im Bereich der frühen Leseflüssigkeit. Empirische Sonderpädagogik, 10 (1), 100-118.

(Zeitschriftenabstract:) Mit Hilfe von Lernverlaufsmessungen können Lehrkräfte Schwierigkeiten im Leseerwerb identifizieren und eine passende Förderung initiieren. Die Leseflüssigkeit ist ein robuster Indikator der Lesekompetenz, für die mehrere formative Testverfahren konstruiert wurden. In diesem systematischen Review werden empirisch belegte formative Testverfahren für den Leseunterricht der ersten drei Schuljahre dargestellt und die aktuelle Entwicklung für die Schulpraxis sowie wissenschaftliche Forschung abgeleitet. Insgesamt wurden acht Testverfahren zur Leseflüssigkeit aus begutachteten nationalen und internationalen Zeitschriften identifiziert. Die Entwicklungen, Gestalt und Evaluationen dieser Verfahren werden im Hinblick auf zukünftige Forschungsbemühungen ausgewertet, synthetisiert und diskutiert. Die Testverfahren sind überwiegend unabhängig von Testbatterien oder Förderkonzepten, als pen&paper Version verfügbar und nach klassischer Testtheorie konstruiert. Besonders die Überprüfung mittels der Item-Response-Theorie und die Messinvarianz sowie die Nutzung digitaler Versionen stehen für diese Testverfahren noch aus.

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Langenbeck, S., Nachtwei, J. & Uedelhoven, S. (2017). Qualität in der Personalberatung am Beispiel von Instrumenten der Personalauswahl. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 24 (7), 45-57.

8. August. 2018 Manfred Eberwein - Geposted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Langenbeck, S., Nachtwei, J. & Uedelhoven, S. (2017). Qualität in der Personalberatung am Beispiel von Instrumenten der Personalauswahl. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 24 (7), 45-57.

Die Qualität von Personalberatung wird anhand von in der Praxis verwendeten Verfahren zur Personalauswahl diskutiert. Unter Bezugnahme auf empirische Daten wird dargestellt, dass Potenzialanalyseverfahren einen qualitätssichernden Beitrag bei der Personalauswahl leisten können. Moniert wird jedoch, dass diese wissenschaftlich fundierten Methoden bisher nicht in zufriedenstellendem Maße in der Praxis implementiert werden. Dies wird als Grund für Qualitätsschwankungen in der Personalberatung angesehen. Es wird argumentiert, dass Dienstleister in der Personalberatung eine hohe Verantwortung tragen, da die Personalauswahl einen signifikanten Einfluss auf Unternehmensentwicklung und -erfolg habe. Mögliche Ansätze des Qualitätsmanagements werden aufgezeigt.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325745

https://doi.org/10.1007/s11613-017-0489-1

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