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Dohrenbusch, R. & Allstadt Torras, R. (2017). Prinzipien und Methoden der Beschwerdenvalidierung. PSYCH up2date, 11 (4), 359-374.

Prinzipien und Methoden der Beschwerdenvalidierung werden beschrieben. Eingegangen wird unter anderem auf freie Beobachtungen als orientierenden Einstieg, Validierung von Leistungstestergebnissen und Selbstberichten sowie die Integration von Kennwerten und Beobachtungen in einen psychologischen Befund. Die Beschwerdenvalidierung ist ein komplexer psychodiagnostischer Urteils- und Bewertungsprozess, um die Gültigkeit der von einer einzelnen Person beklagten gesundheitlichen Beschwerden oder gezeigten Funktionsbeeinträchtigungen zu sichern. Dies kann zum Beispiel im arbeitsmedizinischen oder gutachterlichen Kontext der Fall sein, um Entlastungswünsche zu begründen. Zur statistischen Prüfung von Inkonsistenzen sind standardisierte und normierte Testverfahren das Mittel der Wahl. Dabei begründet der Nachweis einer Auffälligkeit in einem Validierungstest keine Annahme generell verfälschter Aussagen. Ein Validierungsbefund ist spezifisch auf die psychische oder soziale Eigenschaft auszurichten, über deren Gültigkeit eine Aussage gemacht werden soll.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0332376

https://doi.org/10.1055/s-0042-122885


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