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Krampen, G. & Eberwein, M. (2017). Diagnostik von Kreativität bei Vorschul- und Schulkindern. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 103-124). Göttingen: Hogrefe.

In einem Überblick über die Kreativitätsdiagnostik bei Vorschul- und Schulkindern werden die unterschiedlichen Datenarten und Datenquellen (Erhebungsmethoden) erläutert und die Notwendigkeit eines (bislang in der Kreativitätsforschung nur selten realisierten) multimethodalen psychodiagnostischen Zugangs betont. Theoretische Grundlagen, Vorteile und Probleme folgender Datenarten und Datenquellen der Kreativitätsdiagnostik bei Kindern werden beschrieben und diskutiert: Selbstauskünfte von Kindern, Fremdbeurteilungsmethoden, Tests zum divergenten Denken und Handeln, semi-projektive Methoden. Wegen des nach wie vor bestehenden Mangels an deutschsprachigen Verfahren stehen dabei notwendigerweise angloamerikanische Methoden bzw. Zugänge im Vordergrund. Näher vorgestellt werden das „Strukturierte Interview zu kreativen Verhaltensweisen von Vor- und Primarschulkindern“ (SIK-II) als Selbstauskunftsmethode, der „Test zum divergenten Denken (Kreativität)“ (TDK 4-6), der „Test zum Schöpferischen Denken – Zeichnerisch“ (TSD-Z) sowie der „Kreativitätstest für Vor- und Schulkinder-Version für die psychologische Anwendungspraxis“ (KVS-P) als Tests zum divergenten Denken und Handeln und der „Scenotest“ als semi-projektiver Test. Abschließend werden offene Fragen, Trends und Perspektiven der Kreativitätsdiagnostik bei Kindern besprochen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328229


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