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Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage)

Proyer, R. T. & Ortner, T. M. (2017). Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage). Bern: Hogrefe.

[184 S., 24 S. Anhang, EUR 29,95 (Print), EUR 26,99 (eBook); Linksammlung, ISBN: 978-3-456-85755-8]

Die Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung wird dargelegt. Davon ausgehend, dass sich ein fachgerechtes psychologisches Gutachten vor allem durch seine Nachvollziehbarkeit auszeichnet, werden klare Richtlinien vorgegeben, wie diese erreicht werden kann. Neben allgemeinen Grundlagen der Gutachtenerstellung werden für jeden einzelnen Schritt im psychologisch-diagnostischen Prozess Leit- und Richtlinien vorgelegt, die helfen, dieses und andere Gütekriterien zu erfüllen. Ausgehend von der Fragestellung und dem Deckblatt werden Anforderungen und Hypothesen, die Auswahl diagnostischer Verfahren, das diagnostische Gespräch, die Ergebnisdarstellung in Bezug auf verschiedene Verfahrensklassen, Stellungnahme, Entscheidung und zuletzt Empfehlung (Intervention) thematisiert. Für verschiedene Arten psychologisch-diagnostischer Verfahren (wie Leistungstest, Persönlichkeitsfragebogen, objektiver Persönlichkeitstest) werden standardisierte Ergebnisdarstellungen vorgeschlagen. Für jeden einzelnen Schritt wird der theoretische Hintergrund gemeinsam mit grundsätzlich zu berücksichtigenden Aspekten und Überlegungen diskutiert und in praktische Handlungsanweisungen umgesetzt. Anhand zahlreicher Beispiele werden typische Fehler und Probleme erörtert, die dabei auftreten können. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Bedeutung unterschiedlicher Informationsquellen im Gutachten gelegt (etwa Anamnese, Dokumente, Gelegenheitsbeobachtung, Testergebnisse), wie sie gemeinsam dargestellt und integriert werden. – Inhalt: (1) Grundlagen. (2) Formaler Aufbau eines Gutachtens. (3) Das Deckblatt. (4) Der bisherige Sachverhalt. (5) Hypothesen und Anforderungen. (6) Auswahl und Beschreibung der eingesetzten psychologisch-diagnostischen Verfahren. (7) Das diagnostische Gespräch und seine Darstellung. (8) Darstellung von Testergebnissen. (9) Gelegenheitsbeobachtung und ihre Darstellung. (10) Zusammenfassung der Ergebnisse. (11) Stellungnahme und Entscheidung. (12) Empfehlung (Interventions-/Maßnahmenvorschlag). (13) Zusatz und Anhang. (14) Zusammenfassung. – Das Buch wurde für die vorliegende zweite Auflage überarbeitet.

o Anne-Kathrin Mayer. Rezension vom 29.04.2010 zu: Rene T. Proyer, Tuulia M. Ortner: Praxis der psychologischen Gutachtenerstellung. Verlag Hans Huber (Bern, Göttingen, Toronto, Seattle) 2010. 168 Seiten. ISBN 978-3-456-84782-5.

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0315753


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