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Macha, T. & Petermann, F. (2017). Entwicklungsdiagnostische Verfahren: Ressourcen- und Risikoerkennung. In F. Petermann & S. Wiedebusch (Hrsg.), Praxishandbuch Kindergarten. Entwicklung von Kindern verstehen und fördern (S. 133-152). Göttingen: Hogrefe.

Ausgehend von der Feststellung, dass ein Kindergarten vielfältige Möglichkeiten zur Einschätzung der Entwicklung eines Kindes bietet, wird ein Überblick über entwicklungsdiagnostische Verfahren zur Ressourcen- und Risikoerkennung gegeben. Nach einleitenden allgemeinen Anmerkungen zu den Zielen und Möglichkeiten von Entwicklungsdiagnostik und Entwicklungsprognosen werden zunächst die wichtigsten Fragestellungen der Entwicklungsdiagnostik benannt: Liegt eine definierte Entwicklungsstörung vor, die eine spezifische Therapie erfordert? Liegt eine Entwicklungsstörung im Sinne einer Teilleistungsstörung vor, die ebenfalls gezielt zu behandeln ist? Liegt eine Entwicklungsverzögerung vor, die eine Entwicklungsförderung begründet? Liegt eine Entwicklungsauffälligkeit vor, die eine erhöhte Aufmerksamkeit oder sogar eine engmaschige Entwicklungsverlaufskontrolle erfordert? Die Bedeutung der zentralen Begriffe dieser Fragestellungen werden erläutert. Es wird betont, dass eine systematische Entwicklungsdiagnostik auch die Erfassung und Bewertung vorliegender Entwicklungsrisiken und Schutzfaktoren umfasst. Voraussetzungen und Regeln der Durchführung eines Entwicklungstests werden benannt. Dann werden Anwendungsbezüge in der frühpädagogischen Praxis behandelt (Verhaltensbeobachtungen im Kindergarten mit standardisierten und teilstandardisierten Beobachtungsverfahren; Entwicklungstests). Abschließend wird die Entwicklungsdiagnostik als Grundlage für die individuelle Förderung eines Kindes thematisiert.

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