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Hommers, W. (2016). Test, Explorationshilfe, Gespräch, Beobachtung: Anforderungen und Fehlerquellen. In R. Balloff & P. Wetzels (Hrsg.), Rechtspsychologie. Sonderband 1: Prinzipien, Grundlagen, Methodik und Qualität psychologischer Begutachtung in familiengerichtlichen Verfahren (S. 60-81). Baden-Baden: Nomos.

Die Anforderungen an familienrechtpsychologische Gutachten sowie deren Fehlerquellen und Einschätzungsmöglichkeiten für Ausmaße von Fehlern werden ausgehend von medialen, empirisch und theoretisch gestützten Diskussionen über familienrechtspsychologische Gutachten dargestellt. Weiterhin werden die Optionen von diagnostischen Methoden der qualitativen Bindungstheorie und neuerer eklektisch-pragmatisch maßgeschneiderter Testverfahren umrissen. Im Einzelnen wird auf folgende Punkte eingegangen: (1) Anforderungen aus dem Lager der Gutachtenkritik, (2) angemessene, datenbasierte kritische Fehlervermeidung als Maxime, (3) Risiko von Fehlschlüssen aus bindungstheoretischen Kategorien, (4) Forschungsbefunde zu drei Basishypothesen der Bindungstheorie (Kontinuität, transgenerationale Weitergabe, seelisches Gesundheitsrisiko), (5) Unschärfe von Test, Explorationshilfe, Gespräch, Beobachtung, (6) Anforderungen an die Ergebnisintegration.

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