Startseite | Impressum | Kontakt

Gnoth, A. & Lau, S. (2014). Prognostik bei Persönlichkeitsstörungen. In S. Lau, M. Lammel & S. Sutarski (Hrsg.), Forensische Begutachtung bei Persönlichkeitsstörungen (2., erweiterte und aktualisierte Auflage; S. 151-169). Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

In einem Überblick wird die forensisch-psychiatrische Prognostik bei Straftätern mit Persönlichkeitsstörungen dargestellt. Zunächst wird betont, dass bei der Erstellung von Prognosen prinzipiell zwei Vorgehensweisen unterschieden werden, die sich jedoch ergänzen: die Rekonstruktion der individuellen Delinquenzvorgeschichte und deren Extrapolation in die Zukunft und der Einsatz standardisierter Prognoseverfahren. Dann werden folgende Punkte behandelt: (1) Persönlichkeitsaspekte (Einfluss der Persönlichkeit auf das Handeln; Rolle der Persönlichkeit bei kriminellen Handlungen; delinquenzfördernde Persönlichkeitsmerkmale; der spezielle Risikofaktor Persönlichkeitsstörung), (2) Prognostik (Grundlagen; die Basisrate bzw. der Anteil der Personen, für die eine Rückfallstraftat tatsächlich eintreten wird; individuelle Fallhypothese; Kriminalprognose mit standardisierten Prognoseinstrumenten; Prognoseinstrumente und Checklisten wie „Psychopathy Checklist-Revised“, „Historical Clinical Risk-20“ und „Forensisch Operationalisiertes Therapie Risiko Evaluations System“), (3) Integrative Prognosestellung.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0278945


Sie können Antworten zu diesem Beitrag mit dem RSS 2.0 feed verfolgen Beide Kommentare und Pings sind geschlossen.

AddThis Social Bookmark Button

Kommentare sind geschlossen.