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Streeck, U. (2015). Generalisierte Heiterkeitsstörung (GHKS). In E. Brähler & H.-W. Hoefert (Hrsg), Lexikon der modernen Krankheiten (S. 198-202). Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

„Pathognomonisch für die generalisierte Heiterkeitsstörung sind wiederholte, über mehrere Tage bis zu Wochen und Monaten anhaltende, meist schleichend einsetzende (akut rezidivierende Verlaufsform) oder chronisch gleichbleibende Heiterkeitszustände (chronische Verlaufsform). Sie erscheinen situationsunangemessen, wobei Betroffene die Unangemessenheit ihres Zustandes und Verhaltens nicht erkennen“ (Streeck, 2015, S. 199).
Tabelle 1: Zur Differenzialdiagnose der generalisierten Heiterkeitsstörung

vergleiche:
Streeck, U. (2000). Die generalisierte Heiterkeitsstörung. Diagnose – Differentialdiagnose – Therapie. Forum Psychoanalyse, 16, 116–122.
Die generalisierte Heiterkeitsstörung ist eine oft erst spät erkannte seelische Erkrankung, für die eine Gleichförmigkeit des seelischen Erlebens angesichts von Umständen charakteristisch ist, wie sie normalerweise Anlass von depressiver Verstimmung, Verzweiflung, großer Angst, von Selbstanklagen oder gegen andere gerichtete Aggression sind. Eine frühzeitige Diagnose und eine gezielte Behandlung können die Lebensqualität des Betroffenen entscheidend verbessern und nachteilige individuelle und gesellschaftliche Langzeitfolgen verhindern.
PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0138469


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