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Glattacker, M. (2013). Methoden der Erfassung von Krankheitsvorstellungen. In H.-W. Hoefert & E. Brähler (Hrsg.), Krankheitsvorstellungen von Patienten. Herausforderung für Medizin und Psychotherapie (S. 73-90). Lengerich: Pabst.

Verschiedene Methoden zur Erfassung von subjektiven Krankheitsvorstellungen werden im Überblick dargestellt. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen prädiktiven und deskriptiven Ansätzen werden quantitative und qualitative Ansätze zur Erfassung subjektiver Krankheitsvorstellungen bzw. -theorien sowie deren Vor- und Nachteile beschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass die aufgeführten Ansätze lediglich eine Auswahl darstellen. Die besprochenen Methoden und Instrumente beziehen sich auf subjektive Krankheitsvorstellungen im engeren Sinne, und zwar vorrangig aus Sicht der von Krankheit betroffenen (erwachsenen) Menschen selbst. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass durch eine kombinierte Anwendung qualitativer und quantitativer Erhebungsansätze eine vollständigeres Bild von Krankheitsvorstellungen gezeichnet werden könne; auf die Frage, welcher methodische Zugang zur Erfassung subjektiver Krankheitsvorstellungen und welches Verfahren innerhalb des jeweiligen Zugangs konkret gewählt werden sollte, gebe es – neben der allgemeinen Empfehlung, quantitative und qualitative Verfahren (wo sinnvoll und möglich) zu kombinieren – keine einfache oder gar allgemeingültige Antwort.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0269535

Hoefert, H.-W. & Brähler, E. (Hrsg.). (2013). Krankheitsvorstellungen von Patienten. Herausforderung für Medizin und Psychotherapie. Lengerich: Pabst. [Leseprobe]


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