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Glattacker, M. (2013). Methoden der Erfassung von Krankheitsvorstellungen. In H.-W. Hoefert & E. Brähler (Hrsg.), Krankheitsvorstellungen von Patienten. Herausforderung für Medizin und Psychotherapie (S. 73-90). Lengerich: Pabst.

11. März. 2014 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Glattacker, M. (2013). Methoden der Erfassung von Krankheitsvorstellungen. In H.-W. Hoefert & E. Brähler (Hrsg.), Krankheitsvorstellungen von Patienten. Herausforderung für Medizin und Psychotherapie (S. 73-90). Lengerich: Pabst.

Verschiedene Methoden zur Erfassung von subjektiven Krankheitsvorstellungen werden im Überblick dargestellt. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen prädiktiven und deskriptiven Ansätzen werden quantitative und qualitative Ansätze zur Erfassung subjektiver Krankheitsvorstellungen bzw. -theorien sowie deren Vor- und Nachteile beschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass die aufgeführten Ansätze lediglich eine Auswahl darstellen. Die besprochenen Methoden und Instrumente beziehen sich auf subjektive Krankheitsvorstellungen im engeren Sinne, und zwar vorrangig aus Sicht der von Krankheit betroffenen (erwachsenen) Menschen selbst. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass durch eine kombinierte Anwendung qualitativer und quantitativer Erhebungsansätze eine vollständigeres Bild von Krankheitsvorstellungen gezeichnet werden könne; auf die Frage, welcher methodische Zugang zur Erfassung subjektiver Krankheitsvorstellungen und welches Verfahren innerhalb des jeweiligen Zugangs konkret gewählt werden sollte, gebe es – neben der allgemeinen Empfehlung, quantitative und qualitative Verfahren (wo sinnvoll und möglich) zu kombinieren – keine einfache oder gar allgemeingültige Antwort.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0269535

Hoefert, H.-W. & Brähler, E. (Hrsg.). (2013). Krankheitsvorstellungen von Patienten. Herausforderung für Medizin und Psychotherapie. Lengerich: Pabst. [Leseprobe]

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Sauer, S. (2012). Kann man Achtsamkeit messen? Eine kritische Bestandsaufnahme aktueller Messansätze von Achtsamkeit. In H. Piron & R. van Quekelberghe (Hrsg.), Meditation und Achtsamkeit. Altes Wissen schafft neue Wissenschaft (S. 129-143). Eschborn: Klotz.

18. Juli. 2013 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Sauer, S. (2012). Kann man Achtsamkeit messen? Eine kritische Bestandsaufnahme aktueller Messansätze von Achtsamkeit. In H. Piron & R. van Quekelberghe (Hrsg.), Meditation und Achtsamkeit. Altes Wissen schafft neue Wissenschaft (S. 129-143). Eschborn: Klotz.

Aktuelle Messansätze zur Achtsamkeit werden kritisch gesichtet. Nach Anmerkungen zur Definition von Achtsamkeit, ihrer Wirkung als klinische Intervention sowie zur Notwendigkeit und zu Problemen ihrer Messung werden zehn gängige Fragebögen zur Achtsamkeitserfassung hinsichtlich theoretischem Hintergrund, Aufmachung, faktorieller Struktur und sonstigen Hinweisen vorgestellt und zusammenfassend bewertet: (1) „Cognitive and Affective Mindfulness Scale Revised“ (CAMS-R), (2) „Development Mindfulness Survey“ (DMS), (3) „Five Facet Mindfulness Questionnaire“ (FFMQ), (4) „Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit“ (FMI), (5) „Kentucky Inventory of Mindfulness“ (KIMS), (6) Mindfulness Attention and Awareness Scale“ (MAAS), (7) „Mindfulness/Mindlessness Scale“ (MMS), (8) „Philadelphia Mindfulness Scale“ (PHLMS), (9) „Southampton Mindfulness Questionnaire“ (SMQ), (10) „Toronto Mindfulness Scale“ (TMS). Auf qualitative Alternativen zu den psychometrischen Fragebögen wird im Anschluss kritisch eingegangen. In der abschließenden Diskussion wird auf die grundsätzliche Frage der Messbarkeit von Achtsamkeit, die Frage der zum jetzigen Zeitpunkt zu empfehlenden Skala sowie die Weiterentwicklung von Skalen eingegangen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0264373

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Stieglitz, R.-D. (2012). Diagnostik pathologischen Glücksspielens. In F.M. Wurst, N. Thon & K. Mann (Hrsg.), Glücksspielsucht. Ursachen – Prävention – Therapie (S. 130-145). Bern: Huber.

18. Oktober. 2012 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Keine Kommentare »

Es wird im Überblick informiert über den aktuellen Stand der Diagnostik pathologischen Glücksspielens. Thematisiert werden dabei die Klassifikation des pathologischen Glücksspielens, die vorhandenen diagnostischen Instrumente und der diagnostische Prozess. Es wird deutlich, dass gegenwärtig kein Instrument als Standard zur Diagnostik des Glücksspielens anzusehen ist. Zudem scheint die Diagnostik allgemeinen Einschätzungen nach im Vergleich etwa zum Alkoholismus weniger weit entwickelt. Abschließend werden bezüglich der Diagnostik des Glücksspielens folgende Aspekte zusammengefasst: (1) In den aktuellen Interviews zur ICD-10 bzw. zum DSM-IV sind keine Module für pathologisches Glücksspiel enthalten. (2) Es existiert jedoch eine Reihe von störungsspezifischen Instrumenten, die zum Teil auf unterschiedliche Populationen fokussieren (etwa Ältere, Adoleszente). (3) Meist handelt es sich allerdings um fremdsprachige (in der Regel englischsprachige) Verfahren, für die empirische Überprüfungen im deutschsprachigen Raum noch ausstehen. (4) Die vorliegenden Instrumente haben den Mangel, dass sie nicht manualisiert sind, d. h. es liegen keine umfassenden Zusammenstellungen aller empirischen Ergebnisse vor. Meist beschränken sich die Darstellungen auf Publikationen in Fachzeitschriften. Für die praktische diagnostische Arbeit wird eine Kombination störungsspezifischer wie störungsübergreifender Verfahren empfohlen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0253289

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Frey, B. (2012). Entwicklungsdiagnostik. In M. Cierpka (Hrsg.), Frühe Kindheit 0-3 Jahre. Beratung und Psychotherapie für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern (S. 457-466). Berlin: Springer.

11. Oktober. 2012 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Keine Kommentare »

[ISBN: 978-3-642-20295-7]

Es wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklungsdiagnostik gegeben. Nach allgemeinen Anmerkungen zur Entwicklungsdiagnostik werden dabei die folgenden Punkte besprochen: (1) Verfahren der Entwicklungsdiagnostik (Screeningverfahren; Allgemeine Entwicklungstests; Spezifische Entwicklungstests; Überblick über Verfahren im deutschsprachigen Raum), (2) Auswahl, Testgütekriterien und Aussagemöglichkeiten eines Verfahrens, (3) Beispiele für Entwicklungsdiagnostikverfahren im deutschen Sprachraum (Bayley II und III (Bayley Scales of Infant and Toddler Development); MONDEY (Milestones of Normal Development in Early Years); ASQ-3 (Ages and Stages Questionnaire) und ASQ:SE (Ages and Stages Questionnaire: Socio-Emotional)), (4) Entwicklungsdiagnostik in Beratung und Therapie. Es wird betont, dass eine Entwicklungsdiagnostik wichtig und sinnvoll ist, um den individuellen Entwicklungsstand eines Kindes im Vergleich zur Altersnorm bestimmen und so mögliche Ressourcen, aber auch Entwicklungsdefizite und -verzögerungen feststellen zu können.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0251597

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Kelle, H. (2010). Verfahren der Überprüfung von Sprachkompetenzen im Kontext medizinischer Früherkennung und Schuleingangsdiagnostik. In H. Kelle (Hrsg.), Kinder unter Beobachtung. Kulturanalytische Studien zur pädiatrischen Entwicklungsdiagnostik (S. 207-254). Opladen: Budrich.

7. April. 2011 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Keine Kommentare »

[S. 287 ISBN 978-3-86649-301-8 EUR 29,90]

Praktische Aspekte der Überprüfung von Sprachkompetenzen im Kontext medizinischer Früherkennung und Schuleingangsdiagnostik werden analysiert. Die Grundlage bilden Beobachtungen aus insgesamt 43 Vorsorgeuntersuchungen bei 19 verschiedenen Kinder- und Jugendmedizinern, für die in den Beobachtungsprotokollen die Durchführung von Sprachüberprüfungen explizit beschrieben wird, und zwar drei U7en, 3 U7(a)en, 7 U8en und 30 U9en; ferner aus 132 Schuleingangsuntersuchungen, in denen mit dem „Screening des Entwicklungsstandes“ (S-ENS) gearbeitet wurde. In 43 von 132 Fällen bei 7 verschiedenen Schulärzten wurde die Durchführung von Sprachüberprüfungen in den Beobachtungsprotokollen (mehr oder weniger ausführlich) beschrieben. In einem ersten Teil wird in einer deskriptiven und quantitativen Analyse des Samples überblicksartig rekonstruiert, welche Formen von Sprachüberprüfungen sich unter dem Anspruch der Überprüfung welcher sprachlichen Teilkompetenzen in beiden Untersuchungsformen finden. Dieser rekonstruktive Überblick markiert eine erste, oberflächliche Ebene der Ergebnisdarstellung der Praxisanalysen und referiert ein paar wenige spracherwerbstheoretische Grundlagen. Er begründet zudem die Auswahl von spezifischen Verfahren für die detaillierte qualitative Analyse, die im zweiten Teil zunächst hinsichtlich der methodischen Zugänge zu den Instrumenten und zu der praktischen Durchführung von Sprachüberprüfungen und deren Kombination eingeführt wird. Im dritten Teil erfolgen die empirischen Detailanalysen von Sprachüberprüfungen in den Vorsorgen unter Einsatz der Denver-Entwicklungsskalen (DES), und zwar zunächst die Analyse der Dokumente und Instrumente und dann die der praktischen Durchführungen. Dieses Schema wiederholt sich in Teil vier, in dem es um die Sprachüberprüfungen in den Schulein-gangsuntersuchungen unter Einsatz des S-ENS geht. Abschließend werden die Ergebnisse der Kontrastierung von Sprachüberprüfungsverfahren in den Uen und den SEUen vergleichend diskutiert und in der Perspektive von Professionstheorie und -entwicklung verdichtet. Das (mögliche) Zusammenwirken der individualdiagnostischen und der epidemiologischen Funktion wird dabei abschließend problematisiert.
-PSYNDEX Lit-Nr. 0235377

Verlagsinformationen mit Bestellmöglichkeiten, Informationen zur Autorin und Leseprobe

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