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Haag, N., Heppt, B. & Schipolowski, S. (2018). Leistungsstanddiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 150-194). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Haag, N., Heppt, B. & Schipolowski, S. (2018). Leistungsstanddiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 150-194). Göttingen: Hogrefe.

Die Diagnostik kognitiver Kompetenzen von Heranwachsenden mit Zuwanderungsgeschichte wird im Überblick behandelt. Ausgehend vom Konzept der Testfairness werden Aspekte in den Blick genommen, die für eine faire und diskriminierungsfreie Leistungsstanddiagnostik beim genannten Personenkreis entscheidend sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle der Sprache bei der Erfassung schulischer Leistungen. Neben Befunden zur Bedeutung sprachlicher Anforderungen von Testaufgaben für die erfassten Leistungen von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund werden Studien vorgestellt, in denen die Wirksamkeit sprachlicher Vereinfachungen als Testakkomodationen für Personen mit Zuwanderungshintergrund untersucht wurde. Ferner wird der Frage nachgegangen, inwiefern sprachfreie Testungen kognitiver Leistungen möglich bzw. wünschenswert sind. Folgende weitere Faktoren im Kontext von Testfairness werden thematisiert: Lerngelegenheiten, kulturspezifische Wissensinhalte in Testaufgaben, Bereitstellung und Nutzung separater Normen. Im Anschluss werden ausgewählte Testverfahren präsentiert, die für die Leistungsstanddiagnostik bei Heranwachsenden mit Zuwanderungshintergrund als geeignet erachtet werden. Dabei wird zwischen Intelligenztests und Schulleistungstests differenziert. Im abschließenden Fazit werden Forschungsdesiderata benannt.

Tabelle 7.1: Übersicht über die vorgestellten Testverfahren
Intelligenztests
1 Adaptives Intelligenzdiagnostikum 3 (AID 3; Kubinger & Holocher-Ertl, 2014)
2 Wechsler Nonverbal Scale of Ability (WNV; Petermann, 2014)
3 Berliner Test zur Erfassung fluider und kristalliner Intelligenz für die 8. bis 10. Jahrgangsstufe (BEFKI 8-10; Wilhelm, Schroeders & Schipolowski, 2014)
Schulleistungstests
4 Heidelberger Rechentest (HRT 1-4; Haffner, Baro, Parzer & Resch, 2005)
5 Diagnostischer Rechtschreibtest (DRT 4; Grund, Leonhart & Naumann, 2017)
6 Weingartener Grundwortschatz Rechtschreib-Test (WRT; Birkel, 2007)

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341578

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Reitenbach, V., Schastak, M. & Rauch, D. (2018). Sprachstandsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 95-149). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Reitenbach, V., Schastak, M. & Rauch, D. (2018). Sprachstandsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 95-149). Göttingen: Hogrefe.

Im Kontext der Anwendung diagnostischer Verfahren bei Migrantenkindern wird über die Sprachstandsdiagnostik informiert. Zunächst wird in das Konstrukt Sprache eingeführt, bevor die modulare Struktur von Sprache und die einzelnen sprachlichen Wissenssysteme expliziert werden. Im Anschluss wird dezidierter auf bestimmte Merkmale sprachlichen Wissens eingegangen, die für die Sprachdiagnostik und die Konstruktion entsprechender Erfassungsinstrumente zentral sind. Der Spracherwerb wird anhand verschiedener Spracherwerbstypen, deren Erwerbsvoraussetzungen bzw. -bedingungen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert. Im Folgenden wird die Sprachdiagnostik zunächst allgemein beleuchtet, bevor Zwecke und methodische Aspekte des konkreten Messvorgehens thematisiert werden. Verschiedene Möglichkeiten zur Interpretation der sprachlichen Leistung einer Person werden skizziert. Anschließend werden Ansprüche aus linguistischer Perpektive sowie psychometrische Anforderungen und Kriterien der Mehrsprachigkeitsforschung an Sprachdiagnostik dargestellt. Anhand einer Auswahl von Sprachdiagnostikinstrumenten wird der heterogene Umgang mit Mehrsprachigkeit bei der Sprachdiagnostik veranschaulicht. Hierfür werden relevante Kategorien der Mehrsprachigkeit für die Sprachdiagnostik eingeführt und die Erfassung sprachbiographischer informationen und deutschsprachlicher Kenntnisse in den Blick genommen. Abschließend werden Leitfragen zur Handlungsorientierung im Umgang mit Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit aufgelistet.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341577

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Macha, T. & Petermann, F. (2018). Entwicklungsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 57-94). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Macha, T. & Petermann, F. (2018). Entwicklungsdiagnostik. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 57-94). Göttingen: Hogrefe.

Es wird ein Überblick über Verfahren der Entwicklungsdiagnostik bei Migrantenkindern gegeben. Nach Ausführungen zu den Bereichen, Zielsetzungen und Merkmalen der Entwicklungsdiagnostik wird darauf eingegangen, was speziell bei der Erhebung und Interpretation eines entwicklungsdiagnostischen Befundes bei Migrantenkindern zu beachten ist. Im Anschluss werden Strategien für eine Breitband-Entwicklungsdiagnostik mit Migrantenkindern anhand der allgemeinen Entwicklungstests „Bayley Scales of Infant and Toddler Development“ (Bayley-III) und des „Entwicklungstests für Kinder von sechs Monaten bis sechs Jhren“ (ET 6-6-R) verdeutlicht. Als Ergänzung und in spezifischen Fällen auch als Alternative zur Erfassung der kognitiven Entwicklung im Vorschulalter werden die beiden sprachfreien Intelligenztests „Snijders-Oomen Non-verbaler Intelligenztest 2 1/2-7“ (SON-R 2 1/2-7) und „Wechsler Nonverbal Scale of Ability“ (WNV) präsentiert. Als Alternative für den Fall, dass keine standardisierte Testung möglich ist, wird ein teilstandardisiertes Entwicklungs-Screening mittels der Verfahren „Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation“ (EBD-3-48) und „Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation“ (EBD-48-72) vorgeschlagen. Die sprach- bzw. kulturspezifischen Merkmale dieser Verfahren werden aufgezeigt und ihre Handhabung bei Migrantenkindern wird erläutert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341576

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Zabal, A. & Behr, D. (2018). Anwendungsorientierte Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 32-46). Göttingen: Hogrefe.

4. Oktober. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Zabal, A. & Behr, D. (2018). Anwendungsorientierte Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten. In D. B. Maehler, A. Shajek & H.-U. Brinkmann (Hrsg.), Diagnostik bei Migrantinnen und Migranten. Ein Handbuch (S. 32-46). Göttingen: Hogrefe.

Im Rahmen einer anwendungsorientierten Einführung in die Übersetzung und Adaptation von Messinstrumenten wird zu Illustrationszwecken eine im Kontext internationaler komparativer Studien (wie etwa „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ (PIAAC) und „Programme for International Student Assessment“ (PISA)) als „Best Practice“ etablierte Übersetzungsprozedur – die doppelte Übersetzung mit anschließender Konsolidierung – vorgestellt. Sie soll als Anregung und Vorbild für Übersetzungen im Kontext von Migrantenstudien bzw. diagnostische Verfahren für Migrantinnen und Migranten dienen. Zunächst wird auf einige Voraussetzungen für die Entwicklung äquivalenter Messinstrumente sowie die Erstellung adäquater Übersetzungsrichtlinien eingegangen. Danach wird eine allgemein einsetzbare Übersetzungsprozedur erläutert, und es werden konkrete Hinweise zur Durchführung eines Team-Ansatzes zur Übersetzung gegeben. Einige Möglichkeiten zur Qualitätskontrolle der Übersetzungen und zur Prüfung der Äquivalenz der übersetzten Instrumente werden skizziert. Besonderheiten der Übersetzungspraxis für Fragestellungen rund um Migrantinnen und Migranten werden abschließend reflektiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0341574

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Stammel, N. & Böttche, M. (2017). Psychodiagnostik. In A. Liedl, M. Böttche, Abdallah-Steinkopff, B. & Knaevelsrud, C. (Hrsg.), Psychotherapie mit Flüchtlingen – neue Herausforderungen, spezifische Bedürfnisse (S. 58-70). Stuttgart: Schattauer.

5. September. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Stammel, N. & Böttche, M. (2017). Psychodiagnostik. In A. Liedl, M. Böttche, Abdallah-Steinkopff, B. & Knaevelsrud, C. (Hrsg.), Psychotherapie mit Flüchtlingen – neue Herausforderungen, spezifische Bedürfnisse (S. 58-70). Stuttgart: Schattauer.

Die praktische Durchführung einer standardisierten Testdiagnostik im Rahmen der Behandlung von Flüchtlingen mit Traumafolgestörungen wird beschrieben und Schwierigkeiten, die dabei auftreten können, werden dargestellt. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass zusätzlich zur klinischen Anamnese durch psychosoziales oder psychotherapeutisches Personal auch im interkulturellen Kontext eine standardisierte Testdiagnostik durchgeführt werden kann und dass dies nicht nur im Rahmen von Therapieanträgen und Verlaufskontrollen, Stellungnahmen oder Gutachten sinnvoll ist, sondern dass so auch möglichst allgemein und breit Symptome erfragt werden können, die eventuell bei freien klinischen Interviews aufgrund der Fokussierung auf andere Problembereiche übersehen werden. Dann wird darauf eingegangen, welche Besonderheiten bei der Diagnostik im interkulturellen Setting zu beachtet sind. Behandelt werden hier Diagnoseinstrumente (Interviews, Fragebögen), die praktische Durchführung der Diagnostik und deren Abhängigkeit vom Alphabetisierungsgrad des Patienten, Besonderheiten der Exploration, der Umgang mit sprachlichen Barrieren, der Einsatz von visuellen Ratingskalen sowie der Umgang mit häufig auftretenden Problemen. Abschließend werden folgende Fragen beantwortet: Benötige ich für die Diagnostik eine zusätzliche Einverständniserklärung des Patienten? Darf ich, wenn der Patient die Frage nicht verstanden hat, zum besseren Verständnis Erklärungen abgeben? Wie kann ich die Ergebnisse der Diagnostik in eine Stellungnahme oder ein Gutachten einbauen?

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323273

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Hoyer, J., Schneider, S. & Margraf, J. (2018). Fragebögen, Ratingskalen und Tagebücher. In J. Margraf & S. Schneider (Hrsg.), Lehrbuch Verhaltenstherapie Band 1. Grundlagen, Diagnostik, Verfahren und Rahmenbedingungen psychologischer Therapie (4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage; S. 299-311). Berlin: Springer.

30. Juli. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Hoyer, J., Schneider, S. & Margraf, J. (2018). Fragebögen, Ratingskalen und Tagebücher. In J. Margraf & S. Schneider (Hrsg.), Lehrbuch Verhaltenstherapie Band 1. Grundlagen, Diagnostik, Verfahren und Rahmenbedingungen psychologischer Therapie (4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage; S. 299-311). Berlin: Springer.

aus der Zusammenfassung:
Fragebögen, Ratingskalen und Tagebücher sind unverzichtbare Hilfsmittel der verhaltenstherapeutischen Praxis. Das vorliegende Kapitel gibt eine Einführung in den Nutzen und die Notwendigkeit von Fragebögen, Ratingskalen und Tagebüchern für die verhaltenstherapeutische Praxis. Es werden Fragebögen und Ratingskalen zur allgemeinen Psychopathologie, zu spezifischen psychischen Störungen und Fragebögen, die störungsübergreifende Aspekte psychischer Störungen erfassen, kurz vorgestellt. Der zweite Teil des Kapitels widmet sich störungsspezifischen Tagebüchern. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den für die therapeutische Praxis sinnvollen Einsatz dieser Verfahren gelegt. Schließlich werden die Probleme und Grenzen von Fragebögen, Ratingskalen und Tagebüchern diskutiert.

Tab. 19.1 Fragebögen und Ratingskalen zur Erfassung psychischer Beschwerden bei Erwachsenen
Tab. 19.2 Standardisierte Tagebücher zur Erfassung psychischer Störungen

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0340572

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Gerlach, E., Herrmann, C., Jekauc, D. & Wagner, M. (2017). Diagnostik motorischer Leistungsdispositionen. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 145-158). Göttingen: Hogrefe.

13. März. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Gerlach, E., Herrmann, C., Jekauc, D. & Wagner, M. (2017). Diagnostik motorischer Leistungsdispositionen. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 145-158). Göttingen: Hogrefe.

In einem Überblick zu den Möglichkeiten der Diagnostik motorischer Leistungsdispositionen wird zunächst deutlich gemacht, dass eine fundierte und gezielte Diagnostik ein wichtiger Ausgangspunkt für Förder- und Interventionsmaßnahmen in der Schule und in anderen Feldern der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur bildet. In den letzten Jahren hat sich der Bereich der Diagnostik im Feld der motorischen Leistungsdispositionen weiter dahingehend ausdifferenziert, dass den etablierten Verfahren inzwischen weitere Instrumente an die Seite gestellt wurden. Gängige Verfahren zur Erfassung von motorischen Fähigkeiten, motorischen Fertigkeiten und motorischen Kompetenzen werden vorgestellt. Für jeden Bereich werden Instrumente in ihrer theoretischen Herkunft beschrieben, und zentrale empirische Befunde werden präsentiert. Die Verfahren werden abschließend mit Fokus auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutiert. Mit Blick auf den Einsatz in einem sich derzeit weiterentwickelnden Schulsystem und im Kontext der Ganztagsschule werden konkrete Empfehlungen für den jeweiligen Einsatzzweck gegeben.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328231

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Müllensiefen, D. (2017). Messung musikalischer Begabung. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 125-144). Göttingen: Hogrefe.

13. März. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Müllensiefen, D. (2017). Messung musikalischer Begabung. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 125-144). Göttingen: Hogrefe.

Der Erkenntnisstand zur Messung musikalischer Begabung wird im Überblick dargestellt. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit musikalischer Begabung und musikalischen Fähigkeiten hat eine über 100 Jahre lange Forschungsgeschichte. Während vor allem die älteren Forschungsansätze Begriffe wie musikalische (Hoch-)Begabung, Talent oder Eignung eng mit messbaren musikalischen Fertigkeiten assoziieren, treffen die neueren Ansätze eine Unterscheidung zwischen messbaren Fähigkeiten und Begabung oder genetischer Anlage als potenziellem und latentem, also nicht direkt messbaren Faktor, der als eine von mehreren Ursachen von (hohen) musikalischen Leistungen angenommen wird. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, die Bedeutung von Begabung als genetischer Anlage relativ zu anderen Erklärungen für musikalische Fähigkeiten und Leistungen zu quantifizieren. Als ein Hindernis dabei werden die konzeptionellen Unklarheiten bei der psychometrischen Modellierung musikalischer Fähigkeiten und die Beschränktheit vieler Testbatterien ausgemacht. Allerdings zeigen Testneuentwicklungen in den letzten Jahren sowie die vermehrte Verwendung großer Stichproben und schließlich die Veröffentlichung zahlreicher Studien zur Genetik, dass individuelle Unterschiede musikalischer Fähigkeiten wieder in den Fokus der musikpsychologischen Forschung getreten sind. Diese Entwicklung wird als Anlass zur Hoffnung genommen, dass alte Fragen zur Natur musikalischer Begabung, zur Entwicklung musikalischer Fähigkeiten und zu den Zusammenhängen mit anderen kognitiven, affektiven und sozialen Fähigkeiten bald neue Antworten erhalten.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328230

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Krampen, G. & Eberwein, M. (2017). Diagnostik von Kreativität bei Vorschul- und Schulkindern. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 103-124). Göttingen: Hogrefe.

13. März. 2018 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Krampen, G. & Eberwein, M. (2017). Diagnostik von Kreativität bei Vorschul- und Schulkindern. In U. Trautwein & M. Hasselhorn (Hrsg.), Begabungen und Talente (S. 103-124). Göttingen: Hogrefe.

In einem Überblick über die Kreativitätsdiagnostik bei Vorschul- und Schulkindern werden die unterschiedlichen Datenarten und Datenquellen (Erhebungsmethoden) erläutert und die Notwendigkeit eines (bislang in der Kreativitätsforschung nur selten realisierten) multimethodalen psychodiagnostischen Zugangs betont. Theoretische Grundlagen, Vorteile und Probleme folgender Datenarten und Datenquellen der Kreativitätsdiagnostik bei Kindern werden beschrieben und diskutiert: Selbstauskünfte von Kindern, Fremdbeurteilungsmethoden, Tests zum divergenten Denken und Handeln, semi-projektive Methoden. Wegen des nach wie vor bestehenden Mangels an deutschsprachigen Verfahren stehen dabei notwendigerweise angloamerikanische Methoden bzw. Zugänge im Vordergrund. Näher vorgestellt werden das „Strukturierte Interview zu kreativen Verhaltensweisen von Vor- und Primarschulkindern“ (SIK-II) als Selbstauskunftsmethode, der „Test zum divergenten Denken (Kreativität)“ (TDK 4-6), der „Test zum Schöpferischen Denken – Zeichnerisch“ (TSD-Z) sowie der „Kreativitätstest für Vor- und Schulkinder-Version für die psychologische Anwendungspraxis“ (KVS-P) als Tests zum divergenten Denken und Handeln und der „Scenotest“ als semi-projektiver Test. Abschließend werden offene Fragen, Trends und Perspektiven der Kreativitätsdiagnostik bei Kindern besprochen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328229

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Macha, T. & Petermann, F. (2017). Entwicklungsdiagnostische Verfahren: Ressourcen- und Risikoerkennung. In F. Petermann & S. Wiedebusch (Hrsg.), Praxishandbuch Kindergarten. Entwicklung von Kindern verstehen und fördern (S. 133-152). Göttingen: Hogrefe.

12. Juli. 2017 Manfred Eberwein Posted in Buchbeitrag Kommentare deaktiviert für Macha, T. & Petermann, F. (2017). Entwicklungsdiagnostische Verfahren: Ressourcen- und Risikoerkennung. In F. Petermann & S. Wiedebusch (Hrsg.), Praxishandbuch Kindergarten. Entwicklung von Kindern verstehen und fördern (S. 133-152). Göttingen: Hogrefe.

Ausgehend von der Feststellung, dass ein Kindergarten vielfältige Möglichkeiten zur Einschätzung der Entwicklung eines Kindes bietet, wird ein Überblick über entwicklungsdiagnostische Verfahren zur Ressourcen- und Risikoerkennung gegeben. Nach einleitenden allgemeinen Anmerkungen zu den Zielen und Möglichkeiten von Entwicklungsdiagnostik und Entwicklungsprognosen werden zunächst die wichtigsten Fragestellungen der Entwicklungsdiagnostik benannt: Liegt eine definierte Entwicklungsstörung vor, die eine spezifische Therapie erfordert? Liegt eine Entwicklungsstörung im Sinne einer Teilleistungsstörung vor, die ebenfalls gezielt zu behandeln ist? Liegt eine Entwicklungsverzögerung vor, die eine Entwicklungsförderung begründet? Liegt eine Entwicklungsauffälligkeit vor, die eine erhöhte Aufmerksamkeit oder sogar eine engmaschige Entwicklungsverlaufskontrolle erfordert? Die Bedeutung der zentralen Begriffe dieser Fragestellungen werden erläutert. Es wird betont, dass eine systematische Entwicklungsdiagnostik auch die Erfassung und Bewertung vorliegender Entwicklungsrisiken und Schutzfaktoren umfasst. Voraussetzungen und Regeln der Durchführung eines Entwicklungstests werden benannt. Dann werden Anwendungsbezüge in der frühpädagogischen Praxis behandelt (Verhaltensbeobachtungen im Kindergarten mit standardisierten und teilstandardisierten Beobachtungsverfahren; Entwicklungstests). Abschließend wird die Entwicklungsdiagnostik als Grundlage für die individuelle Förderung eines Kindes thematisiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0322630

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