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Hell, B., Wille, B. & Höft, S. (2016). New developments in the assessment of vocational interests and implications for research and practice. An editorial for the special issue. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (2), 59-64.

19. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Hell, B., Wille, B. & Höft, S. (2016). New developments in the assessment of vocational interests and implications for research and practice. An editorial for the special issue. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (2), 59-64.

Neuere Entwicklungen der Interessendiagnostik und daraus abgeleitete Implikationen für Forschung und Praxis

Die berufliche Interessendiagnostik hat eine lange Forschungs- und Anwendungstradition in der Arbeits- und Organisationspsychologie. Unsere bibliometrische Analyse zeigt einen deutlichen Anstieg von wissenschaftlichen Publikationen zum Thema unmittelbar nach der Veröffentlichung der wegweisenden Arbeit von John Holland (1959) und ein steigendes Publikationsaufkommen speziell in deutschsprachigen Ländern beginnend mit den Neunzigerjahren. Ein wichtiger Forschungstrend der letzten drei Dekaden bestand in der Entwicklung und Prüfung neuer Strukturmodelle beruflicher Interessen und in der Klärung der Konstruktvalidität von Interessen in Bezug zu Persönlichkeitsmerkmalen und kognitiven Fähigkeiten. Die intensiven Forschungsaktivitäten kulminierten in zwei Meta-Analysen zur kriteriumsbezogenen Validität von Interessen, die allerdings nur einen moderaten Zusammenhang zu unterschiedlichen beruflicher Kriterien zeigen. Insbesondere ausgefeiltere Matchingalgorithmen sowie differenziertere Interessenmodelle scheinen aber aussichtreiche Wege zur Steigerung der Validität zu sein. Die in diesem Sonderheft gebündelten Studien tragen zur weiteren Belebung des Forschungsfeldes in vier Bereichen bei, indem sie (1) den spezifischen Zusammenhang zwischen kreativen und investigativen Interessen und Big5-Persönlichkeitsmerkmalen genauer untersuchen, (2) Querverbindungen zwischen Sekundärkonstrukten von Interessen und unterschiedlichen Indikatoren der Karrierebereitschaft analysieren, (3) Gottfredsons Entwicklungstheorie der Berufswünsche überprüfen und (4) den erlebten Mehrwert von Online-Self-Assessments in einen experimentellen Prä-Post-Kontrollgruppen-Versuchsplan ermitteln.

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Muschalla, B. (2016). Diagnostik „rund um die Arbeit“ bei psychischen Erkrankungen. Voraussetzung für eine sinnvolle Behandlung. Psychotherapie im Dialog, 17 (2), 22-25.

19. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Muschalla, B. (2016). Diagnostik „rund um die Arbeit“ bei psychischen Erkrankungen. Voraussetzung für eine sinnvolle Behandlung. Psychotherapie im Dialog, 17 (2), 22-25.

Folgende Aspekte der Diagnostik von arbeitsbezogenen psychischen Erkrankungen werden nach einleitenden Anmerkungen zur Häufigkeit besprochen: (1) Klinische Diagnostik rund um den Arbeitsplatz (Welche arbeitsbezogenen Beschwerden liegen vor? Phobische Störung oder Z-Diagnose?). (2) Fragebögen und Leitfäden zur Explorationsstrukturierung bei der Erfassung von Symptomatik, Arbeitssituation, Bewältigungsfähigkeiten und Arbeitsfähigkeitsbeeinträchtigungen. In einer Tabelle werden Beispiele für Explorationsinhalte in der arbeitsbezogenen Diagnostik aufgelistet.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0314134

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Kiese-Himmel, C. (2016). Neue Intelligenztests. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 34-36.

16. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Kiese-Himmel, C. (2016). Neue Intelligenztests. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 34-36.

Der Beitrag stellt kursorisch eine Auswahl standardisierter Intelligenztests vor, die im Frühjahr 2014 dem Anwendermarkt noch nicht zur Verfügung standen bzw. erst avisiert waren: „Potsdamer Intelligenztests für das Vorschulalter“ (PIT-VA); „Adaptives Intelligenz Diagnosticum 3“ (AID 3); „Berliner Test zur Erfassung fluider und kristalliner Intelligenz“ (BEFKI); „Reynolds Intellectual Assessment“ (RIAS) und „Reynolds Intellectual Screening Test“ (RIST); „Leistungsprüfsystem für 50- bis 90-Jährige“ (LPS 50+).

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0310729

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Wollschläger, R. & Preckel, F. (2016). Sprachfreie Intelligenztests für Kinder und Jugendliche. Darstellung und vergleichende Betrachtung von CFT 1–R, CFT 20–R, SPM, CPM, WMT-2, BOMAT–Standard. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 25-28.

16. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Wollschläger, R. & Preckel, F. (2016). Sprachfreie Intelligenztests für Kinder und Jugendliche. Darstellung und vergleichende Betrachtung von CFT 1–R, CFT 20–R, SPM, CPM, WMT-2, BOMAT–Standard. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 25-28.

Die nonverbalen Intelligenztests CFT 1-R, CFT 20-R, SMP, CPM, WMT-2 und BOMAT – Standard werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit bei sprach-, sprech- und hörgestörten Kindern und Jugendlichen begutachtet. Das Aufgabenmaterial der Tests ist zwar stets sprachfrei gestaltet, die Instruktionen erfolgen aber weitgehend sprachbasiert. Kritische Aspekte der Anwendung der Testverfahren werden diskutiert. Abschließend erfolgt eine Empfehlung zum Einsatz der Testverfahren bei sprach-, sprech- und hörgestörten Kindern und Jugendlichen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0310721

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Rißling, J.-K., Petermann, F., Melzer, J. & Daseking, M. (2016). Möglichkeiten und Grenzen der Intelligenzdiagnostik mit den Wechsler-Skalen. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 15–20.

16. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Rißling, J.-K., Petermann, F., Melzer, J. & Daseking, M. (2016). Möglichkeiten und Grenzen der Intelligenzdiagnostik mit den Wechsler-Skalen. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 15–20.

In einem Überblick über die Intelligenzdiagnostik mit den Wechsler-Skalen werden die verschiedenen Verfahren für das Vor-, Grundschul-, Jugend- und Erwachsenenalter einander gegenübergestellt und die Möglichkeiten und Grenzen der Intelligenzdiagnostik bei expressiven und rezeptiven Sprachdefiziten werden diskutiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0310711

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Schubert, W. & Chaloupka-Risser, C. (2016). Zur Bewertung von Testsystemen für die Fahreignungsbegutachtung. Blutalkohol, 53 (5), 347-357.

16. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Schubert, W. & Chaloupka-Risser, C. (2016). Zur Bewertung von Testsystemen für die Fahreignungsbegutachtung. Blutalkohol, 53 (5), 347-357.

Die Bewertung von psychologischen Testverfahren und Testgeräten im Rahmen der Fahreignungsbegutachtung wird diskutiert. Grundlage bilden Überlegungen zur praktischen Umsetzung der Anforderungen der Anlage 5 (zu § II Abs. 9, § 48 Abs. 4 und 5) und der Anlage 14 (zu § 66 Abs. 2) der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) zum Einsatz solcher Erhebungsverfahren. Am Beispiel der Begutachtung des Testsystems Corporal Plus werden angewendete Kriterien für die Erstellung einer Expertise anschaulich gemacht und als Grundlage für die Entwicklung allgemeiner Kriterien zur Diskussion gestellt. Nach einer Darstellung der Nutzung theoretischer Grundlagen als Ausgangspunkt der Testkonstruktion wird auf Gütekriterien, Fairness der Testung und Testanwendung, Nebengütekriterien sowie Skalierung und Normierung, den Umgang mit im Zuge der Begutachtung auftretenden zu klärenden Sachverhalten und die Abschlussbewertung eingegangen. Zudem wird der Einbezug der Stellungnahmen von Testautoren oder Herstellern und die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte thematisiert. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit Corporal Plus werden Empfehlungen für die Anwendung fachlicher Kriterien bei der Begutachtung von Tests angeleitet.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0319910

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Stang, J. & Urhahne, D. (2016). Wie gut schätzen Lehrkräfte Leistung, Konzentration, Arbeits- und Sozialverhalten ihrer Schülerinnen und Schüler ein? Ein Beitrag zur diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 63 (3), 204-219.

16. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Stang, J. & Urhahne, D. (2016). Wie gut schätzen Lehrkräfte Leistung, Konzentration, Arbeits- und Sozialverhalten ihrer Schülerinnen und Schüler ein? Ein Beitrag zur diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 63 (3), 204-219.

Mit Hilfe einer empirischen Studie wird die diagnostische Kompetenz von Mathematiklehrkräften in der Einschätzung von Schülerleistung und Schülerverhalten überprüft. An der Studie nahmen 357 Fünftklässler und ihre 17 Lehrkräfte teil. Die Fünftklässler bearbeiteten einen Mathematikleistungstest und einen Konzentrationstest und füllten Fragebögen zum Arbeitsverhalten und Sozialverhalten aus, während Lehrkräfte diese Schülermerkmale beurteilten. Lehrkräfte schätzten die Rangfolge der Schülerleistung mit mittlerer Genauigkeit ein, die Beurteilung der anderen Merkmale erwies sich als schlechter. Das Leistungsniveau wurde systematisch überschätzt. Überprüft wurde zudem, ob Lehrkrafturteile mit soziodemografischen Merkmalen der Lehrkräfte zusammenhingen und wodurch Lehrkrafturteile vorhergesagt werden konnten. Zusammenhänge der Urteile mit Alter, Geschlecht und Berufserfahrung der Lehrkräfte ließen sich nicht nachweisen. Konzentration und Empathie erwiesen sich als signifikante Prädiktoren für die Einschätzung der Mathematikleistung. Aus den Ergebnissen werden Implikationen für Forschung und Praxis abgeleitet, die sich auf eine genauere Identifikation von Einflussfaktoren bei Lehrerurteilen und die Konstruktion eines Trainings zur Förderung der diagnostischen Kompetenz von Lehrern beziehen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0315283

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Kanning, U. P. (2016). Über die Sichtung von Bewerbungsunterlagen in der Praxis der Personalauswahl. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (1), 18-32.

12. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Kanning, U. P. (2016). Über die Sichtung von Bewerbungsunterlagen in der Praxis der Personalauswahl. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (1), 18-32.

Eine explorative Studie über Strategien zur Sichtung von Bewerbungsunterlagen wird vorgestellt. Im Rahmen der Untersuchung wurden 244 Personalverantwortliche dazu befragt, inwieweit in ihrem Unternehmen verbindliche Kriterien existieren und welche Kriterien in der Praxis der Personalauswahl konkret zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse wurden zum einen mit Empfehlungen der Ratgeberliteratur, zum anderen mit Befunden der personaldiagnostischen Forschung verglichen. In Übereinstimmung mit der Ratgeberliteratur zeigte sich eine starke Dominanz formaler Kriterien. Ergebnisse der Forschung spielten bei der expliziten Entscheidung für oder gegen bestimmte Kriterien keine Rolle. Vor dem Hintergrund der vorliegenden Befunde zur Validität der Unterlagensichtung wird die Aussagekraft der in der Praxis anzutreffenden Vorgehensweise als wenig valide eingeschätzt, wobei große Unternehmen dabei geringfügig besser abschnitten als kleinere. Die Befunde werden diskutiert, und es werden Empfehlungen für Forschung und Praxis formuliert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0310292

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Rassenhofer, M., Fegert, J. M., Plener, P. L. & Witt, A. (2016). Validierte Verfahren zur psychologischen Diagnostik unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge – eine systematische Übersicht. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 65 (2), 97-112.

22. Dezember. 2016 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Rassenhofer, M., Fegert, J. M., Plener, P. L. & Witt, A. (2016). Validierte Verfahren zur psychologischen Diagnostik unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge – eine systematische Übersicht. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 65 (2), 97-112.

Das deutsche Versorgungssystem sieht sich mit einer stetig wachsenden Zahl von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) konfrontiert. UMF sind häufig traumatisiert, zeigen häufig psychische Auffälligkeiten und es fehlen ihnen bedeutsame Resilienzfaktoren. Eine frühzeitige valide Diagnostik ist daher von großer Bedeutung für die Interventions- und Hilfeplanung. Vor diesem Hintergrund wurde ein systematischer Literaturüberblick zu validierten diagnostischen Verfahren bei dieser Personengruppe erstellt. Eine Literaturrecherche ergab eine Arbeit zum Dolmetschereinsatz bei der Diagnostik von UMF sowie fünf validierte Verfahren zum Fremd- und Selbsturteil, die in mehreren Sprachen vorliegen; diese werden tabellarisch gestützt vorgestellt. Die Verfahren wiesen meist gute psychometrische Eigenschaften auf; drei der Verfahren können auch bei Analphabeten eingesetzt werden (als Interview durchführbar). Kritisch wird angemerkt, dass alle Validierungsstudien aus einer einzigen Arbeitsgruppe stammen und anhand derselben Population erfolgt sind. Gerade im Hinblick auf die in den neuen Klassifikationssystemen ICD-11 und DSM-5 geänderten Kriterien einer posttraumatischen Belastungsstörung wird eine vermehrte Auseinandersetzung mit dem Thema Traumadiagnostik in einer hoch vulnerablen Gruppe als relevant betrachtet. Zudem bedarf es mehrerer multilingual validierter störungsspezifischer Erhebungsinstrumente. Gerade unter ökonomischen Aspekten wird es als sinnvoll angesehen, frei zugängliche Fragebogen zu verwenden, die in mehreren Sprachen vorliegen, auch wenn diese nicht speziell für UMF validiert sind.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0309005

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Fischer, K. I., Liegl, G., Rose, M. & Nolte, S. (2016). Moderne testtheoretische Ansätze zur Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität. Entwicklung und Anwendung computer-adaptiver Tests. Pflege und Gesellschaft, 21 (2), 130-144.

22. September. 2016 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Fischer, K. I., Liegl, G., Rose, M. & Nolte, S. (2016). Moderne testtheoretische Ansätze zur Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität. Entwicklung und Anwendung computer-adaptiver Tests. Pflege und Gesellschaft, 21 (2), 130-144.

Die Entwicklung und Anwendung computeradaptiver Test zur Messung gesundheitsbezogener Lebensqualität mittels moderner testtheoretischer Verfahren wird beschrieben und diskutiert. Nach einem Einblick in konzeptionelle Ansätze der Lebensqualitätsmessung werden Grundzüge der modernen Psychometrie und Testtheorie skizziert sowie Entwicklung und Ablauf von computeradaptiven Testungen verdeutlicht. Abschließend werden Voraussetzungen der praktischen Anwendung und Herausforderungen im klinischen Setting beleuchtet.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0311391

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