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Kanning, U.-P. (2016). Einstellungsinterviews in der Praxis. Report Psychologie, 41 (11/12), 442-450.

1. September. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Kanning, U.-P. (2016). Einstellungsinterviews in der Praxis. Report Psychologie, 41 (11/12), 442-450.

Es wird der Frage nachgegangen, wie Einstellungsinterviews in deutschen Unternehmen gestaltet werden. Insgesamt 214 Vertreter verschiedener Unternehmen gaben im Rahmen einer Online-Befragung Auskunft darüber, wie sie ihre Interviews vorbereiten, inhaltlich ausgestalten, durchführen und auswerten. Hierbei zeigte sich, dass zwar die Mehrheit der Unternehmen heute Interviewleitfäden einsetzt, der Grad der Strukturierung aber dennoch sehr gering ist. Dies betrifft insbesondere die Ausrichtung der Fragen an den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle, die Verbindlichkeit, mit der allen Bewerbern dieselben Fragen gestellt werden, und die Kriterien zur Bewertung der Antworten. Zusammenfassend werden die Befunde als Hinweis darauf bewertet, dass die Potenziale des Einstellungsinterviews als prognostisch valide Auswahlmethode bislang bestenfalls ansatzweise realisiert werden.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0320807

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Grundmann, D., Konrad, A. & Scherner, G. (2015). Diagnostik im Präventionsprojekt Dunkelfeld. Sexuologie, 22 (3-4), 155-164.

23. August. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Grundmann, D., Konrad, A. & Scherner, G. (2015). Diagnostik im Präventionsprojekt Dunkelfeld. Sexuologie, 22 (3-4), 155-164.

Das diagnostische und multimethodale Vorgehen bei der Aufnahme in das „Präventionsprojekt Dunkelfeld (PPD)“ am Berliner Standort des „Präventionsnetzwerkes Kein Täter werden“ wird beschrieben. Das PPD bietet Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, ambulant Diagnostik und Beratung an, sowie therapeutische Hilfe zum Umgang mit ihrem sexuellen Erleben oder mit dem befürchteten sexuellen Verhalten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Diagnostik der Sexualpräferenz. Nach einer Darstellung des klinischen Interviews wird ein Überblick über die verwendeten Selbstberichtsverfahren und die Kriterien gegeben, die der abschließenden klinischen Beurteilung und Risikoprognose dienen. Als Vorbereitung auf die Gruppentherapie dient eine Psychoedukation, deren Inhalte ebenfalls vorgestellt werden.

Tabelle 2: Übersicht über die Verfahren der Standarddiagnostik im PPD Standort Berlin, die zum Zeitpunkt des klinischen
Erstinterviews (TO) verwendet werden
Tabelle 3: Übersicht über die Verfahren der Standarddiagnostik Im PPD Standort Berlin, die zu den Folgemessungen für Therapie-Teilnehmende verwendet werden (Tpre & Tpost)

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0307784

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Rettenberger, M., Eher, R., Desmarais, S. L., Hurducas, C., Arbach-Lucioni, K., Condermarin, C., Dean, K., Doyle, M., Folino, J. O., Godoy-Cervera, V., Grann, M., Ho, R. M. Y., Large, M. M., Pham, T. H., Nielsen, L. H., Rebocho, M. F., Reeves, K. A., de Ruiter, C., Seewald, K. & Singh, J. P. (2017). Kriminalprognosen in der Praxis. Die Ergebnisse des International Risk Surveys (IRiS) aus Deutschland. Diagnostica, 63 (1), 2-14.

14. August. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Rettenberger, M., Eher, R., Desmarais, S. L., Hurducas, C., Arbach-Lucioni, K., Condermarin, C., Dean, K., Doyle, M., Folino, J. O., Godoy-Cervera, V., Grann, M., Ho, R. M. Y., Large, M. M., Pham, T. H., Nielsen, L. H., Rebocho, M. F., Reeves, K. A., de Ruiter, C., Seewald, K. & Singh, J. P. (2017). Kriminalprognosen in der Praxis. Die Ergebnisse des International Risk Surveys (IRiS) aus Deutschland. Diagnostica, 63 (1), 2-14.

Einschätzungen über das Risiko zukünftiger Gewalttätigkeit sind ein fester Bestandteil der Arbeit von Psychologinnen und Psychologen, wobei bis heute wenig darüber bekannt ist, in welcher Form kriminalprognostische Einschätzungen in der alltäglichen Berufspraxis vorgenommen werden. Durch die vorliegende Forschungsarbeit wird erstmals ein Einblick in die kriminalprognostische Praxis in Deutschland gegeben. Ausgewertet wurden die Ergebnisse des International Risk Survey (IRiS), an der weltweit 2135 Personen aus 44 Ländern teilgenommen haben. Aus Deutschland wurden 97 Psychologinnen und Psychologen sowie Angehörige anderer Berufsgruppen über ihre kriminalprognostischen Tätigkeiten befragt. Die Daten zeigen, dass mittlerweile in der Praxis mehrheitlich auf standardisierte Prognoseinstrumente zurückgegriffen wird. Die Instrumente werden nicht nur als nützlich für die prognostische Einschätzung des zukünftigen Gewaltrisikos eingestuft, sondern auch im Hinblick auf die Therapieindikation sowie die verlaufsdiagnostische Untersuchung von Behandlungs- und Betreuungsfällen als hilfreich beurteilt. In einer Tabelle werden die jeweiligen Häufigkeiten der Anwendung verschiedener Prognoseinstrumente im Jahr vor der Befragung mitgeteilt (COVR, FOTRES, GSIR, HCR-20, LS/CMI, LSI-R, OGRS, PCL-R, PCL:SV, RAMAS, RM2000, SAPROF, START, V-RISK-10, VRAG, VRS). Am häufigsten verwendet wurden demanch die „Historical, Clinical, Risk Management-20“ (HCR-20) und die „Psychopathy Checklist-Revised“ (PCL-R).

Forensic psychologists routinely assess the violence risk of their clients and patients. Nevertheless, there is only little knowledge about which risk assessment methods are regularly used in the field. The present study provides the first insight into the clinical practice of risk assessment in Germany. Data were collected from 2,135 respondents from 44 countries as part of the International Risk Survey (IRiS). In Germany, 97 psychologists and members of other professional disciplines were surveyed about their clinical risk assessment practices. The data indicated that a majority of the respondents regularly use standardized risk assessment instruments in clinical practice. The instruments were not only perceived as useful tools for risk assessment purposes of future violence risk alone but also for developing and evaluating risk management plans.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323022

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Lück, H. E. & Rothe, M. (2017). Hugo Münsterberg. Psychologie im Dienst der Gesellschaft. Report Psychologie, 42 (2), 58-65.

2. August. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Lück, H. E. & Rothe, M. (2017). Hugo Münsterberg. Psychologie im Dienst der Gesellschaft. Report Psychologie, 42 (2), 58-65.

Anlässlich des 100. Todesjahres wird des deutschen Psychologen, Philosophen und Mediziners Hugo Münsterberg (1863-1916) gedacht. Münsterberg gilt als der eigentliche Begründer der angewandten Psychologie. Er war zwar nicht der erste, der angewandt-psychologische Untersuchungen durchführte, er führte jedoch solche Untersuchungen in großem Umfang durch, propagierte sie und erschloss neue Gebiete. Zudem bemühte er sich um die Systematisierung der Psychotechnik innerhalb der Psychologie („Wissenschaft von der praktischen Anwendung der Psychologie im Dienste der Kulturaufgaben“). Zunächst wird Münsterbergs Lebensweg nachgezeichnet: Kindheit und Jugend in einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie in Danzig (heute Gdansk, Polen), Medizin- und Philosophiestudium, Lehr- und Forschungstätigkeit als Experimentalpsychologe in Freiburg und seine Rolle als führender Psychologe an der Harvard University. Ausführlicher eingegangen wird zudem auf Münsterbergs Veröffentlichungen zur Arbeitspsychologie, andere seiner vielseitigen Studien zur angewandten Psychologie und die Wirkungsgeschichte der von ihm entwickelten Psychotechnik.

The German philosopher and psychologist Hugo Münsterberg (1863-1916) passed away a century ago. Nowadays he is seen as the true founder of applied psychology. He was not the first to carry out studies in applied psychology, but the first to conduct large-scale field studies, to propagate them and to extend them to new fields. He furthermore attempted to systematize the field of Psychotechnic (Psychotechnik) within psychology. The article describes Münsterberg’s life, from his childhood in a wealthy German-Jewish family of merchants in Danzig (today Gdansk, Poland), his studies of medicine and philosophy and his later role as a lecturer and experimental psychologist in Freiburg as well as his position as the leading psychologist at Harvard University. The focus is also on Münsterberg’s publications on industrial psychology and further of his many-sided studies in applied psychology as well as on the reception of the Psychotechnic he developed.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323045

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Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen – differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung interdisziplinär, 36 (2), 82-92.

27. Juli. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen – differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung interdisziplinär, 36 (2), 82-92.

Berichtet wird über aktuelle Verfahren zur Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen und es wird ein differenzialdiagnostisches Vorgehen im Rahmen der Früherkennung vorgeschlagen. Nach einem Abriss zu frühen sprachlichen Auffälligkeiten, bei dem auf die umschriebene Sprachentwicklungsstörung und sogenannte „Late Talker“ eingegangen wird, wird anhand eines Flussdiagramms das diagnostische Vorgehen im Alter von 24 Monaten beschrieben. Anschließend wird ein prototypischer Ablauf einer differenzialdiagnostischen Abklärung einer verzögerten Sprachentwicklung dargestellt. Weiterhin werden tabellarische Übersichten über Sprachscreenings/Elternfragebögen, über Verfahren zur Diagnostik des Sprachentwicklungsstandes sowie über ausgewählte standardisierte und normierte Verfahren im Bereich der kognitiven Entwicklungsdiagnostik für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren gegeben. Auch Mehrsprachigkeit als besondere Herausforderung in der Diagnostik sprachlicher Fähigkeiten wird thematisiert. Abschließend wird zusammenfassend erörtert, warum eine frühe Identifikation von Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung im Alter von circa zwei Jahren sinnvoll und wichtig ist, auch in Hinblick auf eine Frühintervention.

Abb. 1: Flussdiagramm zur differenzialdiagnostischen Abklärung einer verzögerten Sprachentwicklung
Abb. 2: Diagnostisches Vorgehen bei verzögerter Sprachentwicklung
Tab. 1: Übersicht über Sprachscreenings/Elternfragebögen für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren
Tab. 2: Übersicht über Verfahren zur Diagnostik des Sprachentwicklungsstandes für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren
Tab. 3: Übersicht über Verfahren zur Erfassung des allgemeinen Entwicklungsstandes sowie von Autismus-relevanten Verhaltensaspekten bzw. eines Risikos für Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sowie andere Verhaltens- und emotionale Probleme für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325154

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Lesky, J. (2017). Neuropsychologische Diagnostik des posttraumatischen organischen Psychosyndroms. Psychologische Medizin, 28 (1), 12-21.

26. Juli. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Lesky, J. (2017). Neuropsychologische Diagnostik des posttraumatischen organischen Psychosyndroms. Psychologische Medizin, 28 (1), 12-21.

Notwendige Komponenten einer neuropsychologischen Diagnostik des posttraumatischen organischen Psychosyndroms (OPS) werden erläutert. Zunächst wird ein Einblick in Domänen des OPS gegeben, die Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen und exekutive Funktionen umfassen. Im Rahmen einer modellhaften inhaltlichen Darstellung der neuropsychologischen Begutachtung eines posttraumatischen organischen Psychosyndroms im Unfallrentenverfahren werden dann konkrete Funktionsbereiche und Tests skizziert. Außerdem wird auf ergänzende Abklärungen wie die Validierung von Beschwerden sowie auf Störvariablen und diagnostische Fallstricke verwiesen.

Tab. 4: Überprüfte Funktionsbereiche und verwendete Testverfahren in der Beurteilung des posttraumatischen organischen Psychosyndroms im Konzept der Rehabilitationsklinik Tobelbad

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325342

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Buchholz, A., Spies, M. & Brütt, A. L. (2015). ICF-basierte Messinstrumente zur Bedarfserfassung und Evaluation in der Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen – ein systematisches Review. Die Rehabilitation, 54 (3), 153-159.

26. Juli. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Buchholz, A., Spies, M. & Brütt, A. L. (2015). ICF-basierte Messinstrumente zur Bedarfserfassung und Evaluation in der Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen – ein systematisches Review. Die Rehabilitation, 54 (3), 153-159.

Ein systematischer Überblick über Messinstrumente zur Operationalisierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) im Kontext psychischer Störungen wird gegeben. Neben einer Literatursuche in wissenschaftlichen Datenbanken (EMBASE, Medline, PsycInfo, PSYNDEX) wurden seit Herausgabe der ICF veröffentlichte Kongressberichte durchsucht, und passende Artikel wurden im Volltext ausgewertet. Aus 440 identifizierten Abstracts wurden acht Instrumente ausgewählt. Diese beinhalteten zwei generische und sechs störungsspezifische Instrumente zur Fremd- und Selbstbeurteilung. Wesentliche Unterschiede zwischen den Instrumenten betrafen den Umfang sowie Abdeckung und Operationalisierung der ICF. Auch der Vergleich psychometrischer Eigenschaften und der Umsetzung der ICF zeigte Differenzen. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird eine Übersicht für Anwender erstellt, die als Hilfe für die Auswahl ICF-bezogener Erhebungsverfahren dienen soll.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0299326

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Renner, G. & Irblich, D. (2016). Testrezensionen in der Kinderpsychologie: Testanwender wünschen sich praxisnahe und zielgruppenspezifische Informationen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 65 (9), 655-667.

12. Juli. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Renner, G. & Irblich, D. (2016). Testrezensionen in der Kinderpsychologie: Testanwender wünschen sich praxisnahe und zielgruppenspezifische Informationen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 65 (9), 655-667.

Untersucht wurde, inwieweit Diagnostiker Rezensionen von kinderpsychologischen Testverfahren nutzen, wie sie deren Qualität bewerten und welche Erwartungen sie an die Inhalte der Rezensionen haben. In einer Befragung von 323 Testanwendern aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern (vor allem Sozialpädiatrie, Frühförderung, Sonderpädagogik, logopädische Praxen) wurden Testrezensionen als eine der wichtigsten Informationsquellen über testdiagnostische Verfahren für Kinder- und Jugendliche beschrieben. Bei insgesamt heterogenen Aussagen zur Nutzung und Qualität von Testrezensionen wünschten sich deren Leser vor allem praxisnahe Darstellungen und Bewertungen von Testverfahren, die für die diagnostischen Fragestellungen ihres Arbeitsfeldes relevant sind. Erwartet wurden unabhängige Testrezensionen, die eine nachvollziehbare kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Grenzen der besprochenen Verfahren leisten. Außerdem wurden an die Verfasser von Testrezensionen hohe Anforderungen gestellt: Sie sollen nicht nur über testtheoretische Expertise verfügen, sondern auch mit der Durchführung der Verfahren und deren unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten vertraut sein.

This study investigated to what extent diagnosticians use reviews of psychometric tests for children and adolescents, how they evaluate their quality, and what they expect concerning content. Test users (n = 323) from different areas of work (notably social pediatrics, early intervention, special education, speech and language therapy) rated test reviews as one of the most important sources of information. Readers of test reviews value practically oriented descriptions and evaluations of tests that are relevant to their respective field of work. They expect independent reviews that critically discuss opportunities and limits of the tests under scrutiny. The results show that authors of test reviews should not only have a background in test theory but should also be familiar with the practical application of tests in various settings.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0320056

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Maß, R. & Stieglitz, R.-D. (2017). Diagnostik bei Schizophrenie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 65 (2), 83-93.

21. Juni. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Maß, R. & Stieglitz, R.-D. (2017). Diagnostik bei Schizophrenie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 65 (2), 83-93.

Es wird eine Übersicht über die wichtigsten deutschsprachigen diagnostischen Instrumente gegeben, die zur Verwendung bei Schizophrenie geeignet sind. Die Verfahren werden, je nach Fragestellung, in unterschiedlichen Krankheitsphasen eingesetzt. Neben klinischen Interviews zur klassifikatorischen Diagnostik werden Fremd- und Selbstbeurteilungsverfahren zur Dokumentation psychopathologischer Symptome dargestellt. Die beschriebenen Verfahren berücksichtigen sowohl psychotische Phänomene im engeren Sinne (Wahn, Halluzination) als auch Lebensqualität, Krankheitseinsicht und soziale Folgen der Erkrankung.

Provides an overview of the most important German-language diagnostic instruments suitable for use in schizophrenia. The procedures are implemented in different phases of the disorder, depending on the nature of questions involved. In addition to clinical interviews for diagnostic classification, self-rating and observer rating scales of psychopathological symptoms are presented. The procedures described take into account psychotic phenomena (for example, delusions, hallucinations) as well as quality of life, insight, and social consequences of the disorder.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0324746

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Stürmer, S., Salewski, C., Meyer, A.-K. & Meyer, J. (2015). Methodische Qualität und Bindungsdiagnostik im Kontext familienrechtspsychologischer Gutachten. Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, 18 (1), 26-43.

24. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Stürmer, S., Salewski, C., Meyer, A.-K. & Meyer, J. (2015). Methodische Qualität und Bindungsdiagnostik im Kontext familienrechtspsychologischer Gutachten. Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, 18 (1), 26-43.

Die Ziele der vorliegenden Untersuchung bestanden zum einen darin, an einer repräsentativen Stichprobe festzustellen, ob und inwieweit familienrechtspsychologische Gutachten zentrale wissenschaftliche Qualitätskriterien erfüllen. Weiterhin wurde die Art und Qualität der Erfassung von Bindung – einem zentralen Kindeswohlkriterium – analysiert. Die Kriterien zur Bewertung wurden aus den „Richtlinien für die Erstellung Psychologischer Gutachten“ (Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen, 1994) und den Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Qualitätsstandards für psychodiagnostische Gutachten“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs, 2011) abgeleitet sowie der einschlägigen Literatur zur Gutachtenerstellung und Bindungsdiagnostik entlehnt. Insgesamt wurden 116 Gutachten aus den Jahren 2010 und 2011 untersucht, die aus Vollerhebungen an vier Amtsgerichten stammten. Alle Gutachten wurden von zwei unabhängigen Beurteilerinnen beurteilt. Die Untersuchung offenbart, dass nur eine Minderheit der Gutachten zentrale fachliche Standards erfüllt. Ebenso wird in der überwiegenden Zahl der Gutachten nicht nachvollziehbar beschrieben, welches theoretische Konzept von Bindung der entsprechenden Diagnostik zugrunde liegt und wie Interpretationen zur Bindung der Kinder psychologisch-wissenschaftlich begründet werden. Am Beispiel der Bindungsdiagnostik zeigt sich, dass die Qualität des diagnostisch-methodischen Vorgehens und die des diagnostisch-inhaltlichen Urteils voneinander abhängen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0295840

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