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Maß, R. & Stieglitz, R.-D. (2017). Diagnostik bei Schizophrenie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 65 (2), 83-93.

21. Juni. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Maß, R. & Stieglitz, R.-D. (2017). Diagnostik bei Schizophrenie. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 65 (2), 83-93.

Es wird eine Übersicht über die wichtigsten deutschsprachigen diagnostischen Instrumente gegeben, die zur Verwendung bei Schizophrenie geeignet sind. Die Verfahren werden, je nach Fragestellung, in unterschiedlichen Krankheitsphasen eingesetzt. Neben klinischen Interviews zur klassifikatorischen Diagnostik werden Fremd- und Selbstbeurteilungsverfahren zur Dokumentation psychopathologischer Symptome dargestellt. Die beschriebenen Verfahren berücksichtigen sowohl psychotische Phänomene im engeren Sinne (Wahn, Halluzination) als auch Lebensqualität, Krankheitseinsicht und soziale Folgen der Erkrankung.

Provides an overview of the most important German-language diagnostic instruments suitable for use in schizophrenia. The procedures are implemented in different phases of the disorder, depending on the nature of questions involved. In addition to clinical interviews for diagnostic classification, self-rating and observer rating scales of psychopathological symptoms are presented. The procedures described take into account psychotic phenomena (for example, delusions, hallucinations) as well as quality of life, insight, and social consequences of the disorder.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0324746

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Stürmer, S., Salewski, C., Meyer, A.-K. & Meyer, J. (2015). Methodische Qualität und Bindungsdiagnostik im Kontext familienrechtspsychologischer Gutachten. Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, 18 (1), 26-43.

24. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Stürmer, S., Salewski, C., Meyer, A.-K. & Meyer, J. (2015). Methodische Qualität und Bindungsdiagnostik im Kontext familienrechtspsychologischer Gutachten. Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, 18 (1), 26-43.

Die Ziele der vorliegenden Untersuchung bestanden zum einen darin, an einer repräsentativen Stichprobe festzustellen, ob und inwieweit familienrechtspsychologische Gutachten zentrale wissenschaftliche Qualitätskriterien erfüllen. Weiterhin wurde die Art und Qualität der Erfassung von Bindung – einem zentralen Kindeswohlkriterium – analysiert. Die Kriterien zur Bewertung wurden aus den „Richtlinien für die Erstellung Psychologischer Gutachten“ (Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen, 1994) und den Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Qualitätsstandards für psychodiagnostische Gutachten“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs, 2011) abgeleitet sowie der einschlägigen Literatur zur Gutachtenerstellung und Bindungsdiagnostik entlehnt. Insgesamt wurden 116 Gutachten aus den Jahren 2010 und 2011 untersucht, die aus Vollerhebungen an vier Amtsgerichten stammten. Alle Gutachten wurden von zwei unabhängigen Beurteilerinnen beurteilt. Die Untersuchung offenbart, dass nur eine Minderheit der Gutachten zentrale fachliche Standards erfüllt. Ebenso wird in der überwiegenden Zahl der Gutachten nicht nachvollziehbar beschrieben, welches theoretische Konzept von Bindung der entsprechenden Diagnostik zugrunde liegt und wie Interpretationen zur Bindung der Kinder psychologisch-wissenschaftlich begründet werden. Am Beispiel der Bindungsdiagnostik zeigt sich, dass die Qualität des diagnostisch-methodischen Vorgehens und die des diagnostisch-inhaltlichen Urteils voneinander abhängen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0295840

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Fox-Boyer, A., Salgert, K. & Clausen, M. C. (2016). Diagnostik von kindlichen Aussprachestörungen unklarer Genese. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 61-67.

24. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Fox-Boyer, A., Salgert, K. & Clausen, M. C. (2016). Diagnostik von kindlichen Aussprachestörungen unklarer Genese. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 61-67.

Kinder mit Aussprachestörungen unklarer Genese machen den Großteil der kindlichen Patienten in logopädischen Praxen aus. Sprachtherapeuten steht heute auch im deutschsprachigen Raum eine Vielzahl an Materialien und Vorgehensweisen für ihre diagnostischen Schritte zur Verfügung. Im vorliegenden Beitrag werden diese Schritte bei Aussprachestörungen beschrieben und existierende Materialien werden unter Berücksichtigung ihrer Ziele und ihrer Aktualität vorgestellt. Des Weiteren wird die besondere Situation mehrsprachiger Kinder im Hinblick auf den phonologischen Erwerb und die Diagnostik von Aussprachestörungen diskutiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0312867

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Siegmüller, H. & Beier, J. (2016). Logopädische Diagnostik der Wortverarbeitung bei Kindern mit umschriebener Sprachentwicklungsstörung. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 76-81.

24. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Siegmüller, H. & Beier, J. (2016). Logopädische Diagnostik der Wortverarbeitung bei Kindern mit umschriebener Sprachentwicklungsstörung. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 76-81.

In diesem Beitrag wird die logopädische Diagnostik des Wortschatzerwerbs, der Wortverarbeitung und Wortfindung wissenschaftlich reflektiert. Dabei wird auf die Diagnostikmodelle der Altersnormrelation und Kriteriumsorientierung Bezug genommen. Die bestehenden Diagnostikverfahren werden danach eingeordnet und auf ihre diagnostischen Informationen analysiert. Als Ergänzung zu den diagnostischen Informationen wird ein orientierender Fragenkatalog vorgestellt, der die Anwender in der klinischen Entscheidungsfindung unterstützen soll.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0312877

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Siegmüller, J., Gnadt, M., Baumann, J., Meyer, S. & Cosewinkel, S. (2016). Diagnostik der Ebenen Syntax und Morphologie. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 82-89.

24. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Siegmüller, J., Gnadt, M., Baumann, J., Meyer, S. & Cosewinkel, S. (2016). Diagnostik der Ebenen Syntax und Morphologie. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 82-89.

Zusammenfassung (Zeitschrift)
In der Vergangenheit widmete sich die Spracherwerbsforschung meist der syntaktischen und morphologischen Entwicklung. Als Nebeneffekt entstanden Untersuchungsverfahren, die heute als Materialpool neben klassischen Entwicklungstests der globalen sprachlichen Funktionen stehen. Dieser Artikel betrachtet 2 Kategorien der diagnostischen Mittel näher, ordnet die Verfahren in die Kategorien ein und zeigt darüber ihre Möglichkeiten und Grenzen auf. Eingegangen wird auf die altersnormrelatierte und die kriteriengeleitete Diagnostik. Die Beziehung zwischen Theorie und diagnostischer Aussage wird in diesem Artikel an 3 Theorien diskutiert und exemplarisch für eine Sichtweise an der Verbzweitstellung dargestellt. Der Artikel endet mit einem Ausblick auf notwendige Entwicklungen, die die Diagnostik grammatischer Störungsbilder verbessern könnten.

In the past, research in language acquisition focused on syntactical and morphological development. As a side effect, ways to investigate grammatical skills emerged that nowadays coexist alongside traditional tools to assess overall language development. This article reviews the different categories of diagnostic tools: age norm-related assessment and criteria-based assessment. Diagnostic procedures are categorized and are analyzed with regard to their possibilities and limitations. In this article, the relationship between theory and diagnosis will be discussed based on 3 theories. Furthermore, an example will be given using the verb-second rule. Finally, the article provides an outlook on crucial developments that might improve the diagnosis of grammatical disorders. (journal abstract)

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Sachse, S. & Buschmann, A. (2016). (Sprach-)Diagnostische Möglichkeiten bei 2-Jährigen. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 68-75.

24. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Sachse, S. & Buschmann, A. (2016). (Sprach-)Diagnostische Möglichkeiten bei 2-Jährigen. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (2), 68-75.

Im Alter von etwa zwei Jahren können sprachliche Verzögerungen klassifiziert und diagnostisch erfasst werden. Es kann sich dabei entweder um spezifische Verzögerungen der Sprachentwicklung handeln („Late Talker“) oder um Primärerkrankungen wie sensorische Beeinträchtigungen, allgemeine kognitive Verzögerungen oder Störungen aus dem autistischen Formenkreis, deren frühe Symptome oft ebenfalls sprachliche Auffälligkeiten sind. Für die sprachliche Diagnostik dieser Kinder stehen verschiedene diagnostische Methoden zur Verfügung, die alle herangezogen werden sollten, um einen umfassenden Überblick über die sprachlichen Fähigkeiten dieser Kinder zu erhalten: Anamnese, Beobachtung der spontansprachlichen Fähigkeiten und des Interaktionsverhaltens sowie die Erfassung rezeptiver und expressiver Sprachfähigkeiten mittels standardisierter Testverfahren. Letzteres ist über Elternfragebögen sowie über spezifische Sprachentwicklungstests oder Untertests aus allgemeinen Entwicklungstests möglich.

Language delays in children can be classified and diagnosed at about 2 years of age. Language delays can reflect either specific language delays (as in so-called late talkers) or primary disorders like sensory impairments, general cognitive delays or autism spectrum disorders which often have language abnormalities as initial symptoms. For the assessment of language abilities, several different diagnostic methods are available. All of these should be used to get a comprehensive overview of the linguistic abilities of these children: case history, observation of spontaneous language abilities and interaction behavior as well as assessment of active vocabulary through parental questionnaires and specific linguistic testing procedures or subtests of general developmental tests.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0312873

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Maur, S. (2016). Depressionsdiagnostik im Kindes- und Jugendalter: Häufig eingesetzte psychometrische Verfahren im Überblick (ADS, BDI-II, DIKJ, DISYPS: SBB-DES und FBB-DES, DTGA, DTK-II, Achenbach-Skalen: YSR/11-18R, CBCL/6-18R, TRF/6-18R). Verhaltenstherapie mit Kindern & Jugendlichen, 12 (1+2), 63-72.

22. Februar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Maur, S. (2016). Depressionsdiagnostik im Kindes- und Jugendalter: Häufig eingesetzte psychometrische Verfahren im Überblick (ADS, BDI-II, DIKJ, DISYPS: SBB-DES und FBB-DES, DTGA, DTK-II, Achenbach-Skalen: YSR/11-18R, CBCL/6-18R, TRF/6-18R). Verhaltenstherapie mit Kindern & Jugendlichen, 12 (1+2), 63-72.

Gängige Testverfahren zur Depressionsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen werden beschrieben und hinsichtlich wesentlicher Testgütekriterien, insbesondere der Normierung, der Reliabilität und der Validität, kritisch bewertet. Im Vordergrund steht dabei die Perspektive der klinischen Praxis, um Kolleginnen und Kollegen in ambulanten und stationären Arbeitsfeldern eine informierte Entscheidung zu ermöglichen, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Verfahren bieten. Es wird verdeutlicht, dass im Bereich der psychometrischen Verfahren zur Depressionsdiagnostik für Kinder und Jugendliche noch erheblicher methodischer Verbesserungsbedarf besteht. Die einzelnen besprochenen Verfahren sind: „Allgemeine Depressionsskala“ (ADS), „Beck Depressions-Inventar II“ (BDI-II), „Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche“ (DIKJ), „Diagnostik-System für psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-IV für Kinder und Jugendliche“ (DISYPS; mit den Fragebögen SBB-DES und FBB-DES), „Depressionstest für das Grundschulalter“ (DTGA), „Depressionstest für Kinder-II“ (DTK-II) und die „Achenbach-Skalen“ (YSR/11-18R, CBCL/6-18R, TRF/6-18R).

Describes widely used questionnaires for the diagnosis of depression in children and adolescents, which are critically evaluated in terms of such quality criteria as standardization, reliability and validity. Of primary importance here is relevance for clinical practice – to enable clinicians in ambulatory and stationary institutions to make a qualified decision as to the respective advantages and disadvantages of a given psychometric test. It is concluded, that, in the area of measures for diagnosing depression in children and adolescents, there is room for considerable methodological improvement. The tools discussed are: ADS, BDI-II, DIKJ, DISYPS (SBB-DES and FBB-DES), DTGA, DTK-II and Achenbach Scales (YSR/11-18R, CBCL/6-18R, TRF/6-18R).

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0320173

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Pott, C. (2015). Assessments zur Erfassung der Teilhabe in der Neurologischen Rehabilitation. Neurologie & Rehabilitation, 21 (3), 117-132.

26. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Pott, C. (2015). Assessments zur Erfassung der Teilhabe in der Neurologischen Rehabilitation. Neurologie & Rehabilitation, 21 (3), 117-132.

Die gesetzliche Verankerung von Teilhabe als Ziel der Rehabilitation im Sozialgesetzbuch SGB IX und die Forderung nach Inklusion durch die UN-Behindertenrechtskonvention hat zur vermehrten Auseinandersetzung mit dem Teilhabe-Begriff geführt. Damit geht auch die Frage einher, wie man Partizipation messen kann. Bis heute konnte sich kein Assessment als Standard in der Neurologischen Rehabilitation durchsetzen. Hypothetische Ursache dafür ist der Mangel an einer allgemein akzeptierten Definition des Teilhabebegriffs. Eine systematische Literatursuche sollte die Frage beantworten, welche Assessments zur Erfassung der Teilhabe in englischer und deutscher Sprache für erwachsene Patienten in der Neurologischen Rehabilitation existieren. Die Fragestellung zielte auf eine breit angelegte systematische Suche nach Teilhabe-Assessments in MEDLINE und MEDPILOT ab. Die Suche basierte auf der Teilhabe-Definition der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Sie bezog sich auf den Zeitraum von 1980 bis März 2014. Es konnten insgesamt 33 Assessments identifiziert werden, davon sechs Instrumente in deutscher Sprache, von diesen wurden drei bereits evaluiert, weitere Publikationen zu den psychometrischen Eigenschaften der Assessments befinden sich in der Vorbereitung. Sieben Messinstrumente liegen sowohl in Form der Selbst- als auch in Form der Fremdbeurteilung vor. Es zeichnet sich zusätzlicher Forschungsbedarf zu diesem Thema ab. Die weiterführende wissenschaftliche Auseinandersetzung kann zu einem tieferen Verständnis von Partizipation und Operationalisierung des Teilhabebegriffes beitragen. Der Ausbau und das Vernetzen von Forschungsaktivitäten scheinen sinnvoll. – Tabelle: 1: Ergebnistabelle Assessments; Anhang: Messinstrumente zur Erfassung der Teilhabe in der Neurologischen Rehabilitation (mit Kurzbeschreibung).

Objective: Participation as the main goal of rehabilitation is legally obligated in the German Code of Social Law (SGB IX) and the claim for inclusion is defined by law in the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities.The legal framework has led to discussion on how participation should be evaluated. To date no assessment has gained acceptance to be used as a standard measurement. Hypothetical causation is the lack of a general accepted definition. Design: A systematic review of the relevant literature using MEDLINE and MEDPILOT identified assessments – published from 1980 to March 2014 – validated in the English and German language, which evaluate participation of adults in neurological rehabilitation. The systematic literature review is based on the ICF-definition of participation. Results: 33 participation assessments were identified, therefrom 6 were validated in German. 7 assessments can be used as self-report and external assessment. More studies concerning the psychometric qualities of the assessments are announced. Further research is necessary to clarify and operationalize the term participation. Extension of research activity and networking seems to be reasonable in this field.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0314050

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Hommers, W. (2016). Test, Explorationshilfe, Gespräch, Beobachtung: Anforderungen und Fehlerquellen. In R. Balloff & P. Wetzels (Hrsg.), Rechtspsychologie. Sonderband 1: Prinzipien, Grundlagen, Methodik und Qualität psychologischer Begutachtung in familiengerichtlichen Verfahren (S. 60-81). Baden-Baden: Nomos.

20. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Hommers, W. (2016). Test, Explorationshilfe, Gespräch, Beobachtung: Anforderungen und Fehlerquellen. In R. Balloff & P. Wetzels (Hrsg.), Rechtspsychologie. Sonderband 1: Prinzipien, Grundlagen, Methodik und Qualität psychologischer Begutachtung in familiengerichtlichen Verfahren (S. 60-81). Baden-Baden: Nomos.

Die Anforderungen an familienrechtpsychologische Gutachten sowie deren Fehlerquellen und Einschätzungsmöglichkeiten für Ausmaße von Fehlern werden ausgehend von medialen, empirisch und theoretisch gestützten Diskussionen über familienrechtspsychologische Gutachten dargestellt. Weiterhin werden die Optionen von diagnostischen Methoden der qualitativen Bindungstheorie und neuerer eklektisch-pragmatisch maßgeschneiderter Testverfahren umrissen. Im Einzelnen wird auf folgende Punkte eingegangen: (1) Anforderungen aus dem Lager der Gutachtenkritik, (2) angemessene, datenbasierte kritische Fehlervermeidung als Maxime, (3) Risiko von Fehlschlüssen aus bindungstheoretischen Kategorien, (4) Forschungsbefunde zu drei Basishypothesen der Bindungstheorie (Kontinuität, transgenerationale Weitergabe, seelisches Gesundheitsrisiko), (5) Unschärfe von Test, Explorationshilfe, Gespräch, Beobachtung, (6) Anforderungen an die Ergebnisintegration.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0319129

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Hell, B., Wille, B. & Höft, S. (2016). New developments in the assessment of vocational interests and implications for research and practice. An editorial for the special issue. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (2), 59-64.

19. Januar. 2017 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Hell, B., Wille, B. & Höft, S. (2016). New developments in the assessment of vocational interests and implications for research and practice. An editorial for the special issue. Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, 60 (2), 59-64.

Neuere Entwicklungen der Interessendiagnostik und daraus abgeleitete Implikationen für Forschung und Praxis

Die berufliche Interessendiagnostik hat eine lange Forschungs- und Anwendungstradition in der Arbeits- und Organisationspsychologie. Unsere bibliometrische Analyse zeigt einen deutlichen Anstieg von wissenschaftlichen Publikationen zum Thema unmittelbar nach der Veröffentlichung der wegweisenden Arbeit von John Holland (1959) und ein steigendes Publikationsaufkommen speziell in deutschsprachigen Ländern beginnend mit den Neunzigerjahren. Ein wichtiger Forschungstrend der letzten drei Dekaden bestand in der Entwicklung und Prüfung neuer Strukturmodelle beruflicher Interessen und in der Klärung der Konstruktvalidität von Interessen in Bezug zu Persönlichkeitsmerkmalen und kognitiven Fähigkeiten. Die intensiven Forschungsaktivitäten kulminierten in zwei Meta-Analysen zur kriteriumsbezogenen Validität von Interessen, die allerdings nur einen moderaten Zusammenhang zu unterschiedlichen beruflicher Kriterien zeigen. Insbesondere ausgefeiltere Matchingalgorithmen sowie differenziertere Interessenmodelle scheinen aber aussichtreiche Wege zur Steigerung der Validität zu sein. Die in diesem Sonderheft gebündelten Studien tragen zur weiteren Belebung des Forschungsfeldes in vier Bereichen bei, indem sie (1) den spezifischen Zusammenhang zwischen kreativen und investigativen Interessen und Big5-Persönlichkeitsmerkmalen genauer untersuchen, (2) Querverbindungen zwischen Sekundärkonstrukten von Interessen und unterschiedlichen Indikatoren der Karrierebereitschaft analysieren, (3) Gottfredsons Entwicklungstheorie der Berufswünsche überprüfen und (4) den erlebten Mehrwert von Online-Self-Assessments in einen experimentellen Prä-Post-Kontrollgruppen-Versuchsplan ermitteln.

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