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Jungjohann, J., Gegenfurtner, A. & Gebhardt, M. (2018). Systematisches Review von Lernverlaufsmessung im Bereich der frühen Leseflüssigkeit. Empirische Sonderpädagogik, 10 (1), 100-118.

10. August. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Jungjohann, J., Gegenfurtner, A. & Gebhardt, M. (2018). Systematisches Review von Lernverlaufsmessung im Bereich der frühen Leseflüssigkeit. Empirische Sonderpädagogik, 10 (1), 100-118.

(Zeitschriftenabstract:) Mit Hilfe von Lernverlaufsmessungen können Lehrkräfte Schwierigkeiten im Leseerwerb identifizieren und eine passende Förderung initiieren. Die Leseflüssigkeit ist ein robuster Indikator der Lesekompetenz, für die mehrere formative Testverfahren konstruiert wurden. In diesem systematischen Review werden empirisch belegte formative Testverfahren für den Leseunterricht der ersten drei Schuljahre dargestellt und die aktuelle Entwicklung für die Schulpraxis sowie wissenschaftliche Forschung abgeleitet. Insgesamt wurden acht Testverfahren zur Leseflüssigkeit aus begutachteten nationalen und internationalen Zeitschriften identifiziert. Die Entwicklungen, Gestalt und Evaluationen dieser Verfahren werden im Hinblick auf zukünftige Forschungsbemühungen ausgewertet, synthetisiert und diskutiert. Die Testverfahren sind überwiegend unabhängig von Testbatterien oder Förderkonzepten, als pen&paper Version verfügbar und nach klassischer Testtheorie konstruiert. Besonders die Überprüfung mittels der Item-Response-Theorie und die Messinvarianz sowie die Nutzung digitaler Versionen stehen für diese Testverfahren noch aus.

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Langenbeck, S., Nachtwei, J. & Uedelhoven, S. (2017). Qualität in der Personalberatung am Beispiel von Instrumenten der Personalauswahl. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 24 (7), 45-57.

8. August. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Langenbeck, S., Nachtwei, J. & Uedelhoven, S. (2017). Qualität in der Personalberatung am Beispiel von Instrumenten der Personalauswahl. Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 24 (7), 45-57.

Die Qualität von Personalberatung wird anhand von in der Praxis verwendeten Verfahren zur Personalauswahl diskutiert. Unter Bezugnahme auf empirische Daten wird dargestellt, dass Potenzialanalyseverfahren einen qualitätssichernden Beitrag bei der Personalauswahl leisten können. Moniert wird jedoch, dass diese wissenschaftlich fundierten Methoden bisher nicht in zufriedenstellendem Maße in der Praxis implementiert werden. Dies wird als Grund für Qualitätsschwankungen in der Personalberatung angesehen. Es wird argumentiert, dass Dienstleister in der Personalberatung eine hohe Verantwortung tragen, da die Personalauswahl einen signifikanten Einfluss auf Unternehmensentwicklung und -erfolg habe. Mögliche Ansätze des Qualitätsmanagements werden aufgezeigt.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325745

https://doi.org/10.1007/s11613-017-0489-1

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Frances, A. (2017). Wer ist krank – und wer nicht? Die entscheidende Rolle psychiatrischer Diagnosen – und ihre gravierenden Mängel. Familiendynamik, 42 (2), 102-111.

3. August. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Frances, A. (2017). Wer ist krank – und wer nicht? Die entscheidende Rolle psychiatrischer Diagnosen – und ihre gravierenden Mängel. Familiendynamik, 42 (2), 102-111.

Möglichkeiten und Grenzen psychiatrischer Diagnosen werden erörtert. Es wird dafür plädiert, im Bereich der psychischen Störungen wieder die Unsicherheit zu akzeptieren, die dem Thema angemessen ist, und der fortschreitenden Medikalisierung psychischen Leidens entgegenzutreten, da das menschliche Gehirn niemals so präzise erforscht werden kann, wie es manche Vertreter der biologischen Psychiatrie glauben machen wollen, und da außerdem soziale und gesellschaftliche Faktoren oft viel wichtiger sind als die individuellen Faktoren bei den Patienten, wenn es darum geht, Ausmaß und Verbreitung einer mit einer Diagnose bezeichneten Störung zu erklären. Am Beispiel der Diagnosen „Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperaktivität“ und „Posttraumatische Belastungsstörung“ wird gezeigt, welche historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch welche Marktmechanismen zur „Aufblähung“ einer Diagnose führen können. Viel ernster als die Diagnose sollten demnach das Verstehen der psychosozialen Faktoren, die mit der Störung zusammenhängen, sowie das Engagement für Verbesserungen der sozialen Situation der Betroffenen genommen werden.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0331595

https://doi.org/10.21706/fd-42-2-102

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Dohrenbusch, R. & Allstadt Torras, R. (2017). Prinzipien und Methoden der Beschwerdenvalidierung. PSYCH up2date, 11 (4), 359-374.

31. Juli. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Dohrenbusch, R. & Allstadt Torras, R. (2017). Prinzipien und Methoden der Beschwerdenvalidierung. PSYCH up2date, 11 (4), 359-374.

Prinzipien und Methoden der Beschwerdenvalidierung werden beschrieben. Eingegangen wird unter anderem auf freie Beobachtungen als orientierenden Einstieg, Validierung von Leistungstestergebnissen und Selbstberichten sowie die Integration von Kennwerten und Beobachtungen in einen psychologischen Befund. Die Beschwerdenvalidierung ist ein komplexer psychodiagnostischer Urteils- und Bewertungsprozess, um die Gültigkeit der von einer einzelnen Person beklagten gesundheitlichen Beschwerden oder gezeigten Funktionsbeeinträchtigungen zu sichern. Dies kann zum Beispiel im arbeitsmedizinischen oder gutachterlichen Kontext der Fall sein, um Entlastungswünsche zu begründen. Zur statistischen Prüfung von Inkonsistenzen sind standardisierte und normierte Testverfahren das Mittel der Wahl. Dabei begründet der Nachweis einer Auffälligkeit in einem Validierungstest keine Annahme generell verfälschter Aussagen. Ein Validierungsbefund ist spezifisch auf die psychische oder soziale Eigenschaft auszurichten, über deren Gültigkeit eine Aussage gemacht werden soll.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0332376

https://doi.org/10.1055/s-0042-122885

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Widder, B. (2017). Klinische Tests zur Beschwerdenvalidierung. Fortschritte der Neurologie Psychiatrie, 85 (12), 740-746.

29. Juni. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Widder, B. (2017). Klinische Tests zur Beschwerdenvalidierung. Fortschritte der Neurologie Psychiatrie, 85 (12), 740-746.

https://doi.org/10.1055/s-0043-118480

Beschwerdenvalidierung ist sowohl im klinischen Kontext als auch bei Begutachtungen von wesentlicher Bedeutung. Werden bei einer Untersuchung neurologische Symptome demonstriert und/oder Schmerzen geklagt, die nicht oder nicht vollständig durch eine zugrunde liegende Erkrankung erklärbar sind, gilt es eine mögliche psychische Verursachung zuverlässig zu erkennen, um weitere unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Bei Begutachtungen ist zusätzlich in einem weiteren Schritt eine Vortäuschung oder Aggravation der Beschwerden zur Erlangung finanzieller Vorteile zu differenzieren. Die vorliegende Übersicht enthält eine Zusammenstellung der für den Neurologen und Psychiater wichtigsten klinischen Beobachtungen und Tests zur Beschwerdenvalidierung bei sensomotorischen Symptomen, Tremor, Gang-, Gleichgewichts- und Sehstörungen sowie geklagten Schmerzen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0335745

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Kanning, U. P. (2017). Computertechnologie in der Personalauswahl. Zwischen Hoffen und Bangen. Skeptiker, 30 (4), 168-173.

8. Juni. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Kanning, U. P. (2017). Computertechnologie in der Personalauswahl. Zwischen Hoffen und Bangen. Skeptiker, 30 (4), 168-173.

Chancen und Schwächen des Einsatzes von Computertechnologie in der Personalauswahl werden diskutiert. Dabei wird zunächst auf zwei etablierte Methoden eingegangen: computergestützte Testverfahren und Online-Bewerbungsformulare. Anschließend wird unter dem Stichwort „Big Data“ der Einbezug großer Datenmengen diskutiert, mit besonderem Blick auf Internet-Daten (wie etwa soziale Netzwerke). Dabei wird die aktuelle Studienlage zum Zusammenhang von Internet-Daten und der Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen aufgezeigt und resümiert, dass die Vorhersage der beruflichen Leistung via Persönlichkeitsmerkmalen mittels Big Data nur unwesentlich besser ist als ein Münzwurf. Zur computergestützten Sprachanalyse und der Ableitung von Persönlichkeitsmerkmalen aus Sprachmustern werden einige Kritikpunkte aufgezählt mit dem Ergebnis, dass die Sprachanalyse als Methode der Personaldiagnostik nicht geeignet ist.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0334172

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Woldag, H., Müller, F. & Wissel, J. (2017). Messskalen in der Neurorehabilitation – Was messen wir wirklich? Neurologie & Rehabilitation, 23 (4), 285-292.

30. Mai. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Woldag, H., Müller, F. & Wissel, J. (2017). Messskalen in der Neurorehabilitation – Was messen wir wirklich? Neurologie & Rehabilitation, 23 (4), 285-292.

Anhand einer systematischen Literaturrecherche wird die Anwendung von Assessments zur Erfassung einer Spastik infolge eines Schlaganfalls betrachtet und in einer Übersicht kritisch diskutiert. Bei der Suche in Veröffentlichungen im Zeitraum 2011-2015 fanden sich insgesamt 42 verschiedene Messskalen zu folgenden Erhebungsebenen: (1) Spastizität/Tonuserhöhung, (2) Motorische Funktionen, (3) Lebensqualität, (4) Therapiezielerreichung (5) Schmerz. Am häufigsten wurden die Ashworth-Skala (AS) bzw. die modifizierte Ashworth-Skala (MAS) sowie die Tardieu-Skala eingesetzt. Es wird empfohlen, Assessments von verschiedenen Ebenen zu kombinieren und patientenbezogene Therapieergebnisse durch Instrumente wie dem Goal Attainment Scaling (GAS) oder dem Goal Attainment Scaling – Evaluation of Outcome for Upper Limb Spasticity (GAS-eous) mit abzubilden.

Tab. 1: Beurteilung der Muskelreaktion mittels Tardieu-Skala
Tab. 2: Verwendete Assessments in Studien zur oberen Extremität
Tab. 3: Zeitaufwand für Tests zur Erfassung der Motorik der oberen Extremität
Abb. 1: Ermittlung des Spastikwinkels nach Tardieu
Abb. 2: Modifzierter Frenchay Arm Test

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0334620

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Feichtinger, P. & Höner, O. (2017). Psychologische Diagnostik im deutschen Nachwuchsleistungsfussball: Wissenschaftliche Fundierung einer Online-Befragung an den DFB-Stützpunkten. Leistungssport, 47 (2), 17-21.

26. März. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Feichtinger, P. & Höner, O. (2017). Psychologische Diagnostik im deutschen Nachwuchsleistungsfussball: Wissenschaftliche Fundierung einer Online-Befragung an den DFB-Stützpunkten. Leistungssport, 47 (2), 17-21.

Vor dem Hintergrund, dass psychologisches Training und Coaching für die Praxis der Nachwuchsförderung im Leistungssport zunehmend wichtiger wird, wird am Beispiel des Fußballs ein Forschungsprojekt skizziert, dessen Ziel es war, die Bedeutung von psychologischen Merkmalen bei talentierten Fußballspielern zu untersuchen, um eine empirische Grundlage für die Anwendung einer entsprechenden Diagnostik zu liefern. Zu diesem Zweck wurde eine fußballspezifische und altersgerechte Online-Befragung im Stützpunktprogramm des Deutschen Fußball Bundes (DFB) durchgeführt, die ein breites Spektrum an persönlichkeitsbezogenen Dispositionen und Fertigkeiten erfasst. In Anlehnung an frühere sportwissenschaftliche und psychologische Ansätze wurde ein schrittweises Vorgehen als Grundlage für die im Fokus dieses Forschungsprojekts stehende Überprüfung der Prognosegüte gewählt. Zunächst konnte gezeigt werden, dass die psychologische Diagnostik zufriedenstellende Gütekriterien der Reliabilität und Validität bereits bei Talenten der Altersstufe U12 aufweist (Schritt 1). Des Weiteren wurden verschiedene Arten der Stabilität und Veränderung untersucht, die einen Einblick in die Entwicklung der psychologischen Merkmale bieten (Schritt 2). Zudem ergab eine querschnittliche Betrachtung, dass diesen Merkmalen für das aktuelle fußballerische Leistungsvermögen eine Bedeutung zukommt, wobei diese größtenteils unabhängig von der aktuellen motorischen Leistungsfähigkeit waren (Schritt 3). Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten drei Schritte konnte in einer vierjährigen prospektiven Kohortenstudie gezeigt werden, dass eine Vielzahl psychologischer Merkmale in der Altersstufe U12 signifikant das zukünftige Leistungsniveau in der U16 vorhersagte (Prognosegüte). Die Erkenntnisse des Projekts liefern für die sportpsychologische Praxis eine empirische Grundlage, die die Anwendung der Diagnostik vor allem für die Förderung und weniger für die Selektion von Nachwuchstalenten fundiert.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0326250

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Zielke, M. (2017). Diagnostische Verfahren zur Erfassung der Kompetenzen und Belastungen am Arbeitsplatz. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 30 (2), 84-96.

22. März. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Zielke, M. (2017). Diagnostische Verfahren zur Erfassung der Kompetenzen und Belastungen am Arbeitsplatz. Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation, 30 (2), 84-96.

Diagnostische Verfahren zur Erfassung von Belastungen und Kompetenzen am Arbeitsplatz werden vorgestellt, von denen nachgewiesen ist, dass sie zuverlässige Informationen bereitstellen und gleichzeitig von klinischer Bedeutung sind. Diese sind: ISTA (Instrument zur stressbezogenen Tätigkeitsanalyse), AVEM (Arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebensmuster), KoBelA (Kompetenzen und Belastungen am Arbeitsplatz), LIPT (Leyman Inventory of Psychological Terror), TMKS (Trierer Mobbingkurzskala), DUTCH (Dutch Test of Conflict Handling), AVEM-NE (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster für Nicht-Erwerbstätige). Abschließend werden Kriterien der Berufsreife besprochen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0334404

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Ruberg, C. & Porsch, R. (2017). Einstellungen von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften zur schulischen Inklusion. Zeitschrift für Pädagogik, 63 (4), 393-415.

23. Februar. 2018 Manfred Eberwein Posted in Zeitschrift Kommentare deaktiviert für Ruberg, C. & Porsch, R. (2017). Einstellungen von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften zur schulischen Inklusion. Zeitschrift für Pädagogik, 63 (4), 393-415.

Ein Überblick wird gegeben über Ergebnisse und Instrumente aus 33 deutschsprachigen Studien, die seit 2008 zur Erfassung von Einstellungen zur schulischen Inklusion von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften veröffentlicht wurden. Gezeigt wird, dass die Autorinnen und Autoren kein einheitliches Konzept der Konstrukte Einstellung und Überzeugung verwenden sowie eine Vielzahl an Erfassungsinstrumenten nutzen, die vor allem explizite Einstellungen erheben. Als relevante Einflussgrößen auf die Einstellungsentwicklung lassen sich Erfahrung, (angestrebte) Schulform, Art der Behinderung bzw. Heterogenitätsmerkmal, Selbstwirksamkeit sowie Schulkontext und Erhebungsort identifizieren.

Tab. 1: Überblick über Skalen zur Erfassung von Einstellungen zur schulischen Inklusion bei Lehramtsstudierenden und Lehrkräften
Tab. 2: Überblick über deutschsprachige Studien zur Erfassung von Einstellungen zur schulischen Inklusion bei Lehramtsstudierenden und Lehrkräften

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0328935

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