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Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage)

1. März. 2018 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage)

Proyer, R. T. & Ortner, T. M. (2017). Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung. Schritte vom Deckblatt bis zum Anhang (2., überarbeitete Auflage). Bern: Hogrefe.

[184 S., 24 S. Anhang, EUR 29,95 (Print), EUR 26,99 (eBook); Linksammlung, ISBN: 978-3-456-85755-8]

Die Praxis der Psychologischen Gutachtenerstellung wird dargelegt. Davon ausgehend, dass sich ein fachgerechtes psychologisches Gutachten vor allem durch seine Nachvollziehbarkeit auszeichnet, werden klare Richtlinien vorgegeben, wie diese erreicht werden kann. Neben allgemeinen Grundlagen der Gutachtenerstellung werden für jeden einzelnen Schritt im psychologisch-diagnostischen Prozess Leit- und Richtlinien vorgelegt, die helfen, dieses und andere Gütekriterien zu erfüllen. Ausgehend von der Fragestellung und dem Deckblatt werden Anforderungen und Hypothesen, die Auswahl diagnostischer Verfahren, das diagnostische Gespräch, die Ergebnisdarstellung in Bezug auf verschiedene Verfahrensklassen, Stellungnahme, Entscheidung und zuletzt Empfehlung (Intervention) thematisiert. Für verschiedene Arten psychologisch-diagnostischer Verfahren (wie Leistungstest, Persönlichkeitsfragebogen, objektiver Persönlichkeitstest) werden standardisierte Ergebnisdarstellungen vorgeschlagen. Für jeden einzelnen Schritt wird der theoretische Hintergrund gemeinsam mit grundsätzlich zu berücksichtigenden Aspekten und Überlegungen diskutiert und in praktische Handlungsanweisungen umgesetzt. Anhand zahlreicher Beispiele werden typische Fehler und Probleme erörtert, die dabei auftreten können. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Bedeutung unterschiedlicher Informationsquellen im Gutachten gelegt (etwa Anamnese, Dokumente, Gelegenheitsbeobachtung, Testergebnisse), wie sie gemeinsam dargestellt und integriert werden. – Inhalt: (1) Grundlagen. (2) Formaler Aufbau eines Gutachtens. (3) Das Deckblatt. (4) Der bisherige Sachverhalt. (5) Hypothesen und Anforderungen. (6) Auswahl und Beschreibung der eingesetzten psychologisch-diagnostischen Verfahren. (7) Das diagnostische Gespräch und seine Darstellung. (8) Darstellung von Testergebnissen. (9) Gelegenheitsbeobachtung und ihre Darstellung. (10) Zusammenfassung der Ergebnisse. (11) Stellungnahme und Entscheidung. (12) Empfehlung (Interventions-/Maßnahmenvorschlag). (13) Zusatz und Anhang. (14) Zusammenfassung. – Das Buch wurde für die vorliegende zweite Auflage überarbeitet.

o Anne-Kathrin Mayer. Rezension vom 29.04.2010 zu: Rene T. Proyer, Tuulia M. Ortner: Praxis der psychologischen Gutachtenerstellung. Verlag Hans Huber (Bern, Göttingen, Toronto, Seattle) 2010. 168 Seiten. ISBN 978-3-456-84782-5.

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0315753

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Wegbegleiter für den Berufsweg. Tipps der Psychologie für Erwerbstätige und solche, die es werden wollen.

1. März. 2018 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Wegbegleiter für den Berufsweg. Tipps der Psychologie für Erwerbstätige und solche, die es werden wollen.

Beurer, D. (2017). Wegbegleiter für den Berufsweg. Tipps der Psychologie für Erwerbstätige und solche, die es werden wollen. Göttingen: Hogrefe.

187 S., 10 S. Anhang, EUR 19,95 (Print), EUR 16,99 (eBook); Arbeitsmaterial, ISBN: 978-3-456-85649-0
DOI: 10.1024/85649-000

Psychologische Tipps für die Berufswahl und den beruflichen Werdegang werden gegeben. Dabei werden Antworten auf folgende Fragen gegeben: Gibt es den idealen Beruf für mich? Wie finde ich den Beruf, der zu mir passt? Was kann ich tun, damit es mir in meinem beruflichen Alltag gut geht? Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen aus der Motivations- und Persönlichkeitspsychologie wird über die wichtigen Etappen des beruflichen Lebenslaufs informiert: Berufswahl, Ausbildung, Stellenbewerbung, Berufseinstieg, Berufsalltag, beruflicher Ruhestand. Praktische Tipps und detaillierte Hinweise sollen dazu verhelfen, sich selbst besser kennenzulernen, Einblicke in wichtige Facetten der Berufswahl zu gewinnen und die Passung zwischen Person und Arbeitsplatz zu fördern. – Inhalt: (A) Ein Grundrezept für den Berufsweg. (1) Person – Beruf – Passung: Warum es darauf ankommt. (2) Berufsziele: Was steht unterm Strich? (3) Die drei Grundzutaten unter der Lupe. (4) Zubereitungsempfehlungen: Wichtig ist, was man daraus macht. – (B) Berufsetappen im Fokus. (5) Berufs(neu)wahl. (6) Berufsausbildung und Studium. (7) Berufseinstieg. (8) Berufsalltag. (9) Berufliche Veränderung wagen.

Anhang
A.1 Finden Sie die Motive zwischen den Zeilen!
A.2 Lebensziele-Fragebogen von Karin Pöhlmann und Joachim C. Brunstein (1997)
A.3 Flow-Potenziale von Tätigkeiten einschätzen
A.4 Selbsttest Arbeitsstil-Anforderungen
A.5 „Notfallkoffer“: Meine persönlichen Ressourcen für Stress- und Krisensituationen

o PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0329604

o Blick ins Buch

o Arbeitsblätter zu Dörthe Beurer „Wegbegleiter für den Berufsalltag“

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ATD PA – Assistive Technology Device Predisposition Assessment – deutsche Fassung

20. November. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für ATD PA – Assistive Technology Device Predisposition Assessment – deutsche Fassung

ATD PA – Assistive Technology Device Predisposition Assessment – deutsche Fassung

Bruckmann, N., Cordes, A., Ly Cam, L., Paland, S., Schlegel, J. & Signoroni, J. (2015). MPT & ATD PA. Matching Person and Technology Model (MPT-Modell) und Assistive Technology Device Predisposition Assessment (ATD PA): Ein klientenzentrierter Wegweiser für die Hilfsmittelberatung und Versorgung in Deutschland. Idstein: Schulz-Kirchner.

978-3-8248-1185-4

32,99 Euro (Stand: 29.06.2017)

o MPT & ATD PA (Verlagsinformationen mit Bestellmöglichkeit)

o MPT & ATD PA (Leseprobe)

o Matching Person and Technology (MPT) Assessment Process beim Institute for Matching Person & Technology, Inc.

o Matching person and technology model bei Wikipedia

o Andres, A. & Bürklin, A. (2011). Evidenzbasierter Hilfsmittelversorgungsprozess für die Ergotherapie im deutschsprachigen Kulturraum. Vorschläge für Anpassungen und weiterführende Forschung. Digitale Bachelorarbeit, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Institut für Ergotherapie. [PDF]

o Assistive Technology Device Predisposition Assessment bei Rehab Measures

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Petermann, F., Melzer, J. & Rißling, J.-K. (2016). Sprachdiagnostik im Kindesalter. Göttingen: Hogrefe.

15. August. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Petermann, F., Melzer, J. & Rißling, J.-K. (2016). Sprachdiagnostik im Kindesalter. Göttingen: Hogrefe.

133 S., EUR 22,95 [Kompendien Psychologische Diagnostik, Band 15], ISBN: 978-3-8017-2756-7

Der Band gibt zunächst einen Überblick über den Verlauf der Sprachentwicklung im Kindesalter. Die folgenden Abschnitte widmen sich den Grundlagen der Sprachdiagnostik in den ersten drei Lebensjahren sowie im Vor- und Grundschulalter, den Besonderheiten der Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit, methodischen Anforderungen an die Sprachdiagnostik, dem Leistungsspektrum sprachdiagnostischer Verfahren und der Klassifikation von Sprachentwicklungsstörungen. Nach einem Überblick über das diagnostische Vorgehen werden verschiedene aktuelle Verfahren zur Sprachstandserhebung vorgestellt und unter praktischen und methodischen Gesichtspunkten kritisch überprüft. Ein ausführliches Fallbeispiel aus der Praxis rundet den Band ab. – Inhalt: (1) Sprachentwicklung. (2) Grundlagen der Sprachdiagnostik. (3) Methodische Anforderungen an die Sprachdiagnostik. (4) Leistungsspektrum sprachdiagnostischer Verfahren. (5) Sprachentwicklungsstörungen. (6) Elternfragebögen zur Erfassung sprachlicher Kompetenzen bei Kindern [ELAN-R; ELFRA; FRAKIS; SBE-2-KT; SBE-3-KT]. (7) Screeningverfahren zur Sprachstandserfassung für monolinguale und mehrsprachige Kinder [Cito-Sprachtest; ESGRAG-MK; LiSe-DaZ; SCREEMIC 2; SSV]. (8) Allgemeine Sprachtests [ETS 4-8; PDSS; P-ITPA; SET 3-5; SET 5-10; SETK-2; SETK 3-5]. (9) Spezifische Sprachtests [AWST-R; PLAKSS-II; TPB; TROG-D; TSVK; WWT 6-10]. (10) Fallbeispiel.

Németh, A. (2017). Sprachdiagnostik im Kindesalter. Franz Petermann, Jessica Melzer & Julia-Katharina Rißling; 133 S., 22,95 € (Buch), 19,99 € (E-Book). Göttingen: Hogrefe 2016, www.hogrefe.de (Rezension). Forum Logopädie, 31 (3), 58-59.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0317952

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Knappe, S. & Härtling, S. (2017). Diagnostik und Verhaltensanalyse. Techniken der Verhaltenstherapie. Mit E-Book-inside und Arbeitsmaterial. Weinheim. Psychologie Verlags Union.

15. August. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Knappe, S. & Härtling, S. (2017). Diagnostik und Verhaltensanalyse. Techniken der Verhaltenstherapie. Mit E-Book-inside und Arbeitsmaterial. Weinheim. Psychologie Verlags Union.

In Lehrbuchform wird über Diagnostik und Verhaltensanalyse bei psychischen Störungen informiert. Die Diagnostik psychischer Beschwerden verlangt ein sorgfältiges und strukturiertes Vorgehen und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Beratung und Behandlung. Zugleich sind klinische Entscheidungen zur Diagnosefindung, die Erfassung relevanter Daten zur Lebensgeschichte, die Klärung von Motivation und Therapiezielen eine große Herausforderung in den ersten Therapiesitzungen, wo es zugleich gilt, eine vertrauensvolle und konstruktive therapeutische Arbeitsbeziehung aufzubauen. Vor diesem Hintergrund wird anwendungsbezogen und praxisnah aufgezeigt, wie der diagnostische Prozess strukturiert gelingen kann. Das Erstgespräch als wichtiger diagnostischer Ansatz, die Auswahl und Anwendung verschiedener diagnostischer Mittel wie diagnostische Interviews oder symptomspezifischer Skalen, die Erstellung der Fallkonzeption sowie unverzichtbares Basiswissen zur Diagnostik (vor, während und im Anschluss an eine psychotherapeutische Behandlung) werden vorgestellt. Darüber hinaus wird über einen Download-Code Zugang zu Arbeitsblättern, Prüfungsfragen und kurzen Lehrvideos gewährt. – Inhalt: (1) Klinische Diagnostik psychischer Störungen (Ziele und Aufgaben klinischer Diagnostik; Statusdiagnostik; therapiebegleitende Diagnostik; klinische Entscheidungen und diagnostische Fehler; rechtliche Aspekte; ethische Aspekte). (2) Methoden der Datenerhebung (Kontaktaufnahme, erste Exploration und Gesprächsverhalten; standardisierte oder strukturierte diagnostische Interviews; symptomübergreifende Rating- und Beurteilungsskalen; das AMDP-System; Exkurs: der psychopathologische Befund; Verhaltensbeobachtungen; symptomspezifische Skalen; Selbstbeobachtungen, Verhaltensproben und Verhaltenstests; somatische Differenzialdiagnose; Mehrebenendiagnostik; Befundbesprechung). (3) Diagnostik in verschiedenen Settings (Diagnostik mit und bei Paaren; Diagnostik mit und in Familien; Diagnostik in Gruppen; Diagnostik zur Indikationsstellung für Gruppentherapie; Diagnostik des Gruppenprozesses). (4) Fallkonzeption Teil 1: Überblick (Problembeschreibung und Erstgespräch; Erstellen einer Diagnose; Auftrags- und Zielklärung; Indikation und Kontraindikation für eine psychotherapeutische Behandlung; Abschätzung der Prognose; Therapieziele und Therapieplanung; Informed Consent: Therapievereinbarung). (5) Fallkonzeption Teil 2: Problemanalyse auf der Makroebene. (6) Fallkonzeption Teil 3: Problemanalyse auf der Mikroebene (SORKC-Modell; Problemanalyse nach Bartling). (7) Diagnostische Parameter und die Güte diagnostischer Entscheidungen (Reliabilität; Validität; Sensitivität und Spezifität; Bestimmung klinisch relevanter Differenzen und Veränderungen; das Testbeurteilungssystem TBS-TK).

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0325645

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Lehmhaus, D. & Reiffen-Züger, B. (2017). Psychodynamische Diagnostik in der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. Die Praxis projektiver Tests: Probatorik, Indikation und OPD-KJ. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel.

29. Juni. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Lehmhaus, D. & Reiffen-Züger, B. (2017). Psychodynamische Diagnostik in der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. Die Praxis projektiver Tests: Probatorik, Indikation und OPD-KJ. Frankfurt a. M.: Brandes & Apsel.

[319 S., EUR 39,90; Testverfahren, ISBN: 978-3-95558-192-3]

Die psychodynamische projektive Diagnostik ist integraler Bestandteil jeder Anfangsphase einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. In diesem Zusammenhang wird eine umfassende Praxisanleitung für alle relevanten projektiven Testverfahren geboten. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen psychodynamischer Diagnostik (Besonderheiten des kindlichen Spiels, der Symbolisierung und der szenischen Gestaltung) dargestellt. Auf die therapeutische Beziehungsgestaltung, Abwehr und Widerstand sowie die Auswertung von unbewusstem Material wird eingegangen. Im Anschluss folgt die Zusammenstellung einer Auswahl von projektiven diagnostischen Testmöglichkeiten für die tägliche Praxis. Dort finden sich ausführliche Beschreibungen und Anleitungen zu Zeichentests, Erzähltests, Beziehungsdiagnostik und Spieltests. Anschauliche, bebilderte Beispiele, weiterführende Literatur und Protokoll- und Auswertungsbögen sollen Psychotherapeuten in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützen. – Inhalt: (A) Theoretische Grundlagen. (1) Psychodynamisches Arbeiten. (2) Kinder sind anders. (3) Projektive Verfahren. (4) Symbol und Symbolverständnis. (5) Symbolisieren, Mentalisieren, Repräsentieren – der rote Faden von Entwicklung. (6) Szene und szenisches Verstehen. (7) Spiel und Zusammenspiel. (8) Abwehrmechanismen und Widerstand. (9) Auswertung von unbewusstem Material. – (B) Leitfaden für die Praxis. (10) Probatorische Sitzungen, Testbatterie Bericht an den Gutachter. (11) Zeichentests. (12) Erzähltests. (13) Imaginative Verfahren. (14) Bindungsdiagnostik. (15) Spieltests.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323240

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Reichenbach, C. (2016). Bewegungsdiagnostik in Theorie und Praxis. Bewegungsdiagnostische Verfahren und Modelle (2., verbesserte Auflage). Dortmund: verlag modernes lernen.

29. Juni. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Reichenbach, C. (2016). Bewegungsdiagnostik in Theorie und Praxis. Bewegungsdiagnostische Verfahren und Modelle (2., verbesserte Auflage). Dortmund: verlag modernes lernen.

[Preis: Euro 18,85]

Bewegungsdiagnostische Verfahren und Modelle werden im Überblick behandelt. Zielgruppe sind dabei Praktiker sowie Lehrende und Lernende, die sich in ihrem Arbeitsfeld mit menschlicher Bewegung und Diagnostik von Bewegung auseinandersetzen. Verschiedene bewegungsdiagnostische Verfahren und ihre Inhalte werden beschrieben. Dabei wird auf Ziele, entwicklungstheoretische Annahmen sowie die Praxisrelevanz der jeweiligen Verfahren eingegangen. Außerdem werden Bewegungsmodelle vorgestellt, die einer Beschreibung von Bewegungsverhalten in der Praxis dienen können. In diesem Zusammenhang wird auf Verständnisse einzelner Bewegungsdimensionen eingegangen, die jeweiligen diagnostischen Verfahren unter verschiedenen Aspekten in Bezug auf die Praxis werden kritisch beleuchtet. Neben dem Überblick zu bewegungsdiagnostischen Verfahren wird ein Konzept zum Lernen von Bewegungsbeobachtung und zum Erwerb von Kompetenzen hinsichtlich der Bewegungsdiagnostik vorgestellt. Dem diagnostisch arbeitenden Praktiker wird grundlegendes Wissen für den Bereich Bewegungsdiagnostik sowie Hilfe zur Erstellung eines eigenen bewegungsdiagnostischen Konzepts geliefert. Der theoretisch interessierte Leser wird durch die theoriegeleitete Auseinandersetzung mit bewegungsdiagnostischen Verfahren sowie grundlegenden Fragen zur Qualifizierung im Lernfeld Bewegungsdiagnostik, zum Beispiel durch differenziert aufgeführte methodisch-didaktische Hinweise, angesprochen. Das Buch, das sowohl als Nachschlagewerk als auch als Anregung für das eigene diagnostische Verständnis und Arbeiten dienen kann, wurde für die vorliegende zweite Auflage verbessert. – Inhalt: (1) Paradigmenwechsel und Menschenbilder – Betrachtung unter allgemeinem, sonderpädagogischem, diagnostischem und psychomotorischem Blickwinkel. (2) Bewegungsdiagnostische Verfahren im Wandel der Zeit (Oseretsky (1923, 1925): Metrische Stufenleiter zur Untersuchung der motorischen Begabung; Eggert (1971): Lincoln-Oseretsky-Motor-Development-Scale Kurzform 18 (LOS KF 18); Schilling/Kipphard (1974/2007): Körperkoordinationstest für Kinder (KTK); Blank/Jenetzky/Vincon (2014): Bruininks-Oseretsky Test der motorischen Fähigkeiten. Zweite Ausgabe – deutsche Adaption (BOT-2); Kurth (1976, 1985): Motometrische Rostock-Oseretsky-Skala (ROS); Zimmer/Volkamer (1984/2015): Motoriktest für 4-6-Jährige (MOT 4-6); Adam/Klissouras/Ravazzolo/Renson/Tuxworth: Eurofit; Eggert/Ratschinski/Reichenbach (2008): Diagnostisches Inventar motorischer Basiskompetenzen (DMB); Petermann/Bös/Kastner (2011): Movement assessment Battery for Children – Second Edition (Movement ABS-2); Cárdenas (2009): Diagnostik mit Pfiffigunde; Schönrade/Pütz (2013): Die Abenteuer der kleinen Hexe; Göbel/Panten (2002): HamMotScreen, kritische Zusammenfassung). (3) Bewegungsmodelle (entwicklungstheoretische Überlegungen; Bewegungsmodelle zur Beobachtung und Beschreibung in der Diagnostik 8Oseretsky (1931): Komponenten des motorischen Entwicklungsstandes; Picq/Vayer (1965): motorische Funktionen; Frostig (1972): Bewegungsmerkmale; Fetz (1972): Motorische Eigenschaften; Eggert (1972, 1980): Das Sechsfaktorielle Modell der Motorik; Meinel/Schnabel (1976): Koordinative Fähigkeiten; Kiphard (1977): Koordinative Grundqualitäten; Blume (1978): Koordinative Fähigkeiten; Bruininks (1978): Motorische Fertigkeiten; Blank/Jenetzky/Vincon (2014): Bereiche der Motorik; Eggert/Ratschinski (1984, 1993, 2008): Motorische Basiskompetenzen; Bös (1987): Motorische Fähigkeiten; Zimmer/Volkamer (1987): Motorische Dimensionen; Adam/Klissouras/Ravazzolo/Renson/Tuxworth (1988): Motorische Dimensionen; Petermann/Bös/Kastner (2008): Motorische Fähigkeitsbereiche; Cárdenas (1992, 2000, 2009): Beobachtungsmerkmale; Pütz7Schönrade (1998, 2013): Motorische Dimensionen; Zusammenfassung). (4) Bedeutsamkeit von Bewegungsdimensionen, Bewegungsdefinitionen und Bewegungsmodellen für Experten in der Bewegungsbeobachtung. (5) Darstellung eines allgemeinen Konzeptes zur Aus- und Fortbildung im Bereich Bewegungsdiagnostik.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0323208

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Schaarschmidt, U., Kischke, U. & Fischer, A. W. (2017). Lehrereignung. Voraussetzungen erkennen. Kompetenzen fördern. Bedingungen gestalten. Stuttgart: Kohlhammer.

29. Juni. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Schaarschmidt, U., Kischke, U. & Fischer, A. W. (2017). Lehrereignung. Voraussetzungen erkennen. Kompetenzen fördern. Bedingungen gestalten. Stuttgart: Kohlhammer.

Das Gelingen von Schule steht und fällt mit den Lehrern. Die fachlichen Anforderungen an den Lehrerberuf sind umfangreich, heterogen und widersprüchlich. Vor diesem Hintergrund wird gefragt, ob und wie geprüft werden kann, ob man den Aufgaben des Lehrers gewachsen ist. Die persönlichen Eignungsmerkmale an den Lehrerberuf werden dargelegt. Anschließend wird praktisches eignungsdiagnostisches Material vorgestellt, das dabei unterstützt, die relevanten Kompetenzen (etwa von Kommunikation und Selbstmanagement) in Studium und Beruf sukzessive aufzubauen: Selbsterkundungsverfahren, und Assessment-Center-Verfahren, Trainings). Des Weiteren wird der Zusammenhang von Eignung und Gesundheit thematisiert, und es wird verdeutlicht, dass für die Gewährleistung beruflicher Eignung nicht alleine die personalen Voraussetzungen zu berücksichtigen sind, sondern immer auch die Frage nach geeigneten Arbeitsverhältnissen zu stellen ist. – Inhalt: (1) Lehrereignung – Aufgaben, Probleme, Voraussetzungen und Grundlagen. (2) Selbsterkundungsverfahren (Selbst- und Fremdeinschätzungsbogen FIT-L (R); Selbst- und Fremdeinschätzungsbogen FIT-L (P)). (3) Assessment Center für Lehramtsstudierende. (4) Eignungsförderung mittels Training. (5) Eignung und Gesundheit. (6) Geeignete Arbeitsverhältnisse schaffen – das Angebot „Denkanstöße“. (7) Online-Material.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0322118
Verlagsseite

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Stieglitz, R.-D. & Freyberger, H. J. (Hrsg.). (2017). Diagnostik in der Psychotherapie. Ein Praxisleitfaden. Stuttgart: Kohlhammer.

29. Juni. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Stieglitz, R.-D. & Freyberger, H. J. (Hrsg.). (2017). Diagnostik in der Psychotherapie. Ein Praxisleitfaden. Stuttgart: Kohlhammer.

[227 S., EUR 30,00 (Print), EUR 26,99 (eBook), ISBN: 978-3-17-028719-8]

Ausgehend davon, dass eine differenzierte Diagnostik nicht nur zu Beginn einer Psychotherapie durchgeführt werden sollte, sondern zur Erfolgskontrolle der Behandlung auch kontinuierlich in deren Verlauf, werden die Möglichkeiten einer therapiebegleitenden Diagnostik aufgezeigt. Neben allgemeinen Grundlagen und den therapieschulenspezifischen Ansätzen werden auch die Diagnostik in Bezug auf die wesentlichen Störungsgruppen besprochen. – Inhalt: (A) Allgemeine Grundlagen. (1) Anton-Rupert Laireiter und Karin Kalteis: Allgemeine Grundlagen der Diagnostik in der Psychotherapie. (2) Rolf-Dieter Stieglitz und Harald J. Freyberger: Störungsübergreifende Verfahren in der Psychotherapie. (3) Rolf-Dieter Stieglitz und Wolfgang Hiller: Erfassung von Veränderungen. – (B) Diagnostik in verschiedenen therapeutischen Schulen. (4) Wolfgang Schneider: Diagnostik in der Psychoanalyse und in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. (5) Jochen Eckert und Reinhold Schwab: Diagnostik in der Gesprächspsychotherapie. (6) Rebekka Neu, Martin grosse Holtforth und Wolfgang Lutz: Diagnostik in der Verhaltenstherapie. (7) Maria Borcsa und Julia Hille: Diagnostik in der Systemischen Paar- und Familientherapie. – (C) Störungsspezifische Diagnostik. (8) Reinhard Maß: Diagnostik bei schizophrenen Störungen. (9) Lars P. Hölzel, Philomena Storz und Claus Normann: Diagnostik bei affektiven Störungen. (10) Sandra Brogli und Klaus Bader: Diagnostik bei Panik und Agoraphobie. (11) Jürgen Hoyer und Andre Pittig: Diagnostik bei Generalisierter Angststörung. (12) Jihong Lin und Ulrich Stangier: Diagnostik bei sozialen Angststörungen. (13) Harald J. Freyberger und Rolf-Dieter Stieglitz: Diagnostik bei posttraumatischen Belastungsstörungen. (14) Jan Terock, Deborah Janowitz und Hans-Jörgen Grabe: Diagnostik bei Zwangsstörungen. (15) Carsten Spitzer, Rolf-Dieter Stieglitz und Harald J. Freyberger: Diagnostik bei dissoziativen Störungen. (16) Beate Steinfeld und Mitarbeiter: Diagnostik bei Essstörungen. (17) Wolfgang Hiller: Diagnostik bei somatoformen Störungen und anderen Störungen mit unspezifischen körperlichen Beschwerden. (18) Harald J. Freyberger und Rolf-Dieter Stieglitz: Diagnostik bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0315085

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Westermann, R. (2017). Methoden psychologischer Forschung und Evaluation. Grundlagen. Stuttgart: Kohlhammer.

29. Juni. 2017 Lara Schmidt Posted in Buch Kommentare deaktiviert für Westermann, R. (2017). Methoden psychologischer Forschung und Evaluation. Grundlagen. Stuttgart: Kohlhammer.

[479 S., EUR 59,00 (Print), EUR 52,99 (eBook), ISBN: 978-3-17-024182-4]

Methoden psychologischer Forschung und Evaluation werden im Rahmen eines Lehrbuchs behandelt. Institutionelle Rahmenbedingungen, wissenschaftstheoretische Grundlagen, methodische Gütekriterien und praktische Verfahren für empirische Untersuchungen psychologischer, evaluativer und verwandter Probleme werden dargestellt. Im Mittelpunkt steht die Validität und damit die Güte und Qualität von Untersuchungen wissenschaftlicher und praktischer Fragestellungen. Diese umfasst vor allem die Adäquatheit von Begriffen, deduktiven und induktiven Argumenten, kausalen Aussagen, Gesetzeshypothesen und Theorien, die Kontrolle störender Einflüsse bei Beobachtungen, Befragungen, Einschätzungen (ratings), Messungen, Tests, Experimenten, Quasi-Experimenten, Fall-Kontroll- und Einzelgruppenstudien sowie die sachgerechte Anwendung und Interpretation von statistischen Zusammenhängen und Tests, Varianz-, Regressions- und Meta-Analysen, festen, zufälligen und hierarchisierten Faktoren. Ziel ist ein tiefergehendes Verständnis wesentlicher Qualitätsmerkmale empirischer Untersuchungen, um fundiert Methoden einsetzen und Ergebnisse interpretieren zu können. – Inhalt: (1) Perspektiven, Paradigmen und Programme in der Psychologie. (2) Validität, Güte und Qualität wissenschaftlicher Untersuchungen. (3) Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Erkenntnis. (4) Bedeutung und Verwendung wissenschaftlicher Begriffe. (5) Kausale Zusammenhänge und Erklärungen. (6) Verifikation und Falsifikation wissenschaftlicher Aussagen. (7) Struktur und Anwendung psychologischer Theorien. (8) Statistische Zusammenhänge und ihre valide Prüfung. (9) Wissenschaftliches Beobachten und Befragen. (10) Messen in de Psychologie. (11) Psychologische Tests. (12) Experimente: randomisierte Gruppen und Varianzanalysen. (13) Quasi-Experimente: parallelisierte Gruppen und multiple Regressionsanalysen. (14) Vergleiche vorgegebener Gruppen: logistische Regression und Mehr-Ebenen-Analysen. (15) Einzelgruppenanalysen: Kasuistische Evaluationen und multivariate Strukturmodelle. (16) Meta-Analysen.

PSYNDEX Literature & Audio Visual Media Accession Number: 0322478

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